Unheilige Allianz von Tabakgegnern und Zigarettenindustrie
In Deutschland ist die grosse Stunde der Anti-Tabakaktivisten gekommen. Täglich melden sie sich in der Presse zu Wort, drücken ihre Empörung über die viel zu liberalen Anti-Tabakgesetze aus, vermuten «verharmlosenden Journalisten» und bezeichnen die Bundesregierung als «Sprachrohr der Tabakindustrie».
Eigentlich ist es ein alter Hut: Rauchen ist nicht gesund. Neue Ideen oder Argumente findet man in den aufgebrachten und intoleranten Kommentaren der Gesundheitsjünger eher selten.
In den Nachrichten aus Trier kommentiert jetzt aber ein Vertreter der Organisation «Forum rauchfrei» die Wirren um das Anti-Tabakgesetz von Rheinland-Pfalz. Ein Gericht hatte das neue Rauchverbot für Einraumkneipen wieder aufgehoben. Aufhorchen lassen hier die Forderungen, die «Forum rauchfrei» aufstellt:
Es ist zwar absurd, aber nicht von der Hand zu weisen: Was hier gefordert wird, entspricht ohne Abweichungen der für die Zigarrenbranche brand-gefährlichen Philip Morris-Strategie.
Eigentlich ist es ein alter Hut: Rauchen ist nicht gesund. Neue Ideen oder Argumente findet man in den aufgebrachten und intoleranten Kommentaren der Gesundheitsjünger eher selten.
In den Nachrichten aus Trier kommentiert jetzt aber ein Vertreter der Organisation «Forum rauchfrei» die Wirren um das Anti-Tabakgesetz von Rheinland-Pfalz. Ein Gericht hatte das neue Rauchverbot für Einraumkneipen wieder aufgehoben. Aufhorchen lassen hier die Forderungen, die «Forum rauchfrei» aufstellt:
Wir fordern ein generelles Tabakwerbeverbot, spitzenmäßige und gleiche Besteuerung aller Tabakprodukte sowie deren ausschließlichen Verkauf in lizenzierten Geschäften, wie es beispielsweise in Frankreich und Spanien der Fall ist. Erst ein Mix aus strukturellen Maßnahmen und der von Ihnen angedeuteten Verhaltensprävention hat wirkliche Erfolgschancen.
Es ist zwar absurd, aber nicht von der Hand zu weisen: Was hier gefordert wird, entspricht ohne Abweichungen der für die Zigarrenbranche brand-gefährlichen Philip Morris-Strategie.






Kommentare
Bei Journalisten werden die Gefälligkeiten auch in geschmeidiger Art die monetäre Wellness der Schreiberlinge verbessert haben.
Holy Health&Wellness under Philip Morris!
Scharfe Nummer, das.
Mehr dazu auch im Beitrag "Kalter Rauch" im aktuellen brand eins (der Artikel wird online am 1.3. freigeschaltet):
http://www.brandeins.de/home/inhalt_detail.asp?id=2597&MenuID=8&MagID=98&sid=su84752152471884694&umenuid=1
Folgende Gefahr liegt hinter solchen Allianzen verborgen:
Mißbrauch der Demokratie
"An election is nothing more than the advanced auction of stolen goods." Ambrose Bierce
Ist die Demokratie eine Regierung "für das Volk"? Wenn der Willen der Mehrheit zum Gesetz wird, ist die Versuchung groß, aus dieser Machtposition eigene Vorteile zu Lasten anderer zu gewinnen. Eigennützige Interessengruppen, die sich zu einer Mehrheitskoalition zusammenfinden, können auf Kosten überstimmter Minderheiten Privilegien erlangen. Die Demokratie regelt Streitfragen nach dem Prinzip des politisch Stärkeren. Die Möglichkeit des Machtmißbrauchs durch einfache Stimmabgabe ist eine große Verlockung. Wer kann ihr widerstehen? Strukturelle Minderheiten haben in diesem System keine Chance, sich ihrer Benachteiligung zu widersetzen, siehe z. B. die Ungleichbehandlung der Besserverdienenden im Steuerrecht durch progressive Tarife, oder der Arbeitgeber im Arbeitsrecht durch das Kündigungsverbot.
