Für alle Laura Chavin-Diskussionsfans ...
... hier gibt's neuen Stoff aus der gestrigen FAZ, erschienen im Wirtschaftsressort unter dem Titel "Rauchzeichen aus dem Schwäbischen". Ein kleiner Auszug:
"(...) Als er mit seiner neuen Zigarrenmarke nach sechs Jahren schließlich an den Markt ging, setzte sich das neue Produkt rasch durch. Bührle gelang es, sich mit „Laura Chavin“ auf den internationalen Markt der Premiumzigarren zwischen global agierende Tabakkonzerne wie Davidoff oder den Cohiba-Erzeuger Habanos zu zwängen."
Und im Text wird noch viel dicker aufgetragen (ohne Hinweis auf die leidige Sache mit Kuba). Eines steht meines Erachtens fest: Dieser FAZ-Journalist hat noch Potenzial, ein besserer Rechercheur zu werden ;-)






Kommentare
......also Werbemässig hat er sich auf jeden Fall zwischen Habanos, Davidoff und Bossner gezwängt.
Gruß
Beobachter
Herr Goethe aus Frankfurt hat Herrn Bührle aus dem Schwabenland schon vor 200 Jahren erkannt. Der Goethe rauchte nicht, sondern er pfiff, solang er guten Mutes war und wenn nicht, dann erst recht gepfiffen.
"Das Jahrzehnt des Qualitätjournalismus
Jeder, der Augen hat zu sehen, wird erkennen, dass das nächste Jahrzehnt das Jahrzehnt des Qualitätjournalismus sein wird; er schafft die Bindungskräfte einer medial disparaten Gesellschaft. Schon heute merken wir - und ich glaube, ich spreche damit auch für Kollegen aus anderen Häusern - dass die Durchschlagskraft, die der einzelne Artikel entfaltet, trotz Medienkonkurrenz ungleich größer ist als noch in den achtziger und neunziger Jahren. Das hat damit zu tun, dass in einem kommunikativen Chaos die verlässlichen Stimmen besser durchdringen.
Die, die sich nicht anstecken lassen, die ihre Qualität, also: ihre Inhalte unverändert lassen, werden sein, was diese Gesellschaft dringender benötigt denn je: der geometrische Ort, an dem die Summe des Tages und der Zeit gezogen wird.
Wir fühlen uns gewappnet. Und dennoch gibt es in Deutschland, anders als in allen anderen Staaten Europas, eine Asymmetrie, die nicht nur uns, die allen Zeitungen zu denken gibt. Je stärker der öffentlich-rechtliche Rundfunk ins Internet ausgreift, desto bedrohter werden die Zeitungen. Die öffentlich-rechtlichen Systeme haben begonnen, im Internet zu veröffentlichen; und das mit einem Etat im Rücken, der dem Staatshaushalt eines baltischen Landes entspricht. Sie verfassen Rezensionen im Internet, Kommentare und Tagebücher. Noch ist es nicht soweit. Doch wenn diese gebührenfinanzierten Angebote weiter ausgebaut werden, sind die Zeitungen, die sich durch den Markt finanzieren, wirklich bedroht."
Herr Schirrmacher hat ja so recht und jetzt muss er nur noch bei seiner Wirtschaftredaktion vorbeischauen und einfach mal beiläufig bemerken, wie informativ und qualitätssichernd die richtige Recherche ist.
Dann wird das auch wieder mit dem Qualitätjournalismus, anstatt Gefälligkeitjournalismus. Sonst müssen wir auch noch für die deutsche Politik die Neue Züricher Zeitung lesen.
Bevor das passiert, ja,da gibt es doch was, schlag nach bei..ach das war ja gestern! Richtig, googlen da kann jeder einiges erfahren, nur die Hüter der Qualität bei der FAZ, die hatten letzte Woche auch mal Ausgang oder Urlaub.
Schwuppdiwuppti konnte dadurch im Direktflug vom Schreibtisch aus Hochdorf, die wunderhübsche Presseinfo von Laura Chavin Cigars ins Unternehmensgespräch eingepflegt werden.
Hand aufs Herz: Ändert sich was dadurch an der Situation des schwäbischen Unternehmers?
Nein und doch dürfen wir erfahren, dass Recherche im deutschen Journalismus definitiv zur Mangelware geworden ist.
Alles gute für die Neue Züricher Zeitung!
Mit nachdenklichen Grüßen aus dem Kiosk-Riegelhuth
Den Knall wird der Mann auch nicht hören. Erstens wegen seiner Ignoranz und zweitens weil in seiner eigenen Welt lebt.
Da gibt es keine Blogs und kein web02, sondern nur, genau die Qualität von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Wiedermal geschafft, pure Werbung jetzt sogar in der Tageszeitung!
Was für ein glänzender Erfolg,strahlender oder doch verstrahlter Erfolg? Als Dreingabe die schlüssige Frage: Was erfolgt aus dem Erfolg für LCC? Folgt jetzt schweres Mütchen oder Schwermut wenn hier jetzt der elfundneunzigste Thread feierlich eröffnet wird?
Nein, auf keinen Fall, wir erleben gerade das Wunder der reziprogen Wahrheit, oder so ähnlich, klingt doch auch fast nach Mythologie und Brabbelbrubbel nicht wahr?
