Jede Freude, noch so klein, muss ein Todesfaktor sein
«Die Feinde des Lebens» heisst ein Artikel von Urs Paul Engeler, der in der neuen Ausgabe der Weltwoche erschienen ist. Im Text nimmt Engeler das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) ins Visier.
Auf Amtspapier verfolgt das von Thomas Zeltner, 59, geführte BAG das Ziel der «Förderung der Gesundheit aller in der Schweiz lebenden Menschen». Real rettet es das lustfeindliche Erziehungsprinzip der schlechten alten Zeit in die Gegenwart, wonach alles ungesund und gar des Teufels sei, was Gaumen, Seele und Hirn ein wenig zu erfreuen vermag. Jedes Bulletin, jede Empfehlung des BAG ist Produktion von Angst.
Alkohol, Tabak, Transfette, Zimtsterne, Rösti oder Pizza - das BAG kämpft an vielen Fronten gegen die Laster und gesundheitsgefärdenden Gewohnheiten unserer Gesellschaft. Was der Text über die «unfrohen Asketen aus Bern» aufdeckt, ist oft absurd und hätte einen beachtlichen Unterhaltungswert, wäre man nicht selbst davon betroffen. Die Erkenntnis des lesenswerten Artikels:
Egal, was auf dem Teller liegt und im Glase ruht, wenn das BAG spricht, isst und trinkt das schlechte Gewissen mit.






Kommentare
Heutzutage werden ja Raucher und Geniesser schon in eine Schublade mit Schwerverbrechern und Triebtätern geschoben. Als Aussätzige werden Sie mit Argumenten überhäuft welche zum Teil so lachhaft sind, dass einem beinahe das Lachen vergeht. Und alle Nichtbetroffenen, welche nicht bei Regen vor der Türe Ihre Zigarette rauchen müssen, jubeln. Aber wie lange ? Beim nächsten Verbot sind vielleicht Sie betroffen. Jetzt im Moment werden der Tabak und der Alkohol verteufelt - es werden sicher zig andere Dinge folgen. Und irgendwann wird jeder von einem Verbot der Lebenslust betroffen sein.
Merkt niemand in welche Richtung wir steuern ? Verbote, Einschränkungen, Gleichschalterei! Einfluss auf jeden Teil des Privatlebens.
Wehret den Anfängen !