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X. Habanos Festival: Gala Night

Mit der grossen «Noche de Gala» erreichte am Freitag Abend nach einer ereignisreichen Woche nicht nur das X. Habanos Festival, sondern auch unsere Kuba-Reise ihren Höhepunkt. Zusammen mit über 1'000 Aficionados aus allen Teilen der Erde ein hervorragendes Essen, mitreissende Künstler und die besten Zigarren der Welt zu geniessen - ein einzigartiges Erlebnis.

Erwartungsfrohe Gesellschaft: Lobby Hotel Nacional vor der Gala Night

Erwartungsfrohe Gesellschaft vor der grossen Gala: Die Schweizer Delegation und viele andere Festival-Besucher logierten im Hotel Nacional. Hier und dort wackelt und zieht es etwas im altehrwürdigen Haus. Seine fünf Sterne hat sich das Hotel jedoch durch seine Geschichte und das einmalige Ambiente verdient.

Eingang Pabexpo-Halle

Der Rauch von 1000 Zigarren

Der Rauch von 1'000 Zigarren: Gefeiert wurde in einer riesigen Halle des Pabexpo-Kongresszentrums in Havanna.

Grilled Lobster

Christoph A. Puszkar

5th Avenue-Marketingleiter und Feinschmecker Christoph Puszkar nach dem Diner, das er in seinen «Havanna-Notizen» für Smokersnews.de wie folgt zusammengefasst hat: «Das Vier-Gänge-Menü startete mit Foie Gras Medaillons an karamellisierten Früchten mit Honig. Es folgte eine gekonnte Kombination von Parmesan-Muss im Serrano Schinken als Halbmond auf dem Teller. Das Hauptgericht bot karibischen Lobster mit einer raffiniert feinen Apfelcreme. Das Dessert danach war wahrlich kalorienmächtig: eine geschmackliche Fantasiereise aus verschiedenen Schokoladen, Nüssen und Mandeln mit einer Erdbeercoulis.»

Ehrung von Alejandro Robaina

Alejandro Robaina

Der persönlich anwesende Alejandro Robaina wurde mit einem Bild geehrt. Neben ihm auf der Bühne Enkel Irochi.

Charmantes Servicepersonal mit Cohiba Maduro 5

Bezauberndes Service-Personal

Das Zigarren-Menu des Abends, serviert von einem ganzen Heer bezaubernder Damen: Trinidad Reyes, San Cristobal Mercaderes, Hoyo de Monterey Epicure Nr. 2 und als krönender Abschluss eine wundervolle Cohiba Maduro 5 Genios.

Als Geschenk erhielt zudem jeder Gala Night-Besucher eine wunderschöne Holzschatulle mit zehn Habanos-Formaten, die einen zusätzlichen Ring mit der Aufschrift «X. Habanos Festival» tragen.

Cabaret Parisienne

Ricci Riegelhuth

Begeisterung: Cabaret Parisienne und Ricci Riegelhuth.

Andi Stachl, Margrit Wandeler und Jorge von Intertabak

Intertabak-Tisch

Aficionado und Ricci

Christine Klever

Heinrich Villiger

Heinrich Villiger

Zigarren-Prominenz: Andi Stachl und Margrit Wandeler von La Corona mit Señor Jorge von Intertabak, der Intertabaktisch, links im Bild Frau Vollenweider von der Tabatière Küsnacht, Hans «Aficionado» Fischer mit Ricci Riegelhuth, eine trotz Rauchverbots-Sorgen strahlende Christine Klever der Casa del Habano Nürnberg und schliesslich der Grandseigneur der Zigarrenbranche Heinrich Villiger, Präsident der Habanos-Importeure 5th Avenue und Intertabak.

Auktionator

Jubiläums-Humidor (links) und Partagas-Humidor

Cohiba-Humidor

Die grosse Benefiz-Versteigerung als Höhepunkt des Abends: Sechs von kubanischen Künstlern für die Marken Hoyo de Monterrey, H. Upmann, Montecristo, Partagás (zweites Bild rechts), Romeo y Julieta und Cohiba (drittes Bild) gefertigte Humidore und ein exklusiver «X. Anniversary of Habanos Festivals»-Humidor (zweites Bild links) wurden für insgesamt 945'000 Euro versteigert. Der Auktionsertrag kommt dem kubanischen Gesundheitssystem zu Gute.

Gesetz zum Schutz vor Passivrauch: Ständerat will keine Raucherbetriebe und freie Hand für die Kantone

Vergangene Woche hat der Ständerat das Gesetz zum Schutz vor Passivrauch beraten. In erster Lesung hatte sich der Nationalrat im Herbst für eine liberale Lösung ausgesprochen. Die grosse Kammer stimmte damals der Zulassung von bedienten Fumoirs und der Zulassung von Raucherbetrieben zu, sofern die Einrichtung eines abgetrennten Fumoirs nicht möglich oder unzumutbar wäre.

Der Ständerat hat jetzt den Unzumutbarkeitspassus gestrichen. Wo keine Fumoirs eingerichtet werden können, soll in Zukunft nicht mehr geraucht werden. Immerhin sprach sich die kleine Kammer wie der Nationalrat für die Zulassung von bedienten Fumoirs aus.
Im Ständerat ist auch das unklare Verhältnis zwischen kantonalen Vorschriften und dem Bundesgesetz aufgegriffen worden. Nach dem Willen des Ständerates sollen die Kantone die Vorschriften auf Bundesebene durch eigene Gesetze verschärfen können.

Im Sommer geht das Gesetz zur Differenzbereinigung zurück in den Nationalrat. Für die Zigarren-Gastronomie und den Zigarren-Fachhandel mit integriertem Lounge-Betrieb wird entscheidend sein, ob der Nationalrat an der Zulassung bewilligter Raucherbetriebe festhält. Alle liberalen Lichtblicke dürften schliesslich wertlos werden, wenn es nicht gelingt, den neuen Zusatz zu streichen, der den Kantonen freie Hand gewährt.

Die Geschichte ist im Sommer aber noch nicht zu Ende. Die Lungenliga hat ein Referendum angekündigt, sofern nicht die Version des Ständerats angenommen wird. Die IG Freiheit will für die Gegenseite das Referendum ergreifen, sollte der Nationalrat im Sommer nicht seine liberalen Position bestätigen.