Schlangengrube Zigaretten-Strategen: Arbeitsplätze gegen Marktanteil
Philip Morris setzt sich in Europa für höhere Zigaretten-Preise, Tabakwerbeverbote und schärfere Anti-Rauchergesetze ein. Der Hintergrund: Alle gesetzlichen Einschränkungen zementieren die führende Marktstellung des Zigaretten-Konzerns. Kollateralschäden in angrenzenden Branchen nimmt Philip Morris ungerührt in Kauf.
Jetzt hat Philip Morris eine neue Idee ausgeheckt: Per Gesetz soll die Mindestpackungsgrösse für Zigaretten in Deutschland von 17 auf 20 Stück angehoben werden. Auf diese Weise soll den Konsumenten der Umstieg auf andere Marken erschwert werden.
Um diese Idee auch dem deutschen Staat schmackhaft zu machen, hat sich Philip Morris auf das Mittel der Erpressung besonnen. Gemäss Handelsblatt droht der Konzern mit der Schliessung eines Zigarettenwerks und dem Verlust von bis zu tausend Arbeitsplätzen, sollte die deutsche Regierung der Forderung nicht nachkommen.
Jetzt hat Philip Morris eine neue Idee ausgeheckt: Per Gesetz soll die Mindestpackungsgrösse für Zigaretten in Deutschland von 17 auf 20 Stück angehoben werden. Auf diese Weise soll den Konsumenten der Umstieg auf andere Marken erschwert werden.
Um diese Idee auch dem deutschen Staat schmackhaft zu machen, hat sich Philip Morris auf das Mittel der Erpressung besonnen. Gemäss Handelsblatt droht der Konzern mit der Schliessung eines Zigarettenwerks und dem Verlust von bis zu tausend Arbeitsplätzen, sollte die deutsche Regierung der Forderung nicht nachkommen.












Kommentare
Deshalb preise immer wieder gern diese Dokumentation an:
The CORPORATION (gibt es als DVD auch bei 2001 für €14,5o)
Handlung
Im Film werden die Kapitalgesellschaften als reale Personen betrachtet. Die Firmen werden nach den DSM-IV-Richtlinien zum psychischen Zustand einer Person untersucht. Das Resultat: Alle Kriterien für schwerste psychische Störungen treffen auf Kapitalgesellschaften zu. Robert D. Hare, Psychologieprofessor an der University of British Columbia und FBI-Berater, schließt daraus, dass ein profitgeleiteter Konzern klinisch einem Psychopathen gleichzusetzen ist.
Andere Themen sind z.B.: Smedley Butler und der 1933 versuchte Coup gegen Franklin D. Roosevelt; die Privatisierung der städtischen Wasserversorgung Boliviens durch die Bechtel Corporation im Jahr 2000 und die daraus resultierenden Proteste in Cochabamba.
Der Film enthält außerdem Interviews mit wie Noam Chomsky, Naomi Klein, Michael Moore und Howard Zinn einerseits, andererseits aber auch Meinungen von bekannten CEOs wie Ray Anderson, die Standpunkte von Peter Drucker und Milton Friedman und anderen Befürwortern der freien Marktwirtschaft wie dem Fraser Institute. Weiterhin wird Dr. Samuel Epstein zur Firma Monsanto interviewt, die das Wachstumshormon Posilac verwendet, um die Milchproduktion zu erhöhen.
frei nach Uderzo: "Die spinnen doch, die Amis" ...