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«Die Renaissance der Zigarre»

Ricci Riegelhuth ist den Cigar Blog-Veteranen wohlbekannt. Heute habe ich den Inhaber des Kiosks mit der Robaina-Fassade wieder einmal in der Zeitung entdeckt («Die Renaissance der Zigarre»):

Während eines Kanaren-Urlaubs Mitte der 90er Jahre entdeckte Klaus Riegelhuth, der nach eigenem Bekunden schon mit zwölf Jahren zu rauchen begann, den Zigarrengenuss. 1998 reiste er erstmals nach Kuba, und weil er sicher war, dass "die Renaissance der Zigarre in den USA" irgendwann auch nach Deutschland schwappen würde, begann er ein Jahr später mit dem Verkauf der edlen Rauchwaren in Bad Vilbel.

Avo Tour 2010

Als der Avo Cigars-Gründer und Jazzpianist Avo Uvezian seinen 75. Geburtstag feierte, lancierte Avo Cigars eine Jubiläumszigarre und organisierte eine Geburtstagstour mit Band. Was ursprünglich als einmalige Eventserie geplant war, hat Avo soviel Freude gemacht, dass sich die Avo Tour zu einer festen Institution gewandelt hat. (Ich weiss aus erster Hand, dass hinter Avo Uvezians Engagement wirklich nur die Freude steckt und nicht die geschäftstüchtigen Besitzer von Avo Cigars aus Basel.) In diesem Jahr geht der jetzt 84-jährige Avo Uvezian zum neunten Mal auf Tour und stellt den Aficionados mit der Avo Limited Edition 2010 eine weitere «Geburtstagszigarre» vor. Auf den Last Big Smoke vom La Corona habe ich gestern hingewiesen; hier die übrigen Daten der Avo Tour:


21.4. Luzern Havanna Bar
22.4. Lenzburg AVO Cigar Lounge / Art Cigar & Co
23.4. Kreuzlingen Urs Portmann Tabakshop / Griffin’s Lounge
24.4. Kreuzlingen Urs Portmann Tabakshop
25.4. Bad Ragaz AVO Cigar Lounge / Lattmann’s
27.4. Salavaux AVO Cigar Lounge Schloss Salavaux
28.4. Genève L’Athenée-Davidoff Genève
29.4. Zürich Restaurant Westend
30.4. Rüti ZH Kamäleon / La Corona

Last Big Smoke

Am 30. April, dem Tag vor der Einführung des schweizweiten Rauchverbots, feiern wir mit dem La Corona den «Last Big Smoke». Als Gast wird Avo Uvezian erwartet, der uns im Rahmen seiner Geburtstagstour besucht. Im Gepäck wird er als Vorpremiere seine neue AVO Limited Edition 2010 mitbringen. Seine Band ist mit von der Partie, und ein Zigarrenoller aus dem Hause AVO Cigars zeigt uns, wie die feinen Zigarren gedreht werden. Der grosse letzte Smoke findet im 1001 Nacht-Ambiente der Kamäleon Lounge in Rüti statt. Zum grossen Rauch werden Leckereien, Drinks und heisser Live-Sound serviert. Besucher werden gebeten, sich anzumelden.

Tilika zu Besuch bei Camaquito: Kindergarten América Latina



In Kuba habe ich Tilika Chamberlin kennen gelernt - die Enkelin von Heinrich Villiger. Tilika ist nach dem Festival mit uns nach Trinidad gereist, und von dort aus weiter nach Camagüey, wo sie Mark Kuster und sein Kinderhilfswerk Camaquito besucht hat. Auf ihre Reise nach Camagüey hat Tilika meine Kamera mitgenommmen. Erste Station ihres Besuchs war der Kindergarten América Latina.

Camaquito ist eine politisch und konfessionell unabhängige Kinderhilfsorganisation, die Kinder und Jugendliche in Kuba in den Bereichen Bildung, Sport und Kultur unterstützt. Wenn Sie Camaquito finanziell unterstützen möchten, erhalten Sie hier die detaillierten Angaben zu den Spendenkontos.

