«Über den Charakter des Rauchers»
Jens Jessen, Feuilleton-Chef der «Zeit», machte von sich reden, als er nach dem Fall eines verprügelten Rentners in einer Münchner U-Bahn kommentierte: Das Problem der ausländischen Jugendkriminalität ist, «dass es zu viele besserwisserische deutsche Rentner gibt, die den Ausländern hier das Leben zur Hölle machen und vielen Deutschen auch». Der «deutsche Spiesser» zeigt «sein fürchterliches Gesicht mit seinen unzähligen Gängelungen, blöden Ermahnungen, ständigen Anquatschereien, die ausländische Jugendliche zu erleiden haben».
Dieser Herr Jessen philosophiert jetzt in seinem Video-Blog über den «Charakter des Rauchers». Über «den Raucher» spricht Jessen wie über ein Tier, das man im Zoo besuchen kann. Damit trifft er, ungewollt, wohl weit präziser den Kern der Rauchverbotsproblematik, als mit dem eigentlichen Inhalt seiner Analyse.
Dieser Herr Jessen philosophiert jetzt in seinem Video-Blog über den «Charakter des Rauchers». Über «den Raucher» spricht Jessen wie über ein Tier, das man im Zoo besuchen kann. Damit trifft er, ungewollt, wohl weit präziser den Kern der Rauchverbotsproblematik, als mit dem eigentlichen Inhalt seiner Analyse.






Kommentare
Der Mann ist zusammen mit Herrn Lauterbach, Bätzing&Co. die real zu erleidende Satire.
Merkt hier jetzt jeder, wie wichtig der Herr Jessen für uns alle ist?
Noch nie waren Kultur- und Feuilleton Ceffes so wichtig wie heute um erhabene Erhabenheiten auszuteilen.
Dagegen ein Partagas D4 und schon zieht Herr Jessen mit aktiven Rauch aus meinem Geist.
So einfach kann es sich ausrauchen, mit gedanklichen Rittbergern von kulturellen Beckenrandschwimmern aus Hoch-Kultur-Redaktionen:-))
Lets have Genuss und Lebensfreude,
aus Ricciland!!!
Erst dachte ich, es ist alles gequirlter Unsinn, was Herr Jessen da verkündet. Doch der Mann hat meines Erachtens recht mit der Antwort auf seine Frage: Warum mag man die Raucher nicht?
Für mich ist es in der Tat die zeitgeistige Gesundheitstyrannei, wie sie eindrucksvoll von Frau Baetzing & Co. personifiziert wird. Jeder Mensch in dieser Gesellschft hat bei Gefahr der Ächtung und Sanktionierung Gesundheit als ultimative Norm anzuerkennen und nach ihr zu leben. Diese Norm mag für vegetarische Freaks, die sich ihr feiwillig unterwerfen, ok sein. Als Diktat für die gesamte Gesellschaft ist es in meinen Augen Faschismus.
Quo vadis libertas?
They tell you cigars take three years off your life. What three years? Eighty-six to eighty-nine? Who needs 'em! Give me the cigars! -Eric Bogosian (Sex, Drugs, Rock & Roll )
Life is not a journey to the grave with the intention of arriving safely in a pretty and well preserved body, but rather to skid in broadside, thoroughly used up, totally worn out, and loudly proclaiming--WOW, WHAT A RIDE!
Gruss ;-)
Nino