Der therapeutische Staat
Was sagen die Rauchverbote über die Gesellschaften, in den wir leben? Das Magazin Novo diagnostiziert den «therapeutischen Staat». Zwei Auszüge aus «Rauchen verboten: die vernebelte Gesellschaft» (mit Dank für die Weiterleitung an Ricci Rigelhuth):
(..) Hier verfestigt sich eine Politik, die sich mehr und mehr der Regulation der persönlichen Lebensführung widmet und sich zur selben Zeit von ihrer ursprünglichen Aufgabe abwendet, so etwas wie eine «gute Gesellschaft» zu bauen. Zugleich zeigt die öffentliche Reaktion auf die Antirauchergesetze, wie stark die Bereitschaft der Bürger gestiegen ist, das offizielle «Organisieren» ihrer persönlichen Handlungsfreiheit zu akzeptieren. Viele Menschen stehen dieser Intervention des therapeutischen Staates heute aufgeschlossen gegenüber und sehen das Verhalten ihrer Mitmenschen als Problem, dem durch staatliche Schutznormen Einhalt zu gebieten ist.
(..) Doch hierbei handelt es sich nicht um eine Öffentlichkeit, die sich von einer Regierung «irreführen» lässt. Vielmehr geht es hier um ein viel grundlegenderes Problem in unserer Gesellschaft verletzlicher, misstrauischer Individuen, in der sich viele herkömmliche Verbindungen zwischen Bürgern und Gemeinschaften aufgelöst haben, ohne durch neue ersetzt zu werden. Das Thema «Passivrauchen» ist zu einem Symbol dieses zerbröselnden Lebenszusammenhangs geworden, zu einer Art Metapher für die Geisteshaltung atomisierter Bürger, die den fremd gewordenen Mitmenschen und sein Benehmen als ein Problem für das eigene Leben ansehen.












Kommentare
Suchtprävention für Lotto-Totto-Spieler!
Da ich das Seminar der Hessischen Lootogesellschaft schon zweimal versäumt habe, hat man mich heute ausdrücklich zitiert.
Ich war anwesend und habe mich gefragt, ob das ev, der Anfang der flächendeckenden Blockwartausbildung ist. Beim Spielen fangen die uns ein..
"Was scheren uns die Tatsachen? Hauptsache, die Moral von der Geschichte stimmt. Bei NOVO-Autoren ist das anders: die gucken hin, auch wenn ihnen nicht passt, was sie sehen. Was früher progressiv war, ist heute Regierungslinie. Manch Zeitgeistritter hat's bis heute nicht gemerkt. NOVO-Autoren schert das nicht. Sie sind irgendwie immer in Opposition. Was einstmals die taz war, könnte NOVO werden: eine Zeitschrift, die man braucht, weil alle anderen das gleiche schreiben. Fußnote: nur nicht verbiestern dabei! Und keine Rechthaberei! Ansonsten - weiter so!"
Cora Stephan (Publizistin)
Ich sage nur zerbröselnder Lebenszusammenhang, sehr treffend.
Kompliment zu diesem Blog!
Es wurde hier auf dem Blog schon angesprochen, der Megatrend der Zukunft ist eben Wellness/Healthcare und die Kultur der Zigarre wird dann auch mit therapiert. Mal sehen ob sich das die Zigarre gefallen lässt.
Die Gegenposition zu unserer freiheitlichen Weltsicht vertritt Lord Anthony Giddens. In der Welt (Falsch verstandene Freiheit) hat er kürzlich die These vertreten, unvernünftige Menschen (Raucher) müsse man mit Interventionen des Staates zu ihrem Glück zwingen.
Was man in diesem Zusammenhang vielleicht fragen kann: Soll der Staat den Menschen dienen, oder die Menschen dem Staat?
Ganz großes Soziologen-Hollywood!!!
Er war wahrscheinlich auch dabei, wie der Zigarrengenuss in den Englischen Herrenclubs abgeschafft wurde. Sozusagen ein Großmeister des soziologischen Ingenieurswesen.
In den USA denkt man in einigen Staaten darüber nach, in Appartmenthäusern komplett das Rauchen zu verbieten
und ist auch gewillt dieses Anliegen in einem Gesetz zu verankern.
Wie klar soll die Richtung denn noch geäußert werden, bis hier endlich verstanden wird um was es geht:
DIE TOTALE BEVORMUNDUNG!
" Als 1986 in den USA Surgeon GeneralC. Everett Koop und das "National Research Council" das Passivrauchen zu einem "ernsthaften Gesundheitsrisiko" erklären, ist dies die große Stunde von Anti-Raucher-Aktivist Steve Glantz:
Statt die immer kleiner werdende Gruppe der Raucher von der Zigarette abbringen zu wollen, soll sich die Bewegung auf die Mehrheit der Nichtraucher und ihr Recht auf frische Luft konzentrieren.
