Mythos Passivrauchen
Ja, Sie lesen richtig. Keine Provokation. In der Weltwoche von letzter Woche wurde im Artikel "Und jetzt: Tief Luft holen" aufgezeigt, dass die von den Tabakgegnern als selbstverständlich ins Feld geführten Schäden durch Passivrauchen wissenschaftlich keinesfalls bewiesen sind.
Bevor sich ein mitlesender Antitabak-Kämpfer in den Kommentaren ereifert, sollte er sich den Artikel, der als Podcast (einfach klicken) frei konsumierbar ist, anhören - kostenlos und lehrreich.
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Kommentare
Beste Grüsse, A.
Beste Grüsse, A.
Deswegen gibt es auch sehr selten kontroverse Berichte zum Mainstream beim beliebten Thema böses, böses Passivrauchen. Bei den Redakteuren geht ein schleichende Gefühl einher, daß sie sich damit nur Ärger einfangen. Es ist schlichtweg schlecht für den Job da offen Objektivität einzufordern.
Übrigens, ich habe nichts gegen Frauen am Herd, vorausgesetzt sie kochen auch gut.
Nach einem guten Essen schmecken Zigarren nämlich nochmal sogut.
Mir werden an diesem Wochende genügend schmecken.....alles ohne Passivrauchen......ich werde mit ein paar guten Freunden aktiv rauchen.......
Ein schönes Wochende aus Bad Vilbel
Vielleicht traut sich mal wieder ein junger Redakteur was zu und klärt mal die ganzen Geschichten um die "wissenschaftlichen" Beweise des PASSIVRAUCHENS.
Es ist immer die Frage der Sicht:
aktueller reaktionärer Mainstream !
Richtig, wir schaffen gerade ab was 1848 erreicht wurde. Eben, auch die Erlaubnis aus diesem Revolutionjahr "Ooch det Roochen!"( die kleine Geschichte steht hier im Blog unter dem Titel der "Vorleser", glaubt ich jedenfalls)
In der Tat, ein klarer Rückfall zur Bevormundung. Im wahren Sinn des Wortes reaktionaär.
Und an den Herd sollten nur Menschen die Essen und Trinken lieben. Das garantiert Genuss und Wohlbefinden.
Sie zeigen doch in Ihrem Blog, was Sie mögen oder versuchen es wenigstens. Dann bleiben Sie doch dort, getreu dem Motto: Esoterik heißt "Geheimlehre (stimmt wirklich), ist aber wahrscheinlich für Sie so geheim, dass Sie es noch nicht gefunden haben.
Da Sie aber krasse Beispiele mögen, lesen Sie mal im Spiegel Online vom 26.1.: Hirnschaden schaltet Rauchlust ab!!!
Vielleicht kann Ihnen ja da geholfen werden.
Frohes Weitermeckern, wenns geht nicht hier
Gruß
Manni
Es wurden diverse Gefahrenstoff-Messungen von überlst zugequalmten Lokalen veröffentlicht. Dazu steht in der Regel: "Seht her, welchen gesundheitsschädlichen Substanzen sich da ein Passivraucher aussetzen muss..."
Nun, nimmt man diese Messergebnisse und vergleicht sie z.B. mit "Grenzwerte am Arbeitsplatz 2007
MAK-Werte, BAT-Werte, Grenzwerte für physikalische Einwirkungen" (z.B. http://wwwitsp1.suva.ch/sap/its/mimes/waswo/99/pdf/01903-d.pdf ), dann merkt man schnell, dass keiner der Gefahrenstoffe auch nur annähernd diese offiziellen Grenzwerte erreicht!
Nun soll also ein Besuch in einem Lokal gesundheitsgefährlicher sein, als ein Arbeitsplatz, an welchem während 42 h/Wo höhere Konzentrationen als unbedenklich angesehen werden?
Eine gute Zusammenfassung findet sich auf http://www-netzwerk-rauchen.de unter "Materialien": http://de.forces-nl.org/documents/Gefahrstofftabelle.pdf
gesteckt wird um zu beweisen dass Passivrauchen schädlich ist. Keine konnte das bisher.Eigentlich hätte man doch nach der zweiten oder dritten aufhören können.