Harte Zeiten für Vegueros

In der Tabakzeitung vom 19. Februar ist der Hintergrundartikel «Rationalisierungsdruck: Harte Zeiten für Vegueros» erschienen. Die Autorin Gabriela Greess hat den Artikel freundlicherweise für die Veröffentlichung im Cigar Blog freigegeben:

Rationalisierungsdruck: Harte Zeiten für Vegueros

Pünktlich zum bevorstehenden Habanos Festival bringen die Vegueros in Pinar del Rio einen Löwenanteil ihrer "goldenen Fracht" in die Trockenschuppen: bestaunt von einem internationalen Fachpublikum, das wie jedes Jahr auch die Felder im Westen Kubas besucht.

Vor der diesjährigen Tabakernte ist die Spannung besonders gross. Denn in dem tragenden Wirtschaftszweig wurde eine weit reichende Umorganisation angekurbelt, auf deren Auswirkungen nicht nur Spezialisten ihren Fokus gerichtet haben. Die bereits im letzten Jahr eingeleitete Rationalisierung im Tabakanbau wurde in einem kürzlich erschienenen Bericht der deutschen Monatszeitung "Granma International" ausführlich thematisiert
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«Für ein liberales Rauchergesetz!»

Die Lungenliga rechnet damit, dass die notwendigen Unterschriften für ihre kompromisslose Initiative «Schutz vor Passivrauchen» noch im März zusammen kommen. Jetzt ist die Unterschriftensammlung für die vernünftige Gegeninitiative der IG Freie Schweizer Wirte lanciert worden. Unterschriftsbogen sind hier erhältlich.

Eidgenössische Volksinitiative «für ein liberales Rauchergesetz»

Die Bundesverfassung vom 18. April 1999 wird wie folgt geändert:

Art. 118 Abs. 3 (neu) und 4 (neu)

3) Über Rauchverbote in Innenräumen befindet einzig die Eigentümerin oder der Eigentümer. Dies gilt auch für öffentlich zugängliche Innenräume. Öffentlich zugänglich sind insbesondere Innenräume von:
a. Restaurations- und Hotelbetrieben;
b. Gebäuden und Fahrzeugen des öffentlichen Verkehrs;
c. Gebäuden, die der Ausbildung, dem Sport, der Kultur oder der Freizeit dienen.

4) Öffentliche Innenräume, an denen geraucht werden darf, müssen entsprechend beschildert werden.

Schusternews No. 1/10

Aus Deutschland sind die neuen Schusternews No. 1/10 eingetroffen. Der Newsletter blickt auf das August Schuster-Jubiläumsjahr zurück und informiert über Neuheiten aus dem Schuster-Programm.

Mehr Festival-Berichte

Auch einige Kollegen und Bekannte haben während des Festivals aus Havanna berichtet. Hier eine kleine Auswahl:

Noche de Gala



Einige Impressionen von der Abschlussgala des XII. Habanos Festivals, unter anderem mit Bildern der Charity-Humidor-Versteigerung und der Auszeichnung des abtretenden Intertabak-Geschäftsführers Urs Tanner als Hombre del Habano.

Hü und hott bei Philip Morris

Erinnern Sie sich an die Aufregung um das Positionspapier von Philip Morris für Europa? Darin setzte sich der Konzern für eine «steuerliche Gleichbehandlung» aller Tabakwaren ein, und für ein Tabak-Werbeverbot. In der Folge löste sich der deutsche Zigarettenverband auf und Deutschlands Philip Morris Chef erklärte sich öffentlich:

Es ist auch durchaus sinnvoll, dass Werbung für Zigaretten reguliert wird wie in anderen Ländern. Es ergibt doch keinen Sinn, Plakatwerbung zu erlauben, während Werbung in Zeitungen und Zeitschriften verboten ist. Deutschland ist eines der letzten Länder, in denen Zigarettenwerbung noch diskutiert wird.

Jetzt hat man es sich bei Philip Morris offenbar anders überlegt. Der Spiegel meldet heute in «Philip Morris verklagt Norwegen»:

Norwegen geht mit aller Härte gegen die Zigarettenindustrie vor - jetzt verklagt der US-Konzern Philip Morris die Regierung in Oslo. Anlass ist ein Werbeverbot für Tabakwaren. Das Unternehmen echauffiert sich: "Es gibt keine Beweise, dass dieses Verbot einen gesundheitsfördernden Effekt hat."

Was ist passiert? Hat Philip Morris Marktanteile verloren?
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