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Ein ganzes Heft voller Luxus..

Weltwoche Luxusausgabe ohne Zigarren 

.. aber Zigarren sucht man in der neuen Spezialausgabe der Weltwoche zum Thema Luxus vergebens. In der letzten Nummer kamen sie wenigstens noch am Rande als braunes Gold zu Ehren..

Budget-Planung

Anregungen für die Budget-Planung finden Aficionados in einem Artikel von Welt Online über den Golfer Darren Clarke:

(..) Gern liessen sich die Clarkes mit dem Helikopter zum Einkaufen in die Innenstadt fliegen, um dem Berufsverkehr aus dem Weg zu gehen. Da muten die 25.000 Pfund, die Clarke nach eigenen Angaben pro Jahr für Zigarren ausgibt, wie Taschengeld an.

Das ergibt umgerechnet ein Zigarren-Budget von 140 Franken oder rund 10 Havannas pro Tag.

Klingender Humidor

Ein Vertreter der Schweizer Musikdosen-Firma Reuge hat uns heute den Prototypen eines Humidors mit eingebauter mechanischer Spieluhr vorgeführt. Vor dem Rauchgenuss spielt der Humidor dem Geniesser die Buena Vista Social Club-Hymnen «Guantanamera», «Chan Chan» und «Quizás, Quizás, Quizás». Kostenpunkt für die Ausführung mit Amboyna-Holz und einer vernickelten und feuchtigkeitsbeständigen Spieluhr-Mechanik: 5'600 Franken.


Humidor mit Spieluhr

Humidor mit Spieluhr

Neues Rauchzeichen: «Je enger die Zigarren kuscheln, desto besser»

Im neuen WAMS-Rauchzeichen berichtet Hans Bewersdorff direkt aus dem Zigarren-Keller von Aficionado Hannes Weiss.

Etwa 63 Prozent Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur um die 14 Grad sind nach den Erfahrungen von Hannes Weiss die Idealbedingungen für die Langzeitlagerung von Havannas. Am besten reifen Zigarren, die in Alufolie verpackt sind:

«Die besten Ergebnisse gab es immer bei den Zigarren in lackierten (varnished) Kisten, zum Beispiel bei meinen Favoriten, der La Gloria Cubana Medaille d'Or No. 2 und den Cohiba Lanceros.» Noch beeindruckender waren die Ergebnisse bei Zigarren, die gebündelt und dann fast luftdicht in Silberpapier eingepackt wurden. Dadurch bleiben die für das Aroma und den Geschmack wichtigen ätherischen Öle im Tabak. Ohne die silberne Hülle verschwinden sie im Laufe der Jahre, die Puros verlieren ihre Aromen. Je enger die Zigarren kuscheln, desto besser.

Cigar Spam

In mehrfacher Ausführung ist heute Werbung für die «PuPla Diplomat, eine der teuersten Zigarren der Welt» in mein Postfach geflattert. In den E-Mails heisst es unter anderem:

Immer mehr Prominente und Millionäre rauchen diese aussergewöhnliche Zigarre. Vielleicht interessiert Sie unser Partnerprogramm, mit dem Sie 30 Euro pro Zigarre erhalten, die durch einen Link von Ihrer Seite verkauft wurde. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Homepage: www.pupla.net

Auf der genannten Internetseite erfährt man: Die weltbekannte PuPla-Zigarre wird in der dominikanischen Republik gerollt, die Produktion ist streng limitiert auf 100'000 Stück pro Jahr. Aber das eigentliche Geheimnis der PuPla-Zigarre liegt wohl in diesen Arbeitsschritten:

Danach wird die PuPla Zigarre, in einem speziell entwickeltem Nachbefeuchtungs- und Aromasystem veredelt, wodurch abschliessend ihr voller und exzellenter Geschmack entsteht.

Die weltweite Auslieferung direkt vom Herstellungsort  verhindert, dass die PuPla Diplomat zwischengelagert wird und über Wochen oder Monate, in Händlerregalen, ihre Qualität verliert.