Der angebliche Beweis für die Schädlichkeit des Passivrauchens wird zum Kernstück der Kampagne. Glantz erklärt:
"DER ENTSCHEIDENDE BEITRAG FÜR DIE WISSSENSCHAFT LIEGT DARIN, DASS SIE DIE ABNEIGUNG DER MENSCHEN GEGEN ZIGARETTENRAUCH AUF EINE LEGITIME GRUNDLAGE STELLT. UND DAS IST EINE STARKE EMOTIONALE KRAFT; DIE GENUTZT UND EINGESETZT WERDEN MUSS."
aus Rauchen Sie, Verteidigung einer Leidenschaft
zu was? zu deutschland blockwartland designed by liebevollen gutmenschen....was hat zuletzt der mielke zu seien genossen gemeint?
"ich habe euch doch alle lieb!" ja eben frau von ledyen, das wird immer aus liebe gemacht;
fast hätte ich es vergessen, natürlich wegen der gerechtigkeit...die darf nie fehlen.
Am Samstag dem 27.Oktober ist eine Großdemo auf dem Römer in Frankfurt.“TOTE KNEIPEN-TOTE STADT”
Prima, jetzt weiß ich auch Uhrzeit (!6.oo) und Ort.
Gas gewe, längär lewe.....
Ein schönes Bespiel:Savonarola!
Ob dass Frau von Leyden weiss?
"Anfang Februar 1497 ließ Savonarola große Scharen von Jugendlichen ("fanciulli") durch Florenz ziehen, die im Namen Christi alles beschlagnahmten, was als Symbol für die Verkommenheit der Menschen gedeutet werden konnte."
Der oben angeführte Link ist ein Artikel aus der heutigen Welt. Wir Deutsche haben es wieder geschafft und sind in Europa spitze beim Alkoholkonsum - wenigstens in einer Disziplin! (Naja - wahrscheinlich auch beim Komasaufen)
Wenn ich in einer anderen Zeitung die Zahl richtig gelesen habe, sind es 24.000 Tote jährlich durch den Alkoholkonsum. Die Dunkelziffer sei jedoch größer.
Was ist aber durch Tote und Verletzte durch Passiv-Alkoholismus? Zum Beispiel in Bayern. Hier hat man sich an die Spitze der Anti-Raucher-Taliban gestellt und sogar in den Zelten auf dem Oktoberfest das Rauchen verboten. Ich stelle nun aber die Frage, was alles durch den Passiv-Alkoholismus an Schäden für die Gesundheit vor allem auf dem Oktoberfest entstehen!
Zum Beispiel, wenn Menschen ohne Grund in Schlägereien von Betrunkenen geraten und verletzt werden oder durch alkoholisierte Autofahrer, die betrunken und unbemerkt vom Oktoberfest nach Hause fahren, an- oder überfahren werden. Was ist mit tief fliegenden Maßkrügen auf der Wiesn, die von Betrunkenen geworfen werden und eventuell ein kleines Kind treffen?
Liebe bayerische Politiker und natürlich auch der Rest unserer, um unser Wohl bemühten Segensbringer von der Nichtraucherfront, das mit den Zigaretten und Zigarren habt Ihr jetzt geschafft - herzlichen Glückwunsch. Nun aber munter an den bösen Alkohol. Durch den werden jährlich hunderttausende getötet oder schwer verletzt...
...aber da ist ja alles gaaanz anders
Ach ja - die Steuereinnahmen habe ich ganz vergessen!
Ganz weltläufig und plötzlich wird auch vor Sagrotan gewarnt.
Die denken wohl auch,öfter mal was neues.
Gruß aus Ricciland
LEXIKON DER PSYCHO-IRRTÜMER
warum der mensch sich nicht therapieren, erziehen und beeinflussen läßt...
Aus dem Inhalt:
Mythen der Beeinflussung
Zum Beispiel diese hier, den Pfusch an der Couch,
"Psychotherapie hat die Macht, Menschen von seelischen Störungen und Neurosen zu heilen"
Mythen der Seele
Die Schminke am Selbstbild,
"Es ist für die seelische Gesundheit erforderlich, ein aufrichtiges und unverhülltes Bild von sich selbst zu haben."
Oder auch das Seelengedrängel,
"Manche Menschen werden von multiplen Persönlichkeiten übermannt."
Ganz erstaunliches Sichtweisen tauchen in dem Buch auf und alle seriös belegt.
Rolf Degen
Lexikon der Psycho-Irrtümer
Eichborn-Verlag
pro-rauchfrei mobilisiert gerade die letzten ahnunglosen!
danke dafür, denn, für irgendwas muss die aktion ja gut sein...
Man beachte vor allem die Begriffe im Formular
"Tatort,Tatzeit,Tathergang"
Ich bin mir nicht sicher inwieweit sich der "gemeine" Tabakhändler, allein durch den Verkauf solch "verwerflicher Tabakwaren" der Mittäterschaft, bzw. der Anstiftung zur "Straftat" mitschuldig macht?
