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«Erst rocken, dann rauchen»

Das neue Welt am Sonntag-Rauchzeichen von Hans Bewersdorff (Chefredakteur Bild Hannover) im rockigen «Lindi-Groove»:

Anfang des Jahres besuchte ich meinen Freund Udo Lindenberg im "Atlantic Hotel" in Hamburg. Ein gewaltiger Schock zuckte durch die Hotellobby: Die Luft war clean und Udo weg. Ich traf ihn oben in der Panik-Suite, mit Zigarre und Eierlikör. Das Rauchverbot hatte Lindi aus seinem "Wohnzimmer" vertrieben. "Alles cool, die regeln das schon mit den Cigars."

Der "Herbergsvater" (so nennt Udo den Hoteldirektor) werde bestimmt " 'n schönen Ballroom zum Smoken freizaubern". So kam es auch, indes: Die legendären After-Show-Gelage mit Havanna-Hurrikan und zusammengerückten Sofas in der Lobby gibt es nicht mehr.

Aber deshalb war ich nicht bei Udo, ich wollte ihn für mein "Bild"-Sommerfest in Hannover haben - mit dem kompletten Panikorchester. "Na klar, Cowboy. Machen wir. Wir düsen rüber an die Leine, flitzen auf die große Bühne und ballern die neuen Songs ..."

Rauchverbot vor dem Verfassungsgericht: ARD überträgt Urteil live

Am Mittwoch entscheidet das deutsche Verfassungsgericht über die Rauchverbotsgesetze in der Gastronomie. Gemäss einer Meldung des deutschen Depeschendienstes beurteilen die Richter anhand von drei exemplarischen Verfassungsbeschwerden, ob Rauchverbote in Einraumgaststätten ohne Ausnahmeregelungen dem Verfassungstext standhalten. Die Urteilsverkündung am 30. Juli wird von 09:55 Uhr bis 10:25 Uhr live von der ARD übertragen.

Kuba feiert 55. Revolutionstag

Am Wochenende feierte Kuba den 55. Revolutionstag. In der Festrede zeichnete Präsident Raúl Castro ein düsteres Zukunftsbild («Raúl Castro bereitet Kuba auf magere Zeiten vor», Spiegel Online):

Die Regierung werde sich darum bemühen, die Auswirkungen der internationalen Energie- und Lebensmittelkrise für die kubanische Bevölkerung «auf ein Minimum» zu reduzieren, sagte Castro. Die Bevölkerung müsse sich jedoch daran gewöhnen, dass «sie nicht nur gute Nachrichten» erhalten werde (..). Die hohen Lebensmittelpreise treffen Kuba besonders hart, da das Land 84 Prozent der benötigten Nahrungsmittel importieren muss.