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Hommage an Heinrich Villiger

Der Unternehmer Heinrich Villiger feierte bei Villiger Söhne kürzlich sein 50-jähriges Betriebsjubiläum. Das gestrige Welt am Sonntag-Rauchzeichen von Hans Bewersdorff ist aus diesem Anlass ganz dem Schweizer Grandseigneur der Tabakbranche gewidmet:

Managerschelte hat Konjunktur, im Moment, und das nicht ganz zu Unrecht, eine Rückbesinnung auf manche der traditionellen Werte des Mittelstandes scheint angebracht. Viele reden davon, er hat es umgesetzt: Als der von den Gesellschaftern eingesetzte familienfremde Geschäftsführer "betriebsbedingt" 50 Mitarbeiter entlassen wollte, ging das Heinrich Villiger gegen die Ehre. Er machte die Kündigungen rückgängig, feuerte den Manager und übernahm höchstpersönlich wieder die Leitung der Villiger-Gruppe mit etwa 900 Mitarbeitern. Dies alles zu einem Zeitpunkt, zu dem er selbst gesundheitlich angeschlagen war.

Tabakwerbeverbot im Internet: Verfügung gegen August Schuster GmbH

Die Lokalbehörden aus dem deutschen Bünde haben offenbar gestern den Zigarrenhersteller August Schuster aufgefordert, den Internetauftritt www.schustercigars.de abzuschalten. Aus der Ordnungsverfügung:

Das Werbeverbot für Tabakerzeugnisse gilt auch für Dienste der Informationsgesellschft, u.a. das Internt (§ 21 a Abs. 4 des vorläufigen Tabakgesetzes) (..). Nach meiner Recherche verstossen Sie mit Ihrem aktuellen Internetauftritt gegen das o.a. Tabakwerbeverbot.

Dazu nimmt Schuster auf der Website wie folgt Stellung:

Unsere Meinung nach entspricht unser Webauftritt der aktuellen Gesetzeslage, da wir keinerlei Produkt-Informationen darstellen. Es mag natürlich sein, dass die Behörde den Begriff Werbung neu interpretiert hat.

Schuster könnte das Problem lösen, indem sie kurzfristig einen Online-Shop aufschalten würden, der sich auch an Wiederverkäufer richten könnte (siehe Werbeverbot und Online-Shops). Wenn Schuster mutig ist, könnte dieser Fall auch zu einem Grundsatzurteil in Sachen Tabakwerbeverbot im Internet führen.

Update: Weitere Informationen zum Thema im Cigar Wiki.

Magnum 50-Vorfreude

Diesen interessanten Kommentar zur neuen H. Upmann Magnum 50 habe ich bei Cigars Review gefunden:

My friend Ali Abou Zahr represents the Casa del Habano in Ecuador and just returned from the X Habano Festival in Cuba. I requested him to bring me a box of H Upmann Magnum 50 and he brought a 25 box freshly from the hands of an "armadora". Habanos and the H Upmann just launched to the market a new release of this magnificent master piece. Just the same flavour and richness of the Magnum 50 I smoked the last time during my last visit to the Casa del Habano at the Partagas Factory Shop in August 2006. I must say this is the best smoke the truly connoseur can expect. Rich, flavourful from the beginning til your fingers burn. Strongly recommended although this last version of the Magnum 50 is not a Limited Edition.

Humidor-Pflege im Sommer

In der Rubrik «Tip of the week» gibt Cigaraficionado zur Zeit Tipps zur Humidor-Pflege im Sommer. Grundsätzlich hängt die richtige Versorgung vom Aufbewahrungsort des Humidors ab:

Steht der Humidor im Sommer in einem klimatisierten Raum, so müssen die Befeuchtungselemente oft nachgefüllt werden. Denn: «Air conditioning sucks moisture right out of a room».

In nicht-klimatisierten Räumen können im Sommer hingegen echte karibische Bedingungen entstehen. Der Blick auf die Wetterkarte von Meteo zeigt, dass die relative Luftfeuchtigkeit zur Zeit mit Werten von 60-70 Prozent gar nicht weit entfernt ist von karibischen Werten (in Kuba bewegt sich die relative Luftfeuchtigkeit gemäss Web Travel Guide zwischen 75-82 Prozent). Im Sommer müssen Humidore deshalb in der Regel weniger oft nachgefüllt werden.