Warum hat man das nicht gemacht ?? Welche starken Interessen stecken dahinter ??
ist rauchen wie onanie?
bei der zigarette sicher,
zigarre ist anders und schöpft beziehung...
prädikat lesenswert
Der Hinweis auf die MAK-Werte ist nun wirklich die größte Steilvorlage für alle geschädigten Nichtraucher, danach müßte längst überall Rauchverbot herrschen:
Zunächst allgemein:
1)
Auch wenn die MAK-Werte eingehalten werden, können sich “gesunde Personen im erwerbsfähigen Alter” durchaus belästigt fühlen, und ihre Gesundheit kann im Einzelfall sehr wohl beeinträchtigt werden.
Gesunde Erwachsene, die länger als acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich der MAK-Werte-Konzentration einer einzigen Substanz ausgesetzt sind, werden mit einiger Wahrscheinlichkeit krank.
Für Kranke, Alte, Kinder, Schwangere gelten die MAK-Werte auf keinen Fall. Sie sind immer zu hoch.
2)
Bei den Gefahren-Stoffen der Klasse A handelt es sich um nachweislich krebserregende Stoffe, bei der eine ungefährliche Mindestdosierung (Schwellenwert) überhaupt nicht angegeben werden kann (z.B.Cadmium). Hier hilft sich der Arbeitsschutz mit der TKR (Technische Richt-Konzentration), die schlicht die absolut niedrigste nach technischem Stand mögliche Konzentration vorschreibt.
Das wäre beim Rauchen schlicht Rauchverbot! Daruf werden auch die EU-Richtlinien letztlich hinauslaufen.
Schließlich sei erwähnt, dass Rauchen bisher in der MAK-Liste völlig fehlt, es gibt hier gesetzlich lediglich ca. 700 Einzelstoffe für den Arbeitsplatzschutz. Gesetzlich heißt bekanntlich nicht, das keine weiteren Schadstoffe existieren, der Hausstaub ist bekanntlich auch nicht ganz ohne.
Zigarettenqualm alleine enthält jedoch bisher ca. 4000 identifizierte Stoffe, von denen eine große Zahl eindeutig krebserregend ist und selbstverständlich in der Klasse A, MAK wiederzufinden ist.
Nun kommt verschlimmern dazu, dass diese Stoffe noch höchst ungerecht in “Haupt”- und “Nebenstrom” des Tabakqualms verteilt sind, wobei die Passivraucher ausschließlich dem viel giftigeren Nebenstrom ausgesetzt sind.
http://members.aol.com/toxicol98/neversmoke/p3g.htm
Nun viel mehr muß man den ewigen Verharmlosern eigentlich nicht sagen, vielleicht noch die Schätzung des Krebsforschungsinstitutes Heidelberg, dass in Deutschland etwa 8 Millionen Kinder täglich durch Passivrauchen geschädigt werden.
Da sind die blumigen Bemühungen unserer Politiker noch weniger als ein Feigenblatt.
Vielleicht würde sogar unsere Gesundheitsministerin “aus Sparsamkeitsgründen” das Krebsforschungsinstitut schliessen, ist aber Gott sei Dank nicht ihr Ressort
Salve
Zum Schluß wissen wir nicht mehr, womit wir die die Renten der Anti-Aging und Gesundheitsfaschos bezahlen sollen.
Bei "Haupt"- und "Nebenstrom" der allgemeinen Aktionen "Raucher sind der NEUE Abschaum" hilft dann noch ein Multinationaler Konzern wie Philip Morris aus und die romantische Sichtweise "Auf, auf wir schaffen eine rauchfreie Welt" findet bei denen, die sonst nichts zu tun haben, freudligen Anklang und, wird mit dem uns Deutschen belehrenden Oberlehrerton gekrönt.
Die WHO und Philip Morris holt wirklich das Beste aus uns Deutschen heraus! Früher die ganze Welt, im 21.Jahrhundert nehmen sich die Deutschen die Gesundheit vor.
Beim Anti-Aging sind wir auch schon ganz weit vorn, erst wird das Alter abgeschafft und dann der Tod. Weil nach dem Tod kein Geschäft mit der Gesundheit funktioniert.
Darum geht es nämlich in der realen Welt:
Satte Gewinne!
Wir alle sollten uns fragen:
"Hat die Aufklärung nicht schon vor 200 Jahren stattgefunden?"
Ganz sicher wird das der nächste Megamarkt und wie gut der funktionieren wird, kann sich auch jeder vorstellen, wenn wir an die millionenfachen Diät-Programme denken, die jedes Jahr weltweit in Frauenzeitrschrift abgedruckt werden.