Die Zigarre kostet 280 Dollar - pro Stück. Die Internetseite ist ganz ordentlich ins Deutsche übersetzt worden. Ob da tatsächlich jemand mit Verkaufserfolgen rechnet?

Avo Uvezian besucht die Schweiz

Im Mai besucht Avo Uvezian mit seiner «AVO on Tour»-Band wieder die Schweiz. Dieses Jahr wird Avo Station in Zürich, Bad Ragaz, Zug, Luzern und bei unserem Partner LaCorona in Rapperswil machen.

Für den LaCorona-Anlass auf dem Schloss Rapperswil dürfen wir im Rahmen eines kleinen Gewinnspiels einen Eintritt verlosen!

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Genuss im kulturellen Wandel

«Genuss im kulturellen Wandel» heisst ein neues Buch, das die europäische Geschichte der Genussmittel Tabak, Kaffee, Tee und Schokolade im 16. - 19. Jahrhundert untersucht.

Literaturkritik.de hat das Buch, das als Habilitationsschrift entstanden ist, rezensiert und es als «ungemein kenntnisreich» beschrieben. Eine kleine Kostprobe aus der interessanten Rezension über die Anfänge des Tabakgenusses in England:

Die Einführung der vier genannten Genussmittel in Europa, wo die Substanzen das erste Mal aufeinander trafen, bedeutete völlig neue Erfahrungen hinsichtlich Geschmack und Konsum. Bislang gab es keine heißen Getränke (abgesehen von einigen medizinischen), und der Vorgang des Rauchens war ein dermaßen fremder Anblick, dass der mutmaßlich erste englische Pfeifenraucher Walter Raleigh von einem fürsorglichen Diener mit Wasser übergossen worden sein soll als Rauch aus seinem Mund quoll. Oft wurden Tabakgenuss und Tee- oder Kaffeekonsum miteinander kombiniert.

... dann halt waagrecht ;-)

... dann halt waagrecht ;-)

Widerstand gegen staatliche Gesundheitspropaganda

In der Schweiz regt sich einflussreicher Widerstand gegen die Präventionskampagnen des Bundesamts für Gesundheit. Blick Online meldet (Das soll unser «Gesundheits-Taliban» sein):

20 Wirtschaftsverbände haben sich in einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen, um die Kampagnen des BAG zu bekämpfen.

Das Bundesamt habe innert kürzester Zeit drei Kampagnen lanciert, die stark in die Freiheit der Konsumenten eingreifen würden, sagte Rudolf Horber, politischer Sekretär beim SGV, gestern gegenüber der Sendung «10 vor 10». Diese Auswüchse wolle die neu gegründete IG bekämpfen.

Zur neu gegründeten IG gehören unter anderem der mächtige Wirtschaftsdachverband economiesuisse, der Schweizerische Gewerbeverband, der Schweizerische Arbeitgeberverband, Gastrosuisse, der Schweizerische Bauernverband, die Erdöl-Vereinigung und der Verband Schweizer Werbung.

Religion Gesundheit

Ist Gesundheit zu einer Religion geworden? Treffende Betrachtungen über rauchende Sünder und Gesundheitsblasphemie präsentiert die Zeit im Artikel «Erhebet die Herzen, beuget die Knie». Ein Auszug:

Die Gesundheitsreligion ist eine gigantische Anleitung zum Unglücklichsein. Sie suggeriert unerreichbare Utopien und unterhält eine florierende Industrie, die ihren trügerischen Versprechungen die sehnsüchtigen Massen zutreibt. Mit verbissenem Ernst, die Todesdrohung im Nacken, und schuldgebeugt hetzen die Menschen bei Marathonläufen durch die Straßen hässlicher Städte, laufen von Arzt zu Arzt und essen unschmackhafte Sättigungsbeilagen zu einem Leben voller Verzicht und Kasteiung. Um den Tod zu vermeiden, nehmen sie sich das Leben, nämlich unwiederholbare Lebenszeit. Es gibt Menschen, die leben von morgens bis abends nur noch vorbeugend, um dann gesund zu sterben.

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