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H. Upmann Magnum 50

Zu den Highlights des neuen Zigarren-Jahres gehört die Neuauflage der H. Upmann Magnum 50. Die grossformatige Zigarre kam 2005 als Edicion Limitada auf den Markt und wurde, nachdem sie innerhalb kurzer Zeit ausverkauft war, zu einer gesuchten Rarität.

Weil unsere Gruppe durch den Abstecher nach Pinar del Rio den Eröffnungsabend des Festivals verpasst hat, hatte ich selber bisher leider keine Gelegenheit, die neue Magnum 50 zu probieren (im Bild die Spezialausgabe des Galadiners). «Aficionado» hat während des Festivals aber genauso von ihr geschwärmt wie James Suckling von «Cigar Aficionado».


H. Upmann Magnum 50 

Laut Miguel Brown, dem Direktor der H. Upmann-Fabrik, ist die Tabakmischung der neu aufgelegten H. Upmann Magnum 50 identisch mit der Mischung der Limitada-Serie von 2005.

H. Upmann Director

H. Upmann Director Miguel Brown

Aussergewöhnlich für eine Havanna des Standardsortiments: Das Deckblatt der neuen Magnum 50 ist zwei Jahre gereift und entspricht somit ebenfalls dem Original der Limitada-Serie.

Das bestätigte uns Miguel Brown während unseres Besuchs der H. Upmann-Fabrik. In der eindrücklichen, nach westlichen Standards geführten Manufaktur werden pro Jahr rund fünf Millionen Zigarren von verschiedenen kubanischen Premium-Labels hergestellt.

H. Upmann Torcedores

Iso-Zertifizierung

Vegas Robaina

Alejandro Robaina ist eine lebende Legende. Nicht nur in der Zigarrenwelt, auch in Kuba kennt jedermann den Tabakpflanzer mit den markanten Gesichtszügen. Es ist unter anderem sein Verdienst, dass die Tabakproduktion nach der kubanischen Revolution kurze Zeit nach der Verstaatlichung wieder in die Hand von Familienbetrieben übergeben wurde. Auf seinem Hof, der Vegas Robaina, werden Deckblätter der besten Qualität produziert.

Seine Bedeutung für die Zigarren-Industrie hat Kuba vor elf Jahren mit einer besonderen Auszeichnung unterstrichen. Alejandro Robaina ist der einzige lebende Kubaner, dem eine eigene Zigarrenmarke gewidmet wurde: die «Vegas Robaina».


Der Eingang zur Vegas Robaina

Alejandro Robaina

Wir hatten die Gelegenheit, Alejandro Robaina vor dem Festival-Rummel zu besuchen. Der bald 89-jährige war bei unserem Besuch sehr herzlich, aber sichtlich müde. Wobei dies nicht die Folge seines hohen Alters gewesen sein muss: An einem Festival-Abend soll Alejandro Robaina bis um vier Uhr getanzt und gefeiert haben.

Robaina Plantage

Deckblätter

Auf den Plantagen rund um das Haus von Robaina wachsen, mit leichten Tüchern vor Wind und Wetter geschützt, die berühmten Robaina-Deckblätter. Die diesjährige Ernte hat riesige Blätter hervorgebracht, die Qualität soll im Vergleich zu den Vorjahren hervorragend ausgefallen sein.

Deckblätter

Zurück in der Schweiz

Nach zwei Wochen Kuba sind wir wieder in der Schweiz gelandet. Mitgebracht haben wir viele Eindrücke, Bilder und Erinnerungen an wundervolle Erlebnisse.
 
Weil der Zugang zum Internet in Kuba sehr beschränkt ist (der Bilder-Upload für die Viñales- und El Laguito-Beiträge hat im Hotel Nacional eine volle Stunde in Anspruch genommen), folgen weitere Berichte mit etwas Verspätung in den kommenden Tagen.

Gerne weise ich inzwischen auch auf folgende Websites hin, die ebenfalls über das Festival berichtet haben:

James Suckling für Cigar Aficiondo
Christoph Puszkar (5th Avenue) für Smokersnews.de
Nino's Flying Cigar
Urs Portmann
Beiträge im Cigar Wiki
Christoph Wolters für die Casa del Habano Hamburg