"Übereinstimmung über die Teilung der Beute, die eine Mehrheit durch Überwältigung einer Minderheit gewonnen hat, oder darüber, wieviel letzterer weggenommen werden soll, ist nicht Demokratie oder zumindest nicht ein Ideal der Demokratie, das sich moralisch rechtfertigen läßt." Friedrich von Hayek
Auch die überwältigten Minderheiten gehören zum Volk. Es ist deshalb ein Hohn, von einer Regierung "für das Volk" zu sprechen. Vielmehr ist die Demokratie ständig in Gefahr, die Ausbeutung und Unterdrückung von Minderheiten zu ermöglichen.
"Die heute praktizierte Form der Demokratie ist zunehmend ein Synonym für den Prozeß des Stimmenkaufs und für das Schmieren und Belohnen von unlauteren Sonderinteressen, ein Auktionssystem, in dem alle paar Jahre die Macht der Gesetzgebung denen anvertraut wird, die ihren Gefolgsleuten die größten Sondervorteile versprechen, ein durch das Erpressungs- und Korruptionssystem der Politik hervorgebrachtes System mit einer einzigen allmächtigen Versammlung, mit dem Wortfetisch Demokratie belegt." Friedrich von Hayek
Ein derartiges System, in dem die politisch Starken sich auf Kosten der politisch Schwachen bereichern können, widerspricht dem Ideal einer Gesellschaft freier Menschen. Der klassische Liberalismus fordert deshalb eine verfassungsmäßige Beschränkung der Entscheidungsbefugnisse und Zuständigkeiten von Exekutive und Legislative.
"... so muß ich offen zugeben, daß ich, wenn Demokratie heißen soll: Herrschaft des unbeschränkten Willens der Mehrheit, kein Demokrat bin und eine solche Regierung sogar für schädlich und auf die Dauer für funktionsunfähig halte." Friedrich von Hayek
Selbstzerstörung der Demokratie
"Remember, democracy never lasts long. It soon wastes, exhausts, and murders itself." John Adams
Wie lange kann der Staat die Plünderung seiner Kassen durch Wahlgeschenke verteilende Politiker aushalten? Seit 1970 haben sich die Sozialausgaben je Einwohner mehr als verdoppelt, siehe dazu unsere Seite über Sozialpolitik. Bereits 41% der stimmberechtigten Deutschen beziehen ihr Einkommen hauptsächlich aus den Sozialleistungen des Staates. Diese Zahl wird in den nächsten Jahren noch weiter steigen. Es ist zu erwarten, daß bald die Mehrheit der Wähler vom Staat abhängig sein wird.
Die Expansion des Sozialstaats ergibt sich aus der Funktionsweise der Demokratie. Die Politiker sind bestrebt, sich durch steuerfinanzierte Wohltaten gegenseitig zu übertreffen, während die Wähler jenen Kandidaten den Zuschlag geben, die am meisten versprechen. Es gibt einen demokratischen Selbstverstärkungseffekt, der dafür sorgt, daß für die politische Klasse der Einsatz im Prozeß des Stimmenkaufs immer höher wird und im gleichen Maß auch die Ansprüche der Wähler steigen.
Gegen den ständig wachsenden Wählerblock der Nettobezieher aus staatlichen Umverteilungsmaßnahmen hat die Minderheit der Nettozahler keine politischen Möglichkeiten. Einmal auf den Geschmack gekommen, wird die Mehrheit der sozialpolitischen Nutznießer für eine Ausweitung des Sozialstaates stimmen, obwohl dieser bereits jetzt nicht mehr finanzierbar ist. Die Staatsverschuldung hat schon ein Rekordniveau erreicht und sie nimmt mit großer Geschwindigkeit (circa 2.500 € pro Sekunde) weiterhin zu. Ein Staatsbankrott könnte nur vermieden werden, wenn eine Wählermehrheit gegen ihre eigenen ökonomischen Interessen stimmt. Das ist sehr unwahrscheinlich.
"A democracy cannot exist as a permanent form of government. It can only exist until the voters discover that they can vote themselves largesse from the public treasury. From that moment on, the majority always votes for the candidates promising the most benefits from the public treasury with the result that a democracy always collapses over loose fiscal policy, followed always by a dictatorship." Lord Alexander Fraser Tytler
Quelle:www.mehr-freiheit.de
Die Dokumentation ist dringend unter uns allen zu verbreiten!
THE CORPORATION
..gibt es bei 2001...gelle!