Wir beschreiten einen Weg, der kann sehr irre werden, wenn sich alles nur noch um die Gesundheit dreht:
http://www.gesundheits-weblog.de/50226711/zukunftsmarkt_gesundheit_1_deutscher_medical_wellness_kongress_in_der_messe_berlin_2425_januar_2007.php
Ramon Allones Short Club erleichtert mir die dumpf-dumme Hybris meiner Mitmenschen.
Ansonsten: Alles ausgezeichnet und einen schönen Sonntag,
Dieter B.
Bereits im Januar erschienen. Prof. Dr. Breda M. Stadler von der Universität Bern zur angeblichen Unschädlichkeit von Umgebungsrauch:
Die Faktenlage ist zurzeit so, dass niemand bezweifelt: Rauchen ist für die Raucher gefährlich. Dass aber auch Mitraucher ernsthaft bedroht sind, scheint wissenschaftlich kaum zu erhärten.
Der Herr Stadler hat dann doch nicht so gut recherchiert. So schreibt er
“Etwas eingeschüchtert habe ich mir die grösste im Bericht zitierte Studie aus dem British Medical Journal zu Gemüte geführt. Diese prospektive Studie umfasste einen Zeitraum von 39 Jahren und betraf 118094 Kalifornier. Genauer analysiert wurden 35561 Nichtraucher mit einem rauchenden Partner. ”
Hier zitiert Stadler die (von Forces Germany geliebte) Studie vom Enstrom et al. (teilweise von Philip Morris finanziert), die in der Fachwelt (wegen Untauglichkeit der Daten zu Passivrauchstudien) nicht anerkannkt ist und im selben British Medical Journal zerrissen worden ist. Details dazu siehe auch hier.
http://www.tobacco.org/resources/dcouments/030520enstromyears.html
http://www.bmj.com/cgi/content/full/bmjusa.03070002v1
http://www.cancer.org/docroot/MED/content/MED_2_1x_American_Cancer_Society_Condemns_Tobacco_Industry_Study_for_Inaccurate_Use_of_Data.asp
Weiterhin schreibt der “eingeschuechterte” Stadler:
“Wahrscheinlich wird diese Megastudie nie mehr in einem solchen Umfang wiederholt werden, weil zu teuer, und vor allem, weil kein kausaler Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Sterblichkeit nachgewiesen wurde.”
Bingo - es gibt in der Tat eine Wiederholung dieser “Megastudie” mit einem zehn mal groesseren Datensatz (CPS-II) basierend auf 1.2 Millionen, ueber Jahrzehnte befragten Amerikanern. CPS-II hat zudem viel detailliertere Patienteninformationen als Enstroms CPS-I, und CPS-II basierte Studien zeigen in der Tat statistische Evidenz fuer die Toedlichkeit des Passivrauchens. Das steht alles im von Herrn Stadler zitierten Report des Surgeon General drin. Warum verschweigt der liebe Stadler denn das alles?
Der Report des Surgeon General benutzt u.a. beide Datensaetze (CPS-I und CPS-II) und den Schlussfolgerungen Hunderter EInzelstudien. Die uebersichtlich zusammengefassten RR und OR-Messungen sowie die entsprechenden 95% Konfidenzintervalle sprechen eine deutliche Sprache. Daran aendert Enstroms Nullergebnis nichts (zumal der systematische Fehler seiner Studie hinlaenglich bekannt ist).
Was betreibt Herr Stadler denn da fuer eine Desinformationskampagne?
Auf den Rest brauche ich nicht einzugehen, da die gesundheitsfoerdernden Effekte des Passivrauchens eben nicht evident bewiesen sind. Herr Stadler bemueht beliebige Einzelstudien mit schwacher statistische Ausagekraft (Argumentationsstrickmuster wie im gerne von forses.org zitierten Propagandabeispiel "Passivrauchen macht Kleinkinder gesund") und ignoriert den Rest an Evidenzen. Es ist unlogisch, bewusst einen Grossteil der vorhandenen Ergebnisse auszublenden.
Nun ein paar Hintergründe zu diesem werten Herrn:
Beda M. Stadler, Professor an der Universität Bern und Direktor des Instituts für Immunologie:
Üblicherweise ist der Professor auf einer ganz anderen Mission. Stadler kämpft für Wissenschaft, für Ratio, für Moderne. In über fünfzig öffentlichen Podiumsdiskussionen pro Jahr klärt er auf. Die Lieblingsthemen: Gentechnologie (pro), Biogemüse (contra), Impfen (pro), alternative Medizin (contra). Eine der Schlachten ist eben gewonnen: Bundesrat Pascal Couchepin strich verschiedene Alternativmethoden aus der Grundversicherung der Krankenkasse: Homöopathie, Neuraltherapie, Pflanzenheilkunde, anthroposophische und chinesische Medizin: «Die Erkenntnis hat über den Voodoo gewonnen», sagt Beda M. Stadler.
