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Villiger erzielt ein Rekordergebnis

Villiger hat im vergangenen Jahr ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielt. Der Umsatz ist um 22 Prozent gewachsen, der Zigarrenabsatz konnte die Unternehmung gar um 30 Prozent erhöhen. Das Wachstum ging nicht etwa auf den Eco-Zigarillo-Effekt zurück, wie mir Geschäftsführer Peter Witzke versichert hat. Vorallem der EU-Export habe sich gut entwickelt (z.B. ist der Umsatz in Spanien um mehr als 100 Prozent gewachsen). Die vollständige Pressemitteilung:

Die Villiger-Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Der Gesamtumsatz des Unternehmens für verkaufte Cigarren und Rauchtabak stieg im vergangenen Jahr um 22% auf CHF 220 Mio. an. Der Cigarrenabsatz wurde sogar um 30% auf über 1,3 Mrd. Stück gesteigert.

„Alle Absatzmärkte entwickelten sich überaus positiv für uns“, sagt Geschäfts-führer Peter Witzke, „selbst im hart umkämpften Schweizer Inlandgeschäft steigerten wir den Umsatz um 3%“. Besonders erfolgreich entwickelte sich das Exportgeschäft. Trotz des starken Schweizer Frankens stieg der Nettoumsatz außerhalb der EU um 19%. Das Tochterunternehmen in Deutschland, die Villiger Söhne GmbH, Waldshut-Tiengen, verzeichnete ein Umsatzplus von 26%. Die Zunahme im Inlandgeschäft von 17% und der Export in die EU, der sich mit plus 92% fast verdoppelt hat, trugen zu diesem positiven Ergebnis bei.

„Wir haben unsere Wunschziele noch nicht ganz erreicht aber wir sind auf dem besten Weg, im Jahr 2012 über 1,5 Mrd. Cigarren zu verkaufen und das trotz des gesellschaftlichen und politischen Drucks auf die Hersteller“, so Villiger Geschäftsführer Peter Witzke.

Neue Habanos-Smokers-Lounge in Berlin



Habanos-Smokers-Lounge Berlin (Nina Zimmermann)

In Berlin wurde im Restaurant Berlin - Moscow neue Habanos-Smokers-Lounge eröffnet, wie der deutsche Habanos-Importeur 5th Avenue mitteilt:

Berlin hat ein neues Refugium für Cigarrenliebhaber: die Habanos Smokers Lounge im Restaurant „Berlin – Moscow“. Das exklusive Gastronomiekonzept liegt direkt gegenüber der Botschaft der Russischen Föderation auf Berlins Flaniermeile Unter den Linden. Hinter einer 60 Meter langen Glasfassade erstreckt sich das „Berlin – Moscow“ auf zwei Stockwerken über 700 Quadratmeter.

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Kuba will sich «aktualisieren»

Am Wochenende tagte in Havanna die «Nationale Konferenz» der kommunistischen Partei. Die beschlossenen Reformen nennt der Tages-Anzeiger «epochal - und dennoch halbherzig»:

Umstritten ist, wie wirksam die Reformen sind und welche Bedeutung ihnen innerhalb der 53-jährigen Geschichte der Revolution zukommt. Sind die von Raúl Castro stets nur als «Aktualisierungen» bezeichneten Massnahmen nicht mehr als etwas Lippenstift für die halb verweste Leiche namens kubanische Wirtschaft? Oder markieren sie den Beginn einer neuen Ära im Zeichen von privater Unternehmerdynamik und freier Marktwirtschaft? «Die Reformen sind ein grosser Schritt», sagt Wayne Smith, der frühere Leiter der amerikanischen Interessenvertretung in Havanna. Dagegen meint der auf der Insel lebende Dissident und Ökonom Oscar Espinosa Chepe: «Die Reformen tragen bestenfalls dazu bei, die prekäre Lage der Bevölkerung etwas zu lindern, aber sie werden das Land nicht aus der Krise führen.»

Beschlossen wurde u.a. eine 10-jährige Amtszeitbeschränkung für Regierungs- und Parteiämter, wie der Blick schreibt («Kubas Kommunisten beschränken Amtszeit Castros auf 10 Jahre»):

Die Kommunistische Partei Kubas will die Amtszeit der wichtigsten Regierungs- und Parteiämter auf maximal zehn Jahre beschränken. Dies kündete Staats- und Parteichef Raúl Castro zum Abschluss der Nationalen Konferenz in Havanna an. Dies schliesse auch seine eigenen Ämter ein.

«Kuba als Vorbild für ein neues, modernes Gesellschaftsmodell»

Gestern habe ich mich kritisch zur Habanos-Kommunikation geäussert, welche ausgerechnet jenen Teil der Geschichte in den Vordergrund stellt, der durch die Revolution beendet wurde.

