Interview mit Helmut Bührle
(Quelle und Copyright: Smokersnews.de)
Helmut Bührle ist der Patron und Gründer von Laura Chavin Cigars. Im Interview mit Smokersnews.de spricht er über die Philosophie von Laura Chavin, und äussert sich in einer allgemeinen Form auch zur Kritik an der Marke Laura Chavin.
Die Redaktion von Smokersnews.de hat uns freundlicherweise erlaubt, das Interview hier zu zeigen.






Kommentare
Hare Hara Laura, Hare Hare Chavin,
Cavin Hare Hare, Laura Hare Hare!
Toll dass es Dich und Dein Jagdschloss gibt.
Danke für die Therre de Mythe!
Nicht die Schweizer haben sich von Dir getrennt,
sondern Du von den bösen Schweizer Vertriebspartnern.
Zieh nur weiter den Snobs das Geld aus der Tasche, sie haben es nicht
anders verdient!
Jetzt wird mir klar, Herr Bührle ist die Schwäbische Antwort auf Michel Piccoli für geistig-mental Indignierte.
smokernews.de hat mich wieder einmal nicht enttäuscht
lg
olaf
sehr wichtig:
achte auf deine gedanken,
denn sie werden worte.
achte auf deine worte
denn sie werden handlungen.
achte auf deine handlungen,
denn sie werden gewohnheiten.
achte auf deine gewohnheiten,
denn sie werden dein charakter.
achte auf deinen charakter,
denn er wird dein schicksal.
aber was soll das, einmal mehr hochgestapelt um dem publikum die masslosigkeit der selbstverliebtheit zu zelebrieren.
was er alles kann und noch vor hat.
Wenn der Gockel dann noch kräht:
"Seht doch ich bin ein Schwan, ich bin ein Schwan, was für ein Schwan ich bin! Ich bin so gern ein Schwan und beflügele meine Zigarren!"
Dann ist doch alles perfekt und Fontane gerecht.
Villiger: Private Labels sind Standardzigarren, die große Fabriken in der Karibik für private Auftraggeber produzieren. Bei uns kommen sie anschließend mit reichlich Tamtam als vermeintliche Premium-Produkte auf den Markt. Nur: Hinter den Zigarren verbergen sich leider häufig Leute, die zwar raffiniert mit PR umgehen können, aber vom Tabak wenig Ahnung haben.
Haben Sie ein Beispiel für uns?
Villiger: Der wohl schlimmste Fall ist Laura Chavin. Ihr Eigentümer Helmut Bührle wird von den Medien gern als deutscher Davidoff gefeiert. Doch er hat weder eine eigene Manufaktur noch eigene Tabakfelder.
Aber dafür bläst er jede Menge unsinniger Superlative heraus:
Seine Tabake wären fünf-, ja sogar sechsmal fermentiert. Wer sich im Tabak auskennt, wird wissen, daß der biochemische Prozeß nach der dritten Fermentation abgeschlossen ist.
Es wird von einer speziellen Rolltechnik erzählt und Rollern, die nur für Laura Chavin arbeiten dürfen.
Wir haben bei Tabacalera de Garcia in der Dominikanischen Republik, die Fabrik, in der die Laura Chavin Zigarren neben vielen anderen Marken produziert werden, davon nichts gesehen.
Aber gute PR gehört doch heute zum Geschäft.
Villiger: Mit diesen kleinen Spinnereien könnte ich noch leben.
Aber der letzte Coup von Laura Chavin ging zu weit. Für seine Terre-de-Mythe-Serie ("Welt am Sonntag" berichtete) ließ Bührle die Mär verbreiten, daß die Tabake allesamt auf Kuba geerntet wurden. Damit war die vermeintlich erste außerhalb Kubas produzierte Havanna geboren.Woher stammt denn der Tabak?
Villiger: Es handelt sich um Standardtabak von Tabacalera de Garcia. Nichts aus Kuba.
Ein ausgesuchtes Terroir, von dem Bührle immer wieder fabuliert, gibt es nicht.
Dies und noch weitere wichtige Fakten haben wir uns schriftlich von Altadis, der Muttergesellschaft der Fabrik Tabacalera de Garcia, bestätigen lassen. Wir haben gerade Klage gegen Helmut Bührle und seinen Schweizer Importeur Unico Cigars eingereicht.
Warum?
Villiger: Wir wollten eine schriftliche Bestätigung von Herrn Bührle, daß für die Terre-de-Mythe-Zigarre keinerlei kubanischer Tabak verwendet wurde. Herr Bührle war dazu nicht bereit.
Lediglich unter der Voraussetzung, daß wir Stillschweigen darüber wahren, bot er an, künftig auf die irreführenden Werbeaussagen in bezug auf Kuba zu verzichten.
Dieses konnten wir natürlich nicht akzeptieren und sind daher gezwungen, Klage einzureichen. Bührle hat zwar einen wachsweichen Brief an Händler in der Schweiz geschickt, aber der ist für uns völlig unzureichend.
Das klingt ja fast nach einem Zigarrenkrieg.
Villiger: Soweit würde ich nicht gehen. Aber auch PR und Marketing sind in wesentlichen Details gegenüber dem Kunden zur Wahrheit verpflichtet. Nicht zuletzt deshalb wollen wir ein Urteil, das Signalwirkung hat.