Eine Möglichkeit der positiven Mitgestaltung an der Zigarrenkultur sind die Kommentarfunktion des Blogs oder die Mitgestaltung am Cigar Wiki. Werden diese oder andere Möglichkeiten zu Gunsten der Zigarre nicht genutzt, gibt es auch kein Recht auf Meckern oder öffentliches Wehklagen. Die Gesetzmässigkeit des Erfolges durch Kooperation - Agieren statt Murren - haben die Gegner übrigens schon lange kapiert; ziemlich erfolgreich.
Beste Grüsse, A.
Wie wäre es mit der Bundesrepublik "Nannyteutocamp" oder politisch korrekt "Nannykümmerland".
Motivierte Häuptlingsnannys sind in Hülle und Fülle vorhanden.
Was noch vor euch ist, haben andere schon hinter sich. Das Eintauschen der Bürgerechte für eine Sicherheit die es NIE geben kann.
Aufgeregte & umtriebige Präventionsfans im Delirium an allen Orten!
Ich habe noch nie jemanden im Supermarkt rauchen sehen, aber wie schon gesagt, am Zebrastreifen übersehen mich ständig Nichtraucher in ihrem Karossen.
"EXTREMOSAN (tm)
Geschichte zur Behandlung oberflächlicher und fortgeschrittener Formen von Extremismus, Übertreibung, Dogmatismus und Fanatismus.
Eine Geschichte enthält 100 Gramm arzneilich wirksamen Pragmatismus.
Text: Rezeptur: Wolf Lotter
Anstaltspackung
Lieber Leser,
verehrter Patient,
Extremismus und die ihm verwandten Erkrankungen und Störungen sind zu Volkskrankheiten geworden. Sie beginnen mit scheinbar normalen Vorurteilen und Orientierungsstörungen und führen allmählich zu einem Verlust von Vernunft, Logik und sozialen Fähigkeiten. Die Behandlung der in der Folge noch detailliert dargestellten Krankheitsbilder mit dem vorliegenden Präparat Extremosan(tm) erfolgt vorwiegend durch den Wirkstoff Pragmatismus. Dieser Wirkstoff ist seit Langem bekannt und bewährt. Er wurde bereits in der griechischen Antike als "pragma" verabreicht, was so viel bedeutet wie Handlung. Extremosan(tm) verwendet diesen Wirkstoff, weil damit das Erkennen der Realität durch das eigene Verhalten wieder möglich wird.
In der Folge beschreiben wir die Extremismus-Erkrankung und ihre vielfältigen Formen und Symptome ausführlich. Dazu erhalten Sie abschließend Informationen zu Phänomenen, die den beschriebenen Krankheitsbildern ähneln, tatsächlich aber keine Krankheiten sind. Sollten Sie während der Einnahme dieses Präparates, insbesondere bei der detaillierten Darstellung der Krankheitsbilder, sagen: "Das kenn' ich! ", ist das kein Zufall, sondern ganz normal.
Zunächst bitten wir Sie aber, die nachfolgende Gebrauchsinformation gründlich zu lesen und sorgfältig aufzubewahren."
Bitte weiterlesen mit Link!
Florian Rentsch, Gesundheits- und sozialpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessichen Landtag, liess und folgende Pressemitteilung zukommen:
Nichtraucherschutzgesetz – 100 –Tage Bilanz
Florian Rentsch: „Bilanz der ersten hundert Tage ist verheerend, das Kneipensterben hat begonnen.“
Wiesbaden – 100 Tage nach in Kraft treten des Gesetzes zum Schutz vor den Folgen des Passivrauchens sieht der sozialpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch, all seine Befürchtungen bestätigt und zum Teil übertroffen. „So gut der Nichtraucherschutz in öffentlichen Räumen wie z.B. am Flughafen eingehalten wird, so schlecht geht es den Gaststätten. Besonders betroffen sind die Lokale, die nur aus einen Gastraum bestehen und deswegen nicht die Voraussetzungen erfüllen können, um Raucherräume einzurichten“, so der Sozialpolitiker.
„Entgegen aller Mutmaßungen und Versprechungen der anderen Parteien und der Landesregierung kompensieren die nichtrauchenden Gäste das Wegbleiben der rauchenden Gäste keineswegs. Mindestens fünf so genannte Ein-Raum-Kneipen mussten in Hessen bereits schließen. Weitere stehen kurz davor. Umsatzeinbußen von bis zu 80 Prozent haben ihnen schlicht das Genick gebrochen“, so Rentsch. Der FDP sind außerdem viele weitere Fälle bekannt, die Umsatzrückgänge zwischen 30 und 60 % zu beklagen haben. „Auch klassische Restaurants sind mit dem Gesetz nicht glücklich, zwar sind hier die Gästezahlen oftmals gleich geblieben, aber die Verweildauer der Gäste ist merklich kürzer geworden. Auch dies wirkt sich negativ auf den Umsatz aus“, so Rentsch weiter.
