Trennung: Unico und Laura Chavin
Die meisten Leserinnen und Leser erinnern sich noch an den Beitrag "Brandneu - Laura Chavin aus kubanischem Tabak" und die über 80 Leser-Kommentare dazu. Auch das Folge-Posting "Heinrich Villiger in der WAMS" wurde rege kommentiert.
Vieles ist seither geschehen, öffentlich und hinter geschlossenen Türen. Eine Konsequenz: Der Schweizer Importeur Unico Cigars AG trennt sich vom Weggefährten und informiert über den Beschluss, Import und Vertrieb für die Marke Laura Chavin für den Schweizer Markt per sofort einzustellen. Als Grund werden "Meinungsverschiedenheiten und unterschiedliche Ansichten bezüglich Marketing und Vertrieb der Marke" aufgeführt. Und (etwas knackiger zu lesen ;-)
"Auch konnte von Herrn Bührle (Eigner Laura Chavin) nach wie vor der Beweis über die kubanische Herkunft der Tabakblätter der Zigarre „Terre de Mythe“ nicht erbracht werden."
Unico Cigars konzentriert sich auf die übrigen Brands: Flor de Selva, Cumpay, Don Diego, Casa de Torres, Blanco, Maria Mancini. Die beiden Marken mit den Frauennamen wurden im Cigar Blog schon mehrere Male erwähnt - aus sprichwörtlich gutem Grund.












Kommentare
Immer die lästige Frage nach der myhtischen Herkunft.
Kundschaft kann anscheinend lästig Nerven.
Ein geruhsames Wochenende!
Zitat: "Laura Chavin Cigars GmbH gibt bekannt , dass die Zusammenarbeit zwischen der Unico Cigars AG ( Schweiz ) und der Laura Chavin Cigars GmbH mit Sitz in Schloss Hochdorf , Deutschland , rückwirkend zum 31 . Dezember 2006 aufgelöst wurde .
Laura Chavin hat sich zu diesem Schritt entschlossen, um die Markenpositionierung von Laura Chavin Cigars auf dem Schweizer Markt adäquat zu den strategischen Vorgehensweisen auf den internationalen Märkten umsetzten zu können" .
Schon in den guten Alten-Zeiten wurde flexibel mit solchen Dingen umgegangen, wie die Geschichte um die
" CLEAR HAVANA" aufschlussreich zeigt.
"Selbstverständlich tummelten sich viele schwarze Schafe auf dem lukrativen Markt. Oft wurde Tabak aus New York oder Pennsylvania für die Produktion verwendet und als "Clear Havana" ausgegeben. Gelegentlich wurden bestehende Labels, die seit jeher inländischen Tabak verwendeten, einfach mit einem spanisch klingenden Namen versehen. Dies um bei den Konsumenten den Eindruck zu erwecken, dass die Zigarren aus kubanischem Tabak hergestellt würden."