"Fort Knox" ist und bleibt jedoch ein US-Militärstützpunkt in Kentucky, oder? Vielleicht war ja die US-Delegation von Kommunalpolitikern (??mehr nicht??) gar nicht aus Kansas, sondern aus Detroit und die Reise "sponsored by the Ford Motor Company"!!
Aber was sagt dann "VW - Das Auto" dazu, die schon viele Jahre Phaetons+Co zur Verfügung stellen. Es könnte ja sein, dass nun bald die ausgeliehenen Touaregs durch "Ford C-Max" ersetzt werden (müssen)? Fragen über Fragen...
Oder ist die blonde Pressedame des Hauses "LC" doch nur ein-gebildet? Wie in der Branche immer wieder vermutet wird...
aktuelles Zitat:
"Höhepunkt der Besichtigungstour war für die amerikanischen Gäste der Blick in die Gewölbekeller, die Tausende von Cigarrenkisten beherbergen. Der Anblick der in Reih und Glied gestapelten Zedernholzkisten führte zu dem einstimmigen Vergleich mit "Ford Knox". " ;-)))
Want another LC website-copy:
"...genossen einen unvergleichlchen Abend im Gault Millau gekröntem Restaurant des Hotels Chasa Montana... "
not finished yet:
"...Taittinger Champagner Empfang willkomen geheissen und von Helmut Bühre sowie den Eheleuten..."
Das mit dem Perfektionismus klappt wohl nicht immer. Oder ist das Weglassen (von Buchstaben) vielleicht "company policy"??
who knows?
US-German insider
@ Eduardo
Anscheinend steht öfters einer vor der Idee: Wie bastele ich mir meine Zigarren-Geschichte. Hier ein schönes Beispiel, gefunden in smokernews.de:
Nach dem Knockout von "BALBOA" mit "Colon" zu neuen Erfolgen:
Erste Präsentation fand Königstein statt
Auf dem Weg zur Welt-Premiere, anlässlich der Inter-tabac in Dortmund, hatte Darier & Cleef-Europa-Chef Alexander A. Molter einen Zwischenstep in der Königsteiner Villa Rothschild im Rahmen des dortigen AWS von El Humidore eingelegt. Ein passender Rahmen für die weltweite Vorpremiere der einzigen Premium-Cigarre aus Panama. Die Premium-Cigarren von Darier & Cleef, bislang als „Balboa“ bekannt, gehen ab sofort unter dem Marken-Label „Colón“ an den Start.
Nach der Begrüßung durch Fred Lauw, dem Organisator des Abends und Inhaber des El Humidore in Königstein, vermittelte Alexander A. Molter eindrucksvoll Impressionen über die Besonderheiten des Panama-Tabaks und ging auf die Gründe der Namensänderung - von „Balboa“ zu „Colón“ ein. Mit der Label-Änderung geht Darier & Cleef einem Problem im europäischen Markenschutzrecht aus dem Weg. Mit der neuen Marke „Colón“ schlägt man zudem eine Brücke zum „alten Columbus“ und dem ersten kultivierten Tabakanbau. Cigarren werden in Panama seit 1881 hergestellt.
Für jede „Colón“ werden Panama-Tabake verschiedener Plantagen individuell zusammengebracht. Dabei sind die unterschiedlichen Bodenverhältnisse jeder Plantage der Grund für die typische Charakteristik das Panama-Tabaks. Besonderen Wert legt man im Hause Darier & Cleef auf die lange Reifung der Tabake. Sie ist Voraussetzung für die Entwicklung des vielschichtigen Aromenspektrums. Bei den Einlagetabaken liegt die Fermentationszeit bei mindestens vier Jahren, bei den geschmeidigen Um- und Deckblättern sogar bis zu sechs Jahren. Die „Colón´s“ werden „tripa-larga, totalmente a mano“, also in reiner Handarbeit und nur aus ganzen Tabakblättern hergestellt.
Die „Colón Especiales No. 2“ kommt zum Einzel-Preis von ca. 11,00 Euro in den Handel. Die ebenfalls vorgestellte „Colón Edición Limitada Grand Vintage 2001“ basiert ausschließlich auf Tabaken des Jahrganges 2001 verwendet. Die verwendeten Tabake werden rein ökologisch angebaut und sind nahezu vollständig schädlingsresistent, weshalb sie ohne Pestizide auskommen. Der Einzelpreis dieser Cigarre ist auf 17,40 Euro festgelegt.
smokersnews.de wird auf die Produkte noch einmal detailliert eingehen und zudem ist Alexander A. Molter demnächst auf einem Video-Interview unter der Rubrik smokersnewsTV zu sehen und zu hören.
PS: Panamatabake wurden und werden häufig als Einlage für maschinelle Shortfiller verarbeitet.
Gerhard Dammann,
Psychiater, Coach und Sachbuchautor
Im hiesigen Fall waren es die Tabakhändler , die dachten wohl:
Das ist er, der Retter,der lebt für uns die Zigarre!
Deswegen müssen wir zwecks Prävention der Genuss-Hygiene
Vor- und Nachsorge betreiben.
Beste Grüsse, A.