Natürlich kann man den kubanischen Sozialismus auch an und für sich kritisieren und in Frage stellen. Einer, der sich fundiert dazu äussern kann, ist der Schweizer Mark Kuster, der als Leiter der Kinderhilfsorganisation Camaquito seit 10 Jahren in Kuba lebt. Die Frage nach den Perspektiven des kubanischen Modells beantwortet der frühere SVP-Politiker in der Schaffhauser Nachrichten folgendermassen («Klein Blochers» Einsatz für Junge in Kuba):

Ich bin sehr zuversichtlich, was die Zukunft von Kuba angeht, auch wenn noch grosse Herausforderungen gemeistert werden müssen. Es ist meine feste Überzeugung, dass Kuba einmal das Vorbild für ein neues, modernes Gesellschaftsmodell sein kann. Dafür gebe ich der Regierung und dem Volk mein Vertrauen. Es ist aber wichtig, dass nun weitere wirtschaftliche Reformen angepackt werden! Letztlich kann nur eine starke Wirtschaft auch die Sozial- und die Gesellschaftsstruktur Kubas stärken. Allerdings müssen diese Reformen behutsam erfolgen – denn viele Menschen können leider mit einem zu schnellen materiellen Wohlstand nicht umgehen.

Loblied auf einen enteigneten Unternehmer



In der Schweiz gibt es sie schon länger, jetzt ist sie auch in Deutschland eingetroffen: Die ausgezeichnete Partagás Serie E No. 2. Habanos-Importeur 5th Avenue hat zur Lancierung eine Medienmitteilung veröffentlicht und rollt darin die bewegte Geschichte von Partagás auf. Bei der Lektüre komme ich ein bisschen ins Grübeln. Ist es eigentlich korrekt und anständig, dass sich Habanos auf die Erfolge und das Schaffen des Unternehmers Jaime Partagás beruft und dabei ein kleines aber wichtiges Detail ausspart, dass nämlich seine Nachfahren bzw. die späteren Besitzer von Partagás vom kubanischen Staat enteignet und aus dem Land gejagt wurden? Ich finde, über diese Frage darf man durchaus einmal nachdenken (ich nehme mich selber davon nicht aus). Dass das Erbe der Enteigneten später an den erzkapitalistischen Altadis-Konzern weiterverkauft wurde, ist dann die Ironie dieser Geschichte.

Premium-Sale 2012

Premium-Sale

Wie jedes Jahr in den letzten Januar-Tagen bieten wir im Premium-Sale wieder einige Restposten aus unseren Premium-Shops zu attraktiven Konditionen an. Zu den Highlights aus dem Zigarren-Sortiments gehören die Limited Editions von Zino Platinum aus drei Jahrgängen. Überbestände gibt es auch von der Por Larrañaga Valiosos Edición Suiza. Wir geben unseren Händlerrabatt weiter und bieten das Kistchen so lange der Vorrat reicht mit 40 Prozent Rabatt an. Ausserdem gibt es dieses Jahr reduzierte Zigarren von Macanudo, A. Turrent, CAO und El Credito. Auch von Laura Chavin haben wir noch Restposten, unser Vorrat neigt sich nach dem dritten Premium-Sale-Jahr aber langsam dem Ende zu.

Partagas-Humidor für die Schweiz



Vor einem Jahr haben wir über einen limitierten Partagas-Humidor geschrieben, der im deutschen Markt angeboten wurde. Jetzt ist auch in der Schweiz eine limitierte Auflage des schönen Humidors erhältlich. Die Humidore sind mit einem Befeuchtungselement ausgerüstet und verfügen über ein herausnehmbares Tablett. Inklusive 50 Partagas Série D Nr. 4 kostet das Stück CHF 800.–.

Der Kampf der Raucher geht weiter

Gefühlsmässig ist die Diskussion um Rauchverbote etwas abgeflacht. Wenigstens hier in der Schweiz. Das wird sich spätestens dann wieder ändern, wenn die Lungenliga-Initiative auf Bundesebende zur Abstimmung kommt, welche ein absolutes Rauchverbot in der gesamten Schweiz erreichen will.

Andernorts ist der Kampf gegen neue Verbote und Regulierungen voll im Gang. In den USA setzt sich die Vereinigung Cigar Rights of America dafür ein, dass Premium-Zigarren zukünftig nicht von der FDA reguliert werden (vgl. auch «Philip Morris Tobacco Monopoly Act»). Davidoff erklärt in einem aktuellen Newsletter, wie Konsumenten das Anliegen unterstützen können.

Neue Rauchverbote sind in Nordrhein-Westfalen geplant. Marc Benden von Cigarworld stellt fest, dass der Ernst der Lage langsam «durchsickere», und verweist auf eine Online-Petition.

Post aus Gstaad



Im letzten Türchen unseres diesjährigen Premium-Adventskalenders haben wir einen Aufenthalt im Bernerhof Gstaad inklusive einem Winter-Smoke-Arrangement verlost. Die Gewinner haben ihren Preis inzwischen eingelöst. Heute erreichte mich eine tolle Dankeskarte mit Impressionen von ihrem Aufenthalt in Gstaad - herzlichen Dank!

Avo Limited Edition 2012

Avo Limited Edition 2012

Davidoff lädt seine neuen Depositäre jedes Jahr zu einem Besuch der Davidoff-Manufaktur in der Dominikanischen Republik ein. Dieses Jahr hatten Andi Stachl und Maggy Wandeler vom La Corona das Vergnügen. Von ihrer Reise haben sie mir eine frisch gerollte Avo Limited Edition 2012 mitgebracht. Nach den Ligero-lastigen Blends der vergangenen Jahre setzt Avo für die neue Limited Edition wieder einmal auf eine traditionelle Mischung. Der Geschmack erinnert mit seinen pfeffrigen Noten an die Serien XO und Domaine.

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