Robaina
«Bei einer Zusammenkunft mit dem Kommandanten Fidel habe ich dargelegt, dass wir die Tabakproduktion gerne selbst weiter betreiben wollten. Er hat das wohl eingesehen, denn unmittelbar danach hat er das Land hier unter uns aufgeteilt. Diese Initiative beruht auf meiner Überzeugung, dass die Tabakproduktion nur im Familienbetrieb gut funktioniert.»

Obwohl mich Alejandro Robaina, der wohl bekannteste Tabakproduzent der Welt, in Porträts und Interviews (hier ein Beispiel von Cigars-of-Cuba.com) völlig fasziniert und überzeugt, bin ich bezüglich seiner 1997 gelaunchten Cigarren-Familie gespaltenen Gefühles.

Verhältnismässig teuer, vermochten sie manchmal zu begeistern, dann aber folgten geschmackliche Abstürze. (v.a. bei den Unicos; s. oben). Vegas Robaina haben aber längstens genügend Qualität und Mystik, dass ich immer wieder gerne eine versuche. Und wenn sie dann schmeckt, dann schmeckt sie herrlich.











Kommentare
Immer wieder bemerke ich,im Gespräch mit Kunden und Zigarrenfreunden,bezüglich der Marke Vegas Robaina,folgendes:
Fast jeder geht davon aus: die Marke Vegas Robaina gehört der Familie.
Dem ist nicht so, denn alle Zigarrenmarken
sind im Besitz des cubanischen Volkes und somit Eigentum der Republik Cuba.
Vorteilhaft für die Marke dürfte sein, daß sie jetzt in Pinar del Rio produziert wird. Das ist nicht so weit von Don Alejandros Finca.
Casa del Habano ist heute Nachmittag Don Alejandro zu Besuch. Das hat aus irgendwelchen Gründen nicht geklappt und dann ergab sich am Freitag ein kurzer Anruf, der mich am Samstag um 15 Uhr ins Auto setzten lies. Abfahrt Richtung Schweiz,
Kreuzlingen, Zigarrenevent mit Don Alejandro Robaina bei meinem Vorbild
Urs Portmann (in Deutschland fand ich keines, da wir sowieso ein Problem mit Vorbildern haben, wir suchen hier eher nach "Vorbildvorturnern").
Von der Dekoration, über das Essen und die Zigarren und natürlich die Gäste der Familie Portmann: Ein sehr schöner Zigarrenabend.
Der absolute Hammer kam aber nach 12 Uhr.
Don Alejandro blies ins Aplhorn und durch das cubanische Blut konnten wir Töne vernehmen.
Das alles mit 87 Jahren. Die Zigarren die er an diesem Abend rauchte, habe ich nicht gezählt.
Ein schöner Erfolg auch für die engagierte
Familie Portmann. Ich habe mich in diesem
Kreia außerordentlich wohl gefühlt.