Diesen Trend belegt auch eine Umfrage der IHK Kassel unter 1400 nordhessischen Gastronomen. Danach fällt es jedem dritten Café-, Restaurant- und Kneipenbesitzer schwer, die wirtschaftlichen Folgen des Rauchverbots zu kompensieren. 15 % der Betriebe beziffern ihre Umsatzeinbußen auf mehr als 50 %. Gut jeder zweite Befragte geht davon aus, dass sein Geschäft weiter einbricht, viele sehen ihr Lokal sogar vor dem Aus.
„Die Mehrheit der Befragten ist für die Liberalisierung des Gesetzes, im Sinne einer Wahlfreiheit für Gäste und Wirte, wie sie die FDP in Hessen schon bereits seit Februar propagiert“, erläutert Rentsch die Ergebnisse der Umfrage. Danach kann jeder Gastronom selbst entscheiden, wie er seinen Betrieb führen möchte, er muss dies lediglich mit einem Raucher- bzw. Nichtraucherschild deutlich sichtbar an seiner Tür kenntlich machen.
Der Sozialpolitiker bemängelt auch die unterschiedliche Handhabung und Auslegung des Gesetzes in verschiedenen hessischen Regionen. So ist dem Liberalen beispielsweise ein Fall bekannt, in dem ein Hotel seine Bar mit Tresen zum Raucherbereich erklären durfte, ein anderer Wirt im selben Landkreis jedoch, der einen separaten Raum mit eigenem Zugang hat, wegen des Tresens hingegen nicht. „An diesen Beispielen lässt sich deutlich erkennen, dass die Existenzgrundlage vieler Gastronomen am seidenen Faden der Interpretation des Gesetzes durch die örtlichen Ordnungsämter hängt. Die Ende Dezember ergangenen Erlasse des Hessischen Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums zum Gesetz sind ein weiteres Indiz für den dringenden Nachbesserungsbedarf der hier herrscht“, so Rentsch.
Erfreut zeigt sich der Liberale über die vielen Initiativen gegen das Rauchverbot.(Ich auch!!! Dem Freund das Herz, dem Feind die Stirn. Anmerkung Ricci R.)
„Demonstrationen, Klagen, Petitionen und Unterschriftenaktionen im ganzen Land zeigen uns, dass wir mit unserem liberalen Konzept viele Menschen ansprechen und auf dem richtigen Weg sind. Die Verbots(un)kultur in unserem Land geht nämlich nicht nur Rauchern gegen den Strich. Dies unterstreichen auch die von 11.016 Personen unterzeichnete Petition aus Wetzlar, die rund 1.200 Unterschriften aus dem Hochtaunuskreis sowie die 2.400 in Fulda gesammelten Unterschriften. Deswegen werden wir die Liberalisierung des Gesetzes auch zum Gegenstand der Koalitionsverhandlungen mit der CDU machen, wenn uns der Wähler am 27. Januar 2008 den Auftrag hierzu gibt“, so Rentsch abschließend.
"Die Vernunft ist immer republikanisch, aber die Menschen scheinen, wenn man die Synopse ihrer Geschichte nimmt, doch durchaus zum Despotismus geboren zu sein."
J.G.Seume
Ein treffendes FEUILLETON:
Bildungsbürger als Bla-Bla-Blockwarte
Von Henryk M. Broder
"Der deutsche Spießer ist auch nicht mehr, was er mal war. Leider. Denn der scheinliberale Bildungsbürger als sein Nachfolger kann nicht über Jugendgewalt reden, ohne gleich mit Totalitarismus zu kommen - und sich so zu verrennen..."
..und weiter:
"That goes without saying", sagt der Brite, wenn sich etwas von allein versteht. Der deutsche Vordenker dagegen, der alle Selbstverständlichkeiten hinterfragen muss, hat es gerne komplizierter. Fortgeschrittene "Querdenker" verwechseln" dann gerne Ursache und Wirkung, so auch unser "Zeit"-Blogger. Er fragt, "ob es nicht zu viele besserwisserische deutsche Rentner gibt, die den Ausländern hier das Leben zur Hölle machen und vielen anderen Deutschen auch." Denn: "Die deutsche Gesellschaft hat nicht so sehr ein Problem mit ausländischer Kriminalität, sondern mit einheimischer Intoleranz."
..sowie zu unserem Thema:
Und als flankierende Maßnahme sollte man das Rauchverbot wieder aufheben, dessen Durchsetzung, wie wir gesehen haben, zu "Gewalttaten spontaner Natur" führt. So bekäme man das Problem der einheimischen Intoleranz in den Griff und wäre damit auch die Bedrohung durch "ausländische Kriminalität" los.
