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Dominikanische Limitadas

Zino Platinum Scepter Master Edition 2010

Avo und Zino Platinum haben ihre neuen Limited Editions vorgestellt. Die Zino Platinum Scepter Master Edition 2010, die mir persönlich sehr gut gefällt, ist ab morgen erhältlich. Die Stärke wurde im Vergleich zu den Vorjahren etwas zurück genommen, geblieben sind wunderbare Aromen mit viel Würze und etwas Süsse. Ich habe ein Muster dieser Zigarre 2-3 Tage nach meiner Rückkehr aus Kuba geraucht und sie hat mir gefallen, was doch ein gutes Zeichen ist.

Avo Limited Edition 2010

Die neue Avo Limited Edition 2010 ist mit dem wunderschönen schokolade-braunen Deckblatt ein optisches Bijoux. Der Geschmack erscheint mir im Avo-Stil würzig, recht kräftig und sehr aromatisch. Sie wird ab Anfang Mai in der Schweiz erhältlich sein.

Rauchverbot im Tabakgeschäft

Gestern berichtete die Zeitung 20 Minuten über den St. Galler Fachhändler Oskar Brühwiler, der besorgt in die Zukunft blickt:

(..) Im Gegensatz zu den grossen Geschäften konnte er seinen Kunden bis anhin Tabakmischungen direkt im Laden zusammenstellen, sie diese probieren lassen, die Mischungen anpassen. «Das war nicht nur eine Dienstleistung, wodurch wir uns von anderen abheben konnten, das Gespräch mit den Kunden, das Mischen, das Rauchen lassen, das bereitet mir ausserordentlich viel Freude», so Brühwiller. Ohne diese Freude an seinem Beruf möchte er nicht weitermachen. «Wenn ich meine Kunden ihr Produkt nicht im Laden degustieren lassen kann, dann hör ich lieber auf.»

Auch der Tages-Anzeiger stellte kürzlich fest, dass mit den neuen Gesetzen auch der Tabakladen rauchfrei wird:

René Wagner darf seiner Kundschaft zwar noch Zigaretten, Zigarren und Pfeifen verkaufen, aber diese im Laden nicht mehr anzünden. Und der Kunde darf das Geschäft nicht mehr rauchend betreten. Wagner: «Das neue Gesetz bedeutet für mich einen gewaltigen Einschnitt in mein Geschäftsleben.» Der Einbau eines Fumoirs ist für ihn keine Lösung. Sein Ladenlokal ist mit 20 Quadratmetern zu klein, das Haus steht unter Denkmalschutz. Er sei nicht prinzipiell gegen das Gesetz und durchaus einverstanden, wenn in einem Speiserestaurant nicht mehr geraucht werden dürfe, sagt Wagner. Aber: «Die Degustation von Raucherware in Fachgeschäften für Raucherwaren zu verbieten, ist doch ein völliger Verhältnisblödsinn.»

Bekanntlich ist auch unser Partnergeschäft La Corona mit Filialen in Rapperswil und Uster von den neuen Regelungen betroffen. Für Uster ist eine Lösung gefunden: Der Laden wechselt im Mai an einen neuen Standort mit zwei Etagen und guten Fumoir-Möglichkeiten.

Das letzte Rauchverbots-Gefecht

Gestern stellte die «IG Freie Schweizer Wirte» den Medien ihre Volksinitiative «Für ein liberales Rauchergesetz» vor. Unterstützt wurden die Initianten dabei von Zigarrenfabrikant Heinrich Villiger. Mit viel Herzblut argumentierten die Redner, dass einer zunehmenden Bevormundung durch den Staat Einhalt zu gebieten sein, dass mündige Bürger in einer freien Marktwirtschaft selber in der Lage seien, Entscheidungen zu treffen und dass Nichtraucher das Fernbleiben der Raucher in der Gastronomie nicht kompensieren würden. Heinrich Villiger wagte sich zudem auf das heikle Gebiet der Statistiken vor, stellte die Passivrauch-Studie des Deutsche Krebsforschungszentrums in Frage und verwies auf die Gegenstudie der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten.

Die Presse hat dieses wichtige Detail nicht gewürdigt. Die Kernpunkten der Initianten der Volksinitiative wurden jedoch aufgenommen. Der Blick titelt heute auf der Frontseite: «Stumpen-Villiger für Raucherbeizen». Ausführlich berichtet der Tages-Anzeiger über die Anliegen der Initianten («Mehr Rauchen, weniger Staat»). Über die Erfolgsaussichten der Initiative schreibt er:

Ob die IG die 100'000 Unterschriften zusammenbringt, war danach weniger die Frage. Vielmehr, ob die Initiative eine Chance haben wird an der Urne – nach all den wuchtigen Nein zum Rauchen. David Herzig ist davon überzeugt und muss – auf Zürich bezogen – paradoxerweise hoffen, dass hiesige Wirte massiv unter dem Verbot leiden werden.