Kuba-Restposten

Die kubanische Habanos SA hat vor einem Jahr über 20 Formate aus dem Sortiment gestrichen (Habanos SA strafft Sortiment). Importeur Intertabak kann inzwischen nur noch drei der betroffenen Formate liefern. Wer sich für die Zigarren interessiert, sollte bald zugreifen:
  • Bolivar Coronas
  • El Rey del Mundo Coronas De Luxe
  • El Rey del Mundo Tainos
  • Hoyo de Monterrey Hoyo Coronas
  • Hoyo de Monterrey Hoyo Short Coronas
  • Juan Lopez Coronas
  • Juan Lopez Panatelas Superba
  • Partagas Churchills de Luxe
  • Partagas de Partagas No. 1
  • Partagas Coronas
  • Quai d’Orsay Gran Coronas
  • Rafael Gonzalez Lonsdales
  • Rafael Gonzalez Panetelas
  • Rafael Gonzalez Slenderellas
  • Romeo y Julieta Tres Petit Coronas
  • Saint Luis Rey Coronas
  • Saint Luis Rey Lonsdales
  • Sancho Panza Bachilleres
  • Sancho Panza Coronas
  • Sancho Panza Corona Gigantes
  • Sancho Panza Sanchos

Viva el Fútbol

Passend zum grossen europäischen Fussballfest der Hinweis auf ein Projekt des Kinderhilfswerks Camaquito: Viva el Fútbol unterstützt kubanische Kinder und Jugendliche mit Fussballausrüstung und Trainings. Botschafter von Viva el Fútbol ist Alt-Nati-Goalie Jörg Stiel.


«Geniessen kann man nicht lernen»

Financial Times Deutschland hat mit Avo Uvezian ein Interview geführt. Auf die Frage, ob man den Genuss einer Zigarre oder das Savoir-vivre lernen könne, meint Avo:

Das ist schwierig - denn man kann nichts lernen, was man nicht zuvor auch begriffen hat. Und zu begreifen, was es heisst, die schönen Seiten des Lebens wertzuschätzen, ist eine Frage der Erziehung und guten Kinderstube. Hat man die nicht gehabt, hilft alles Geld der Welt nichts - man wird der Person immer anmerken, wo sie herkam und dass der Hang zum Genuss eher aus einer Grossmannssucht entspringt als einer wirklichen Hingabe an die Genüsse. Der Profi jedenfalls kann den Unterschied immer sehen. Geniessen kann man nicht lernen.

Davidoff Limited Edition «Reserva 12»

Davidoff Limited Edition 2008 «Reserva 12»
Eine edle Spende der Davidoff-Pressestelle. Die Davidoff Limited Edition 2008 «Reserva 12» hat einen milden und Davidoff-sanften, von Pflanzen- und stalligen Aromen geprägten Geschmack. Angesichts des 12 Jahre gereiften Tabaks ein bisschen harmlos.

Apotheken-Notdienst-Smoke

Der SWR 3-Beitrag vom Dienstag über den berühmt-berüchtigten Apotheken-Notdienst-Smoke der Adler Apotheke in Wörrstadt:



Via Nino's Flying Cigar.

Tabak im Dienst der Medizin

Deutsche Forscher wollen mit Tabakpflanzen Wirkstoffe gegen Krebserkrankungen produzieren. Die Mitteldeutsche Zeitung erklärt das Verfahren im Artikel «Tabak für die Gesundheit»:

Bei der Behandlung sollen für den einzelnen Patienten hergestellte Impfstoffe mit Antikörpern gegen den Tumor wirken. Diese Art "personalisierte Medizin" mit dem Bedarf kleiner Wirkstoffmengen ist laut Icon-Genetics-Chef mit den heutigen Herstellungsverfahren kaum kostengünstig zu lösen. Die Bayer-Tochter hat dafür eine neue Technologie entwickelt: Im Gewächshaus stehen Tausende von Tabakpflanzen. Damit diese Pharmawirkstoffe produzieren, wird ein Bauplan eines Medikamentes in das Innere der Pflanze eingeschleust, erläutert Gleba. Dazu werden die Pflanzen kopfüber in ein Becken mit einer Bakterienlösung getaucht. Durch ein Vakuum-Verfahren gelangen DNA-Stänge aus den Bakterien in die Pflanzenzellen. "Die Pflanzen produzieren innerhalb kürzester Zeit die gewünschten Wirkstoffe", so Gleda.
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