Ein super Wochenende aus Ricciland
In Trier ist der thread geschlossen.
Hier mein Nachtrag:
# Ricci Riegelhuth schreibt:
Bitte beachten Sie: Ihr Leserbrief wird erst nach redaktioneller Überprüfung freigeschaltet.
17. Februar 2008 (14:34 Uhr)
Ball stoopen, schauen und dann erst passen.
Wenn der spiegel von KASCHEM schreibt, was dann?
Der Ton rauher, ja.ja das wird so wenn ein Teil der Bevölkerung sich über die andere stellt.
Aber da war was mit dem öffentlichen Raum:
Die Kultur-Kolumne aus konkret, Aprilausgabe 2007
Von Magnus Klaue
Auszug:
“Wie wundersam sich der öffentliche Raum in der Folge verändern könnte , lässt sich schon jetzt mancherorts studieren. In der Freien Universität Berlin zum Beispiel gilt schon seit langem ein Rauchverbot, das seinerzeit mit “Brandschutzmassnahmen” begründet wurde. Wo die Studierenden noch vor ein paar Jahren auf den Gängen hockten, um (mitunter rauchend) zu reden, zu lesen oder auszuruhen, sind jetzt die Flure leergefegt. Geschickterweise wurden zeitgleich sitzfeinlichere Heizkörper montiert, die Zahl studentischer Cafes wurde zusammengestrichen. Anlass dafür gaben Renovierungs- und Umzugsmassnahmensowie der erhöhte Raumbedarf (Seit einiger Zeit werden Teile der Uni gern an Einrichtungenwie die Bertelsmann-Stiftung vermietet).
Auch Plakate, etwa mit Einladungen zu Gastvorträgen, dürfen fast nirgends mehr ausgehängt werden, so das die Alltagskommunikation jenseits von Seminarbetrieb und Business-Brunch auf ein Minimum reduziert werden konnte.
Die Mischung aus Puritanismus und Masochismus, mit der Chargen aller Couleur plötzlich nicht nur die Gefahren des Rauchens entdecken, sondern sich sogar selbst an die gegen ihre eigene Sucht gerichteten halten wollen, macht deutlich, das es beim NICHTRAUCHERSCHUTZ nur vordergründig um “vernünftige” Argumente geht.
Tatsächlich wird geprobt, wie spur- und wiederstandslos sich die letzten, sei es nur symbolischen Reste urbaner Liberalität aus dem Alltag der Bürger tilgen lassen.
Kneipen mit seperaten Zimmern für geschlossene Rauchergesellschaften sind kein Geschenk an die Nichtraucher, sondern riechen nach Provinz und Spießbürgermief. Wie kommt es wohl, dass jene EU-Länder, die teilweise noch strengere Rauchergesetze kennen, die Sache trotzdem leicht und ironisch nehmen?
In einer Episodeder grandiosen britischen Krimiserie “Cracker” sitzt der Profiler Eddie “Fitz” Fitzgerald in einem Taxi, das mit Verbotsschildern zu gepflastert ist: “Bitte nicht rauchen”, “Trinken verboten”, “Füße runter vom Sitz”. Als Fitz sich demonstrativ eine Zigarette anzündet, fragt der Fahrer:”Können sie lesen?”
Darauf Fitz:”Ist das eine rhetorische Frage?”
Die BBC hatte schon immer das bessere Program.
Bitte nicht hyberventilieren, wie gschon festgestellt, die höchste Lebenserwartung haben wir erreicht und prächtig Ptobleme damit.
Vor allem mit der GERECHTEN Aufbürdung der Kosten dafür.. Deshalb wählen die Menschen auch mit den Füssen, gelle!?!
Wenn ein Konzern direkt in die Gesundheitspolitik einwirkt, ist es an der Zeit aus Mediengeschichte zu lernen.
Gerade dann wenn ein ein bannbrechendes Medium wie das Web02 virulent ist.
Hier ein Auszug:
Die Moral von der Geschichte
"Eine derartige Affäre war bis dahin beispiellos. Sie ist bis heute ein politisches Lehrstück in Sachen Zivilcourage und bürgerlicher Mitbestimmung an gesellschaftlichen Prozessen, wie beispielsweise das Gesetz von 1905 beweist, das die Trennung von Staat und Kirche in Frankreich festlegte. Es ist aber auch ein Lehrstück gegen militärischen Kadavergehorsam, das zeigt, dass es auch im Militär charakterstarke Persönlichkeiten wie Georges Picquart gegeben hat, der trotz der Gewissheit der eigenen Gefahr für einen Kameraden Partei ergriff, obwohl er weder persönlichen Kontakt pflegte noch dessen Überzeugungen teilte.