«Die Katastrophe setzt sich fort»

Die Südostschweiz am Sonntag hat ihren Lifestyle-Bund dieses Wochenende dem Thema Kuba gewidmet. Einen Beitrag haben auch Kollege Marc Portmann und Aficionado Hans Weiss beigesteuert. Ein interessanter Auszug aus Geburtsstätten der Havannas:

Aus Chavez' Venezuela hatte man einen neuen Kunstdünger erhalten, der – neben dem Wetter – wohl auch für die sensationell gute Ernte mitverantwortlich war. Doch der Dünger entpuppte sich als Bumerang: Sein Nitratgehalt war zu hoch, und in den Fermentations-Stapeln verfaulten die Blätter statt zu fermentieren.


Dieses Jahr setzte sich die Katastrophe fort: Schlechtes Wetter mit zu viel Regen, kein tauglicher Dünger und der anhaltende Mangel an allem bildeten die Voraussetzung für eine äusserst unbefriedigende Ernte und ein erneut schlechtes Wirtschaftsjahr.

«Hochtechnologie für die Davidoffs: Der teuerste Humidor der Welt»

Merkur-Online stellt im Artikel «Hochtechnologie für die Davidoffs: Der teuerste Humidor der Welt» eine neue Humidor-Entwicklung der deutschen Firma SCHROETER Concept & Design vor:

Herkömmliche Humidore ziehen ihre Feuchtigkeit (mit oder ohne Gebläse) aus einen mit destilliertem Wasser befüllten Behälter. Das Problem dabei: Das Wasser muss immer wieder nachgefüllt werden, und es verkeimt allzu leicht. Um das zu verhindern, wird manchmal Silber beigesetzt. Aber: «Zigarren sind ein reines Naturprodukt, da will ich keine Zusatzstoffe.»

Der «Reposo» kommt denn auch ohne aus. Geringste Mengen Wasser werden mit Hilfe von Ultraschall bei Zimmertemperatur zu feinem Nebel zerstäubt, so fein, dass er nicht einmal auf den Glasregalen des Schrankes kondensiert. Die Bestrahlung des Nebels mit UV-Licht verhindert dauerhaft Schimmel und andere Keime.

Der Preis des guten Stücks: ab 25'000 Euro. Teuerster Humidor der Welt ist er damit freilich nicht.

Nimmt man das Preis-Lagerkapazität-Verhältnis als Grundlage, gebührt dieser Titel wahrscheinlich den wunderschönen Dellos Stone Humidors von Marc André.

Davidoff-Schiff 2010



Am 1. April startet das Davidoff-Schiff in die neue Saison. Heute hat Davidoff über das neue Programm informiert, ich habe einige Impressionen mit der Kamera festgehalten. Alle Termine und Informationen zu den regulären Fahrten und den neuen Gourmet-Anlässen sind auf der Davidoff-Schiff-Website aufgeschaltet.

Siboney wird (wieder-)belebt

Im Beitrag Siboney-Mythos habe ich über die Hintergründe der sozialistischen Einheitszigarre «Siboney» geschrieben. Wie weit das Einheitszigarren-Projekt nach der Revolution wirklich getrieben wurde, ist unklar. Die Marke hat auf jeden Fall existiert; Bilder von Siboney-Kisten findet man im z.B. im Forum Areacigar. Von einer gut informierten Quelle habe ich erfahren, dass Siboney bald wiederbelebt werden könnte. Der Markenname soll für eine Edicion Regional-Havanna für den Markt Österreich verwendet werden.

Mediengespräch mit Heinrich Villiger

Heinrich Villiger und die IG Freie Schweizer Wirte, aus deren Kreis die soeben lancierte Volksinitiative «Für ein liberales Rauchergesetz!» hervorgeht, laden am nächsten Montag unter dem Titel «Grenzen des Rauchverbots – Der Staat geht zu weit» zu einem gemeinsamen Mediengespräch. Ich nehme teil und werde berichten.

Frühlingsaktion!

Frühlingsaktion

Die Freiluft-Genuss-Saison hat endgültig begonnen. Wir begrüssen die warmen Temperaturen mit einer grossen Frühlingsaktion: Fünf Havanna-Klassiker von Cohiba, Montecristo, Hoyo de Monterrey, H. Upmann und Punch bieten wir bis am 28. März mit 20 Prozent Rabatt an. Alle Angebote finden Sie jetzt bei uns im Shop!

Alejandro Robaina feiert 91. Geburtstag

Am 20. März feierte Don Alejandro Robaina seinen 91. Geburtstag. Das Portal Latina-Press hat dem legendären Tabakpflanzer aus diesem Anlass einen längeren Artikel gewidmet:

Der Máximo Líder des Tabakblattes führt mittlerweile in der dritten Generation die im Jahre 1845 von seinem Vorfahren gegründete, 16 ha große Plantage in der kubanischen Provinz Pinar del Rio fort. Mit einer Zigarre im Mundwinkel nahm er die Glückwünsche seiner Familie entgegen. Mit sich und der Welt zufrieden, blies er zwischen zahlreichen Umarmungen und Küssen seiner Enkel den Zigarrenrauch quer durch das Zimmer. Er saß ruhig in einem Sessel im eigens von ihm gegründeten “Club de Fumadores Alejandro Robaina”, einem Rauchersalon und Oase der Zigarrenliebhaber, nahm die nationalen und internationalen Glückwünsche entgegen und lächelte mit einer hinter ihm hängenden Fotografie, die Ernesto “Che” Guevara mit einer Robaina Zigarre im Mundwinkel zeigt, um die Wette.
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