Weniger Rente für Säufer und Raucher
Wirtschaftspublizist Beat Kappeler fordert heute auf Blick online IV-Rentenkürzungen für Alkoholiker, Drogenabhängige - und Raucher. Wer sich selber schade, solle auch die Konsequenzen tragen.
Die Idee von Kappeler leuchtet eigentlich ein. Sie ist aber nicht zu Ende gedacht. Nicht nur Drogenabhängige und Raucher setzen sich einem Riskio aus: Auch wer Auto fährt oder an einer dicht befahrenen Strasse wohnt, wer Spitzensport betreibt, sich wenig bewegt, ungesund oder zuviel isst, in ferne Länder reist, oder sich anderwertigen Lastern hingibt, setzt seine Gesundheit mutwillig aufs Spiel. Risiken gehören zum Leben.
Nach dem Fall in die Unterschicht findet sich der Tabakkonsument - Zigarren-Geniesser nicht ausgenommen - in der illustren Gesellschaft von Alkoholkranken und Drogenabhängigen wieder. Wer als nächstes dazustösst, bestimmt die Politik.






Kommentare
Auch ein Gefühl!
Es handelt sich also lediglich um billige Polemik und eine Verfolgungsmentalität der "Anständigen im Volke". Das hatten wir doch bereits einmal...
Das prägt, ausserdem ist ein sicheres Weltbild verlustig.
Deshalb ist es passend das jemand auf unangenehme Eigenschaften des "Deutschen Volkskörpers" hinweist.
Danke Herr Schmolk für ihre Bemerkung:
"Es handelt sich also lediglich um billige Polemik und eine Verfolgungsmentalität der "Anständigen im Volke". Das hatten wir doch bereits einmal..."
Und dann diese Aufzählung von Leuten die nichts miteinander zu tun haben.Was hat denn ein Schleudertrauma direkt mit dem Rauchen zu tun?Hat denn dieser Herr Kappeler schon einmal eine gescheite Arbeit verrichtet,zB. Pläne für ein Haus gezeichnet auf dem Bau gekrampft,als Schulhausabwart gearbeitet,in einer Grosswäscherei geschuftet und dann wieder als technischer Zeichner seinen Kopf gebraucht.Herr Kappeler profitiert doch noch heute von seiner Popularität als Gewerkschafts-Intellektueller.Für seine unausgegorenen Furzideen ist Herr Kappeler eigentlich viel zugut bezahlt.Wenn Herr Kappeler einmal sämtliche Ausführungspläne für Häuser gemacht hätte,wüsste er,dass man Gedanken auch einmal bis zu Ende durchdenken muss,wenn man Probleme lösen will.Nur alle paar Wochen eine Furzidee von sich geben,löst keine Probleme.Nur eine Idee auch einmal zu Ende denken,ist
unter der Würde gewisser Furzideen-Produzenten.Das ist dann wie beim Schach,man sollte schon vieleicht weiter als einen Halbzug planen können.Und Schach ist nicht die Stärke von Herr Kappeler,wie ich weiss.
Gruß Ralf