Vergiftet und mit Sprengstoff geladen
Nach der kubanischen Revolution und der gescheiterten Landung in der Schweinebucht befand sich Fidel Castro jahrelang im Visier der US-Geheimdienste und überlebte mindestens acht Mordanschläge. Auch vergiftete Havannas spielten bei der Planung der Operation Mongoose eine Rolle. Spiegel Online hat sich noch einmal mit den Geheimdienstaktivitäten dieser Zeit beschäftigt:
Doch damit nicht genug - die Pläne zur Ermordung des Máximo Líder trieben teilweise groteske Blüten. Weil Castro begeisterter Taucher war, wurde die tödliche Kontaminierung von Tauchanzügen erprobt. Experten bastelten an einer Prachtmuschel, die bunt genug war, um die Aufmerksamkeit des Máximo Líder zu erregen, und groß genug, um eine gehörige Sprengladung darin unterzubringen. Kein Wunder, dass in so einer Atmosphäre auch erwogen wurde, Castro, der gern dicke Havannas genoss, mittels einer explodierenden Zigarre umzubringen. Eine Idee, die von den CIA-Technikern begeistert aufgenommen und sofort ausgetestet wurde.






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