Ein freiwilliger, heimwerkender "Gesellschaftsingeniör" im Interview zum Thema "Rauchverbot gekippt" in Rheinland-Pfalz.
Bitter dem Herrn Kaut das so nicht durchgehen lassen!
Isch bin supär gutt druuff heut!
Dem Freund das Herz, dem Feind die Stirn, gelle;-))
Alles dummes Zeug von gestern und überhaupt, wir sollten alle froh sein noch wählen zu dürfen.
Mit Brecht zu sprechen:
"Die größten Rindviecher und alle Kälber wählen ihren Metzger selber!"
BÜRGERLICHEN FREIHEITEN!
PASSIV kann man auch ohne RAUCHEN
Das vergangene Jahr war ein spannendes Jahr, voller Ereignisse, deren Folgen sich weit in die Zukunft ziehen werden. Ereignisse, die sich in unser Leben auf besondere Art eingeschlichen haben: unauffällig in den Medien präsentiert, recht wenig bemerkt. Man könnte trotzdem oder, gerade deswegen, vom Anfang einer Neuen Ära sprechen. Aktuellstes Beispiel der „Neuen Ära“ stellt das Nichtraucherschutzgesetz dar. Haben Sie aber bitte Geduld: es geht schliesslich um viel, viel mehr als das Rauchen!
Ein rauchendes Beispiel
Im Hintergrund der internationalen Anti-Rauch-Kampagne steht die World Health Organisation (WHO). Laut dem WHO-Bericht über „second hand tobacco smoke“ (2007) ist das Rauchen eine „schwerwiegende gesundheitliche Bedrohung“, es gäbe „gar keinen unbedenklichen Kontakt mit Tabakrauch“ und das Rauchen sei „gesellschaftlich inakzeptabel“. (1)
Dementsprechend wurde die Umsetzung des Rauchverbots in öffentlichen Räumen (wenn auch privater Nutzung) ohne Abwägung von Alternativen vollzogen. Trotz der Unzahl von Gaststätten in Berlin wurden sowohl Selbstbestimmung seitens der Gastronomen als auch eine vernünftige Abtrennung von rauchfreien Bereichen oder der Einsatz von Lüftungsanlagen, die das Problem stark mildern würden, abgelehnt. Durch die WHO-Zielsetzung von 100% rauchfreien Arbeits-, Transport- und Öffentlichkeitsräumen wird jegliche objektive Darstellung der Gefahr einfach ignoriert: Wie groß ist tatsächlich die Belastung bei einem kurzzeitigen/geringfügigen Kontakt zum Rauch z. B. auf dem Weg zur Toilette oder durch den Einsatz einer Schiebetür? Letztendlich, wird das Gesetz in der Gastronomie für immerhin mehr als 30 Mio. Raucher in Deutschland so totalitär umgesetzt, wie schon lange im Arbeitsbereich und bei der Bahn: die Raucher müssen verzichten oder rausgehen.
Ziel sei der Arbeitsschutz. Die Umsetzung zeigt aber, dass es die Absicht ist, die Raucher auszugrenzen. Deutliches Zeichen dafür war das Rauchverbot auf den berliner Spielplätzen im Sept 2007. Offene Orte, wo keine Geruchs- oder Gesundheitsbelastung entstehen kann. Begründung: das „schlechte Vorbild“ der rauchenden Erwachsenen für die Kinder. Eine erzieherische Maßnahme, die einem Präventionsstaat gebührt.
Passiv oder objektiv?
„Das Rauchen könnte tödlich sein“ steht auf jeder Zigarettenpackung. Die Bedeutung liegt genau im Konjuktiv – rechtlich gesehen hätte man es anders nicht schreiben können. Medizinisch gilt das Rauchen als ein starker Risikofaktor, der sogar tödlich wirken könnte – allerdings meistens in Begleitung anderer gravierenden Faktoren: Stress, schlechte Cholesterin-, Blutdruck- und Blutzuckerwerte, Fehlernährung, Bewegungsarmut, Übergewicht, genetische oder Umweltfaktoren. Die Gefahr hängt, wie bei allen Substanzen, von der Dauer und Art des Kontaktes ab. „Offizielle“ Studien versuchen krampfhaft die Tödlichkeit des Passivrauchens zu beweisen: durch einseitige, teilweise falsch berechnete und unseriöse Studien. Nach einem vielzitierten Bericht des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg sind z.B. im Jahr 2005 ganz genau 3.301 Menschen in Deutschland an Folgen des Passivrauchens gestorben. Keiner mehr, keiner weniger. Bei diesem akribischen Ergebnis wurden wesentliche Angaben über die Verstorbenen verschwiegen: ihr Jahrgang (65% hatten das stolze Alter von ca. 80 Jahren erreicht), ihr allgemeiner Gesundheitszustand, ihr Lebensverhältnisse u.s.w.