Die Macht der Medien zeigte sich während der Affäre auf erschreckende Weise. Ohne die zeitgenössische Berichterstattung wäre der Fall Dreyfus wohl nicht zur nationalen Affäre geworden, ebenso wenig, wenn nicht Intellektuelle wie Zola öffentlich Stellung bezogen hätten. "
Ende
Die angesprochene "Allianz" hat eher die "Marie" im Sinn und die Voks-und Bürger-Gesundheit schiebt sie listig vor;-)!!!
ALLE MACHEN MIT in NANNYKÜMMERLAND
„Ja, da sind wir uns einig: Freiheit zur Gesundheit muss man lernen. Deshalb haben wir unser Lager gut organisiert, stehen früh auf, treiben viel Sport und ernähren uns gesund. Vor allem aber üben wir Freiheit - morgens, mittags und abends. Redefreiheit, Gedankenfreiheit, Wahlfreiheit und natürlich Gewissensfreiheit, das ist ganz wichtig. Die Teilnahme ist freiwillig. Noch.“
Weiteres hinter dem Link!
Die Delegierten einer Mehrheit hingegen können ungestraft obszön,plump, grausam sein.
Je größer die Mehrheit ist, die sie stützt, umso unvorsichtiger, intoleranter, rücksichtloser gegen die menschliche Vielfalt ist die Regierung.
Wenn die Regierenden sich für die Sachverwalter der ganzen Menschheit halten, nähert sich der Terror.”
Zitat
Nicolas Gomez Davila
Kolumbianischer Aphoristiker und Philosoph
1913-1994
Kampfansage von Karl-Heinz Florenz: EU verstärkt Druck für totales Rauchverbot Das Ziel der EU-Kommission ist klar: Das totale Rauchverbot bis 2010, getarnt als Arbeitnehmerschutz
Die EU will immer mehr Einfluss auf die Lebensbereiche der EU-Bürger direkt nehmen, doch das Thema Gesundheit bleibt Sache der Nationalstaaten. Nicht ganz. Beim Vorgehen gegen das Rauchen haben EU-Parlament und EU-Kommission nun eine Hintertür geöffnet, durch die sie totale Rauchverbote in allen Lokalen Europas bringen wollen. Diese Hintertür heißt "Arbeitnehmerschutz". Darunter fallen etwa der Schutz vor zu viel Lärm, verpflichtende Ruhepausen oder die Helmpflicht auf Baustellen.
Nun basteln zwei EU-Kommissare an einer Ergänzung, nämlich dem Schutz von Arbeitskräften vor dem Passiv-Rauchen. Das würde nichts anderes bedeuten, als das komplette Rauchverbot in allen Gaststätten und im gesamten Europa. Gegenüber dem "Wiener KURIER" erläutern die Gesundheits-Kommissarin Androulla Vassiliou und der Kommissar für Arbeit und Soziales, Vladimir Spidla.
Eine Kostprobe davon, wie radikal Nichtraucher im Parlament sein können, gab der deutsche Abgeordnete Karl-Heinz Florenz, der sich um die Nicht-Raucher-Gesetze kümmert. Sollten es Österreich und Deutschland in den kommenden zwei Jahren nicht schaffen, die Vorgaben des Parlaments selbst umzusetzen, dann "falle die Guillotine", sprach er und fügt hinzu: "Und in der Regel ist eine Guillotine unangenehm."
Quelle:smokersnews.de
Und um gute, gesunde Erträge zu erzielen, einen großen Bogen machen würde um die falschen Gene. Das sicherte nicht nur seine Unabhängigkeit, es wäre fast zu schön um wahr zu sein.
Hat überhaupt schon einmal jemand überlegt, daß wir 2/3 aller industriellen Arbeitsplätze dichtmachen können, wenn wir dort die gleichen Kriterien der Luftreinhaltung anlegen würden wie beim Tabakrauch?
Ein Benzolmolekül unbekannter Herkunft ist unschädlich, eines jedoch aus dem Tabakrauch ist soetwas von giftig.......