Warum reagieren die Gegner auf den Professor wie Milch auf Zitronensaft? Die Liste der Vorwürfe ist lang und substanziell: «Stadler putzt die Studenten im Unterricht und an den Prüfungen herunter und ist frauenfeindlich» (ehemalige Studentinnen), «Er verweigert sich wissenschaftlichen Studien, die seine Meinung nicht bestätigen» (Prof. Peter Heusser, Uni Bern, und Dr. med. André Thurneysen), «Er pachtet die Wissenschaftlichkeit für sich» (Simonetta Sommaruga), «Er ist von der Pharmaindustrie bezahlt. Für die Gentech-Demo hat er sich Busse sponsern lassen, mit denen er die Studenten nach Zürich gekarrt hat; die Industrie bezahlt seine Studien, und er ist in verschiedenen Gen-Gremien vertreten. Ausserdem missachtet er die Volksmeinung, die will nämlich die Homöopathie» (Jacqueline Bachmann, Geschäftsführerin Stiftung für Konsumentenschutz), «Er mischt sich in Dinge ein, von denen er keine Ahnung hat: Er ist Immunologe und hat im Leben noch nie einen Patienten untersucht. Wie will er über die alternative Medizin urteilen?» (sämtliche Befragten).
Quelle:
http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=11163&CategoryID=73
allerdings in einem anderen zusammenhang; wahrscheinlich war gerade wieder so ein tag an dem auf dem marienplatz in münchen, etliche Passivraucher plötzlich umfielen und sich aus dem Leben verabschiedeten.
oder vielleicht im altenheim auf der sonnenterasse, mir nichts dir nichts, auf einen schlag 15 passivraucher das zeitliche segnen.
man darf es hoffentlich noch aussprechen:
ob raucher oder nicht, wir sterben definitiv am leben...
"Nichts ist der Macht verboten,
falls der Ursprung sie legitimiert,
wie der Demokrat es lehrt."
Nicolas Gomez Davila
Das nutzt George W. Bush in den Staaten, sowie beim Krieg führen, als auch die WHO, inclusive aller anderen Gesundheitsfaschos aufs Beste.
Studie belegt: Handystrahlen gefährlicher als Tabakrauch
Dass Handystrahlen die Gesundheit gefährden, ist nicht neu. Wie die Schweizer Zeitung „20 Minuten“ berichtet, kam eine australische Studie nun zum Ergebnis, dass die Strahlen noch wesentlich gefährlicher sind als bisher angenommen. Der intensive Gebrauch von Handys über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren verdoppelt das Risiko von Gehirntumoren. Besonders auffällig war der enorme Anstieg von Gehirntumoren auf der Seite des bevorzugten Handyohres. Die Studie warnt: „Es ist zu erwarten, dass die Benutzung von Handys eine weitaus größere gesundheitliche Gefahr für die Bevölkerung mit sich bringt, als etwa das Rauchen oder die Kontamination durch Asbest“.
Nun fragen wir uns: Wo bleibt das Handyverbot? Wo sind die übereifrigen Politiker, die in den letzten Monaten so erbittert für ein Rauchverbot gekämpft haben, mit der Begründung, Menschen vor sich selbst schützen zu wollen? Wenn es unseren Volksvertretern Ernst damit wäre, uns vor Risiken und Gefahren schützen zu wollen, dann müsste jetzt ein Aufschrei der Empörung durch die Parlamente gehen. Weg mit den Handys! Schließlich ist erwiesen, dass die gefährlichen Strahlen nicht nur dem Handynutzer selbst schaden, sondern auch den Menschen in seiner Umgebung. So müssen wir ständig, ob wir wollen oder nicht, „passiv telefonieren“. Und dennoch: aus der Politik gibt es bisher keine Reaktion. Schweigen im Walde – wohl auch deshalb, weil unsere Volksvertreter sich nur schwer von ihren eigenen Mobiltelefonen trennen könnten. Und wieder einmal zeigt sich: Die Diskussion über den Nichtraucherschutz ist weit davon entfernt, sachlich und objektiv zu sein. Alibi-Argumente und faule Ausreden anstelle von aufrichtiger, vertrauenswürdiger Politik. Hier kann es nur eine Antwort geben: So nicht!