Die Medien behandeln das Thema genauso populistisch, wie andere „Gesundheitstrends“, die „Klimakatastrophe“, die Vogelgrippe oder der Terrorismus: faszinierend und fanatisierend. Schwindelerregende Zahlen werden tagtäglich in Schlagzeilen hochgepeppt, bis vollkommen unwissenschaftliche Ausdrucksformen als selbstverständlich gelten.
Es ist in der Tat unmöglich, eine realistische Schätzung der Todesfälle aufzustellen, die ausschließlich auf den Tabakkonsum zurückzuführen sind. Nicht nur weil Krebs, Kreislauf- und Atmungssystemserkrankungen in einem komplizierten, noch verschlüsselten Verhältnis zu mehreren anderen Risikofaktoren stehen, sondern auch, weil die Mehrheit dieser Studien direkt oder indirekt von der Pharmaindustrie bzw. den Tabakkonzernen finanziert werden. Wer solche genauen Zahlen nennt, kann und soll nicht ernst genommen werden!
Absicht dieses Textes ist es nicht, zu beweisen, dass das Rauchen ungefährlich sei! Tatsache ist aber, dass die aktuellen Studien definitiv nicht ausreichen, um einen Rauchverbot in öffentlichen Räumen, in dieser Art und Weise zu begründen.
Imagemakers
Daraufhin wurden WHO, daran verdienende Apotheken und Krankenkassen gezwungen auf andere Mittel zurückzugreifen: „Rauchen altert die Haut“ (die wir sonst mit so vielen giftigen Substanzen jung zu halten versuchen), „schwärzt die Zähne“ (die wir mit so vielen invasiven Behandlungen weiss und gerade zu halten versuchen), ist „Gewohnheit der Unterschicht“ (eine Beleidigung unseres Klassenstolzes – falls wir noch einen besitzen), das Rauchen wird von riskantem Genußmittel zu tödlicher Droge, böse und unmoralisch. In den meisten Mainstream Filmen erscheinen Raucher als agressive oder verzweifelte Figuren – die, nach Lösung ihres Problems, selbstverständlich mit dem Rauchen aufhören. Vorhandene Bilder von Rauchenden sind inzwischen tabu – folgen wir hiermit dem orwellschen Muster, Geschichte hemmungslos zu manipulieren?
Kranken Kassen
Eine häufig gestellte Frage ist, „warum sollte ich (durch meine Krankenkassenbeiträge) die Krankheiten des „Raucherwahns“ bezahlen?“ Dabei ist den meisten nicht bewusst, dass über 70% des Tabakpreises Steuer ist. Mit jährlich über 14 Milliarden Euro, ist die Tabaksteuer die ertragreichste, besondere Verbrauchersteuer nach der Mineralölsteuer. Rauchen deckt Krankenkassenfinanzlücken, Sicherheitsprojekte u. a. – kein Wunder, dass keiner es zu verbieten wagt. Durch Anwälzen aller Kreislaufs-, Atemwegs- und Tumorerkrankungen allein aufs Rauchen stehen die sogenannten „Raucherbehandlungskosten“ stolz neben den Kosten für chronische Krankheiten und den Kranken- und Pflegekosten älterer Menschen. Trotz aktueller Studien, die das Gegenteil zeigen.
Eine wesentliche Rolle bei dieser Debatte spielt die Finanzierung des Gesundheitssystems, die durch maßlose Bürokratie, Mißverwaltung, Pharmaindustriegrössenwahn und chronisch versagende Politik kaum noch zu bewältigen ist. Es ist zum Problem geworden, dass wir so viel länger leben: mit oder ohne „Rauchererkrankungen“ ist das Durchschnittsalter hierzulande auf ca. 78 (M) / 82 (Fr) Jahre gestiegen.
Die Pflicht der Gesundheit
Der deutschen Bevölkerung werden inzwischen mehrere Wege angeboten, die Kosten für ihre Gesundheit zu senken. Im Jahr 2007 hat das Kabinett die Meldepflicht bestimmter Krankheitsursachen beschlossen. Ärzte und Krankenhäuser sollen den gesetzlichen Kassen demnach Daten übermitteln, wenn „Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass Versicherte sich eine Krankheit bei einem von ihnen begangenen Verbrechen oder vorsätzlichen Vergehen oder durch eine medizinisch nicht indizierte Maßnahme zugezogen haben“. Den Kassen wird das Recht eingeräumt, Versicherte bei „selbst verschuldeten“ Krankheiten an den Behandlungskosten zu beteiligen und das Krankengeld ganz oder teilweise für die Dauer dieser Krankheit versagen und zurückzufordern.(2)
Dabei wird gefragt: Was ist eigentlich (k)eine „selbst verschuldete“ Krankheit? In einer Studie der Universität Freiburg („Eigenverantwortung und gesunde Lebensweise“, 2005) findet man einige Vorschläge [Auswahl]:
Keine Verantwortung: Krankheit aufgrund unverschuldeter Unfälle, HIV-Infektion als Folge einer Vergewaltigung.