Es muß so etwas ähnliches wie Glück geben. Wie sonst sollte man sich den gekauften Erfolg von vielen Leuten erklären, die einem gänzlich unsympathisch sind, weil sie öffentlich ignorieren, dass sie sich ungeniert indignieren, weil sie so tun als könnten sie einen Teil des Publikums komplett deklassieren und übersehen. Dafür stellen sie sich neben oder auf Presse- Kardinäle und sonstige Vertrauenfeldbringer, die den Qualitätsteppich für die Marke LCC ausbreiten, wie z. B. hier:"... dass die Durchschlagskraft, die der einzelne Artikel entfaltet, trotz Medienkonkurrenz ungleich größer ist als noch in den achtziger und neunziger Jahren. Das hat damit zu tun, dass in einem kommunikativen Chaos die verlässlichen Stimmen besser durchdringen." Zitat von Herrn Schirrmacher
Deshalb ist daß mit der Recherche soo wichitg für qual,qual,jetzt kommt sie langsam um die Ecke....
QUALITÄT:::::geschafft.
Eines Tages beschloss der Spross einer mit Tabak handelnden Familie, seiner Leidenschaft für das braune Gold in einer eigenen Cigarre Ausdruck zu geben. Versehen mit schwäbischem Perfektionswillen, Kompetenz, Kultiviertheit und dem nötigen
Kleingeld fand er im dominikanischen La Romana die richtigen Partner. Mit Hilfe des Tabak-Alchimisten Siegfried P. Maruschke entstand eine charaktervolle Cigarre, die auch Havannaraucher zu überzeugen vermochte. Als schliesslich Helmut Bührle – so heisst der passionierte Botschafter des braunen Goldes – mit dem Ergebnis zufrieden war, gab er ihm den Namen seiner Tochter: Laura Chavin.
Damit hat sich Bührle schicksalhaft mit seiner Cigarre verbunden und den Namen zum Versprechen höchster Qualität gemacht. Unterdessen gibt es vier verschiedene Cigarrenlinien. Für die Laura Chavin Cigars werden nur mindestens vier bis fünf Jahre gelagerte beste Tabake verwendet: Olor und Piloto Cubano als Einlage, mexikanischer Tabak aus dem San Andrés-Tal als Umblatt und Connecticut shade als Deckblatt. Bevor sie in den Verkauf gelangen, werden die klassischen Schönheiten auf Schloss Hochdorf (Landkreis Ludwigsburg) fünf Monate nachgelagert. Dreimal pro Stunde wird die Luft im Naturkeller umgewälzt. Doch Bührle wäre kein Perfektionist, hätte er nicht auch je ein Lederetui entworfen, das sich "Maison des Cigars" nennt und das es in verschiedenen Größen, Farbtönen und Lederqualitäten gibt. Diese Etuis aus feinstem Leder und
Edelstahl sind eine Verbindung von Handwerk und Hightech und können als Anwärter für das Museum for Modern Art gelten. Dass man für sie nicht wenig Geld hinlegen muss, versteht sich von selbst.
Sind Raucher schlechtere Menschen?
144 Seiten, 25 Illustrationen
Umfassender Anhang mit ausgewählter Literatur, Websites, Museen, Clubs, Smoker Lounges und Fachgeschäften.
Hardcover mit Schutzumschlag, 24 x 14 cm
ISBN 978-3-906729-47-3
CHF 38.00 | EUR 22.00
Direktlink: Download Pressebilder
www.kontrast.ch/presse/rauchen
Thomas Brunnschweiler, Dr. phil., ist Schriftsteller,
Journalist und Verfasser von Anagrammen.
Vielen, vielen Dank Herr Brunnenschweiler das Sie so gnädig sind und noch mal die Mondpreise von Herrn Bührles Produkten erläutern, wegen dem Leuchten der Qualität und der dazugehörigen Chuzpe sowas unverblümt in ein Buch zusetzten, die Richtung des Windes könnte nicht klarer sein.
Der Preis für Lächerlichkeit scheint niedrig angesetzt!
Quelle:smokersnews.de
Doch die schwäbisch-kubanische Zigarrenkuh "Laurus Schlawinus" dreht immer noch wacklige Runden auf dem Eis!
Es ist und bleibt eine Zigarren-Komödie mit epischen Ausmassen
"viele zigarren sind seicht, ruppig und bleiben vorne im und stehen, andere kommen zwar, aber nicht über ein gewisses Niveau hinaus“, sagt Bührle und vertraut auf Unverwechselbarkeit."erntet was er säht...die frechheit oder chuzpe muss ihm erstmal einer nachmachen,als medialer maitre trägt die faz seine fabeln in die welt..
quelle des zitats: faz unternehmensgespräch helmut bührle
Bei aller Liebe zur Kritik: Der Realist spricht schon wahres - Warum sich so über den Mann dahinter aufregen, wenn das Hauptthema hier im Blog die Zigarre ist.
Das Wunderbare an der Zigarre ist ja, dass man sich mit ihr einen schönen Moment von der Aussenwelt ausklinken kann und Gedanken und Meinungen Revue passieren lässt. Ohne jetzt dreistes Marketing gutheissen zu wollen, geht es bei Laura Chavin letztlich auch um den Zigarrengenuss. Ich persönlich finde, dass diese Produkte durchaus auch mal taugen, um vorhin genannte Auszeit zu nehmen.
Dass die Vermarktung einer Zigarrenmarke teilweise unglücklich verlaufen ist, dafür kann der Tabak ja wohl auch nichts.
Gebt dem Genuss den Vorrang!
MfG, Pasc
sind diese mir stets willkommen.
Das Horn in fester Hand gerät
zum formidablen Turngerät.
Peter Graedel
Danach steht allen zukünftigen Kreatören von Cigarren die geistigen Thread-Turngeräte zur Verfügung und gut ist.
danke für die "Klarheit" über die Clear Havana.
Wer hätte das gedacht, was es alles gab und in Vergessenheit gerät.