Aus für Casa del Habano Frankfurt
Die Spatzen pfeifen es schon länger von den Dächern: Die erst vor einem Jahr eröffnete Casa del Habano Frankfurt kämpfte mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Vor zwei Tagen meldete Smokersnews die Insolvenz des Unternehmens:
Am 16. Januar 2009 wurde die sechste Casa del Habano im Frankfurter Bankenviertel, aber auch unweit der Rotlichtszene, gebührend eröffnet. Investor Markus Clemens und Geschäftsführer Rigoberto Reyes gingen mit großem Enthusiasmus ihr Business an. In einer Stadt, die ihre eigenen Gesetze hat; in einer Stadt, in der weder Clemen noch Reyes Heimrecht hatten. Von falschen Beratern dann noch in die falsche Spur geschickt, endete das Fiasko am 13. Januar 2010 um 13.34 Uhr mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Amtsgericht Frankfurt unter Geschäftsnummer 810 N 1253/09 C.
Die Bestätigung folgt heute in Form einer Medienmitteilung von Habanos-Importeur 5th Avenue:
Die cubanisch-britische Exportgesellschaft Habanos s.a. teilte in einem Schreiben vom 25. Januar mit, dass der Franchisevertrag mit der La Casa del Habano in Frankfurt/Main mit sofortiger Wirkung gekündigt wird. Grund dieser Kündigung ist die Nicht-Erfüllung von Vertragsbestandteilen. Markus Clemen und sein Partner Rigoberto Reyes hatten ihr 360 Quadratmeter großes Geschäft am Rande des Frankfurter Bankenviertels erst im Januar 2009 eröffnet. Sie müssen nun umgehend alle Elemente entfernen, die das Geschäft als La Casa del Habano ausweisen und entsprechende Werbung einstellen. Zum weltweiten Franchisekonzept La Casa del Habano gehören derzeit 146 Geschäfte in über 50 Ländern. Die erste ihrer Art konnte von Habanos s.a. im Jahr 1990 im mexikanischen Cancun eröffnet werden.






Kommentare
Das die Casa pleite macht.
Und das das dann auf die "falschen Berater" geschoben wird.
Was haben die den beiden denn geraten?
-Vorher einen Riesenhype zu veranstalten, die man dann irgendwie doch nicht so voll erfüllen kann? (Schönste Casa Deutschlands, Nürberger Casa kann schon mal einpacken)
-Die Eröffnung ständig herauszuzögern? (ach nein, das war das Bauamt schuld)
-Die Website abzuschalten? (ach nein, da wars der Programmierer schuld)
-Haben die Berater etwa geraten, da Swingerparties zu veranstalten?
-Oder haben die nur empfohlen, den Zigarrenvorrat schon knapp zu halten?
Man weis es nicht. Was nur immer wieder auffällt ist, dass von den beiden Betreibern nie einer Schuld ist, wenn was falsch läuft...
Wie gesagt, schade, das es in FFM keine Casa mehr gibt.
Naja, dafür gibts in Düsseldorf bald zwei, ist ja auch was.