Geringe Eigenverantwortung: Berufserkrankungen mit Vorauserkenntnis, Folgeerkrankungen zustimmungspflichtiger ärztlicher Eingriffe (z.B. Spätschäden von Operationen), Krebs ohne klaren genetischen oder verhaltensbedingten Hintergrund.
Eigenverantwortung: Auto- und Freizeitunfälle, ernährungsbedingte Erkrankungen, Infektionen und ihre Folgen bei vermeidbaren Erkrankungen.
Sehr hohe Eigenverantwortung: Lungenkrebs bei Rauchern, Leberschäden bei Abhängigkeitskranken, Folgen von Infektionen bei Urlaubsreisen, Herzinfarkt aufgrund multipler verhaltensbedingter Risiken ? Volle Eigenverantwortung: Krankheit aufgrund von Freizeitsunfällen, HIV-Infektionen oder klassische Geschlechtskrankheiten bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr. (3)
Und weil gesund nicht gleich gesund bedeutet, hat sich der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) bei der neuen Chronikerregelung für eine Beratungspflicht zur Krebsvorsorge entschieden: wer sich von seinem Arzt nicht regelmäßig beraten lässt, muss 2% statt 1% seines Einkommens für eine spätere Krebsbehandlung aufwenden. Die neue Regelung umfasst Gebärmutterhalskrebsvorsorge, Mammographie, Stuhltest, Darmspiegelung und Hautkrebsfrüherkennung. Der G-BA soll in seinen Richtlinien festlegen, „in welchen Fällen Früherkennungsuntersuchungen ausnahmsweise nicht zwingend vorgeschrieben sein sollen“.
Leben und Leben aufrechterhalten Genau hier ist der Punkt, wo die Sache zur Hysterie wird. Inzwischen gelten viele, normale Aspekte des menschlichen Daseins als behandlungsbedürftig oder vermeidbar. Schwangerschaft und Geburt, PMS-Syndrom, Wechseljahre, BMI-Index, Safer Sex, Impfungen, Anti-Aging, Hyperaktivität, Burnout, Depression, Altersdemenz: Jeden Tag wird irgendeine Lebenssituation durch pseudowissenschaftliche Namensvergabe zu Gefahr erhoben. Über 20% der Deutschen gelten als chronisch krank. Erschreckendes „Infomaterial“, Bonussysteme der Krankenversicherungen, belohnte Präventionsprogramme (bzw. bestrafte Nichtteilnahme) und Plichtberatungen machen jeden (auch gesunden) Menschen zum „Patienten“. Aus Gesundheitsbewusstsein wird Zwang zur angepassten „Verantwortung“. Der Kranke ist an seiner Krankheit schuldig, der Gesunde für die Zunkunft seiner Gesundheit haftbar.
Dies alles hat nicht im Geringsten mit einer ganzheitlichen und vorsorgenden Medizin zu tun.
Durch Instrumentalisierung der Interessen und systematischen Aufbau von Angst und maßgeschneiderter „Selbstverantwortung“ versuchen Staat und Krankenkassen aus einem solidarischen Gesundheitssystem eine rein wirtschaftliche Gesundheitsinstutition zu schaffen, die sich nach den Prinzipien des freien Marktes finanzieren soll.
Die WHO beschreibt die menschliche Gesundheit nicht als die Absenz von Krankheit sondern als einen „Status absoluten physischen, mentalen und gesellschafltichen Wohlbefindens“. Dabei wird unser „Wohlbefinden“ alleine von WHO und Staat definiert. Freiheit, Genuß, Solidarität, Kreativität und Wissen hinken hinter Vorsorge und Kosteneinsparungen her. Die Gesundheit wird zu einer bloße Aufrechterhaltung des Immunsystems degradiert, eine konsumierbare und kostenintensive Pflicht – uns wird die Utopie eines Lebens ohne Leid und Tod aufgezwungen.(4)
Und der letzte macht das Licht aus …
Leider ist dies alles kein Science-Fiction. Zwischen Studien und Gesetz scheint es keine Wissenschaft mehr zu geben: kaum gibt es eine statistische Beobachtung, entsteht ein neues Gesetz. Nach dem Vorgehen gegen das Rauchen entschied sich der WHO Ausschuss für ein drastisches Vorgehen gegen den Alkoholkonsum (Vorsicht: nicht Alkoholmissbrauch!) Nach wissenschaftlichen Studien (kennen wir ja schon) bilde Alkohol einen „vermeidbaren Risikofaktor, verantwortlich für den vorzeitigen Tod von 2,3 Mio. Menschen weltweit durch Herz-, Leber-, Kreislauf- und Krebserkrankungen, Verkehrsunfälle, Gewalt, sexuell übertragene Krankheiten, AIDS und Selbstmord. Alkohol steckt hinter Arbeitslosigkeit und betrieblichen Fehlzeiten“. Die in 2 Jahren umzusetzenden Maßnahmen beinhalten massive Informationskampagnen, Regulierung des Vertriebs und des Marktpreises alkoholischer Getränke und sollten vorallem „Gefährdete durch den Alkoholkonsum anderer“ schützen (Reuters, 25.1.08). Freiburg und Magdeburg haben bereits Alkoholverbotszonen, Neuruppin, Hamburg und Berlin sind noch am Diskutieren. Als Jugendschutzmaßnahme wird von der Politik z. Z. ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen gefordert.
Zum Glück sind unsere Kinder in guten Händen: Kinderarzt, Jugendamt, Gesundheitsbehörde und Schule übernehmen ab sofort die Überwachung. Anhand der letzten Fälle von Kindesvernachlässigung sind die Vorsorgeuntersuchungen jetzt für alle Kinder Pflicht – auch eine Meldepflicht der Ärzte bei „auffälligen Eltern“ tritt ab 2008 in Kraft. Die Jugendämter dürfen bei Familien nicht erscheinender Kinder „Beratungen“ durchführen. Falls sich Eltern dem Pflichttest für ihre Kinder entziehen, müssen sie mit rechtlichen Sanktionen rechnen. Hierbei wird das wiederholte Versagen der Jugendämter ignoriert, die wirklichen Gründe von Kindesvernachlässigung unter den Teppich gekehrt und Millionen von Familien noch ein Zwangsverhalten verordnet.
Und weil auch der gesundeste Mensch durch Terorrismus gefährdet ist, wurde die (2007 in Deutschland beschlossene) Vorratsdatenspeicherung zu unserem Wohl erweitert: nach der Novellierung der gesetzlichen Vorschriften zur Telekommunikationsüberwachung und anderer Ermittlungsmaßnahmen sollte die Kommunikation von Ärzten und Patienten „nach einer Verhältnismäßigkeitsprüfung bei strafrechtlichen Ermittlungsverfahren verwertet werden können“ (BJM). Die ärztliche Schweigepflicht wird damit praktisch abgeschafft – und der Skandal der verschwundenen Geheimdaten von Millionen von Eltern, Kindern und chronisch Kranken Ende 2007 in England lässt die Vorstellung offen, was uns noch erwarten könnte.
Hauptsache: es wird überwacht, gespeichert, verwertet und zur Kasse gebeten. Dabei glauben Sie bitte nicht, dass irgendjemand Interesse an Ihre Gesundheit hat!
F A Z I T
Nein, dieser Text hat nicht nur mit dem Rauchen zu tun. Es geht um eine „Neue Ära“, in der wir unsere Körper nicht mehr frei, nach eigenem Wissen und Glauben behandeln dürfen. Die wirkliche Gefahr ist, uns irgendwann vor einander Verbergen zu müssen. Durch eine selbstgetragene Inquisition könnte es sein, dass wir uns bald nicht mehr in die Öffentlichkeit trauen: weil wir mollig oder kurzatmig sind, nach Alkohol riechen, Lust auf Fleisch haben, Schwul sind oder eine schlechte Phase durchmachen, die „depressionsverdächtig“ wirkt. Wenn unsere Ärzte uns verpetzen (müssen), niemand uns als Gast oder Arbeitnehmer nehmen darf und sämtliche Gespräche und Handlungen überwacht, gespeichert und bewertet werden, werden wir uns bestimmt nach der Zeit sehnen, wo es noch ein Recht auf Selbstbestimmung und kritikfreie Lust gab.
Quelle:Readers Edition
Empfehlung zur Lektüre:
Rolf Degen
Lexikon der Psycho-Irrtümer
..warm der mensch sich nicht therapieren, erziehen und beeinflussen lässt...
Vorsicht die Umgestalltung(bei dem Saustall von öffentlicher Meinung, die eindeutig private Faulheit darstellt und schon Wollust an der Ausgrenzung von Mitbürgern präsentiert, ist das DOPPEL L in der UMGESTALLTUNG schön plakativ. Ach ja, und das ist auch gut so...)unserer Gesellschaft in ganz Europa ist auf der Agenda.
"Die Demagogie der vorgeschobenen Gesundheitsdemokratur" hat schon Herr Nietzsche vorausgesehen:
"Der im Ganzen geringe Erfolg der Morallehrer hat darin seine Erklärung, dass sie zu ehrgeizig waren:
,
Sie wollen allzu gern Vorschriften für alle geben.
Dies aber heißt im Unbestimmten schweifen
und Reden an die Tiere halten,
um sie zu Menschen zu machen:
Was Wunder, dass die Tiere dies langweilig finden."
Friedrich Nietzsche, Morgenröte(1881)