HomeKaffee
 

News aus Kuba

Neue Tabaksorten haben in Kuba zu höheren Erträgen geführt (Quelle: Prensa Latina, via Cigar Wiki):

The introduction of new disease-resistant tobacco varieties and more extensive areas under irrigation areas are some of the measures Cuba is currently applying to increase tobacco production.

In Zukunft sollen die Tabakbauern bis zu 50 Prozent höhere Entschädigungen für ihren Tabak erhalten. TabaCuba, in Kuba zuständig für die Planung und Verwaltung des Tabakanbaus, erhofft sich dadurch eine weitere Steigerung der Tabak-Produktion.

Die NZZ berichtet über eine weitere Reform der Regierung Raúl Castro (Kubaner dürfen in Touristen-Hotels):

Der kubanische Staatschef Raúl Castro ist offenbar gewillt, seinen Landsleuten mehr Freiheiten zu gewähren: Ab sofort ist es den Kubanern erlaubt, Hotels zu besuchen, die bislang ausländischen Touristen vorbehaltenen waren.

 

«Raucher-Anarchie in Bayern»

.. titelt der Stern und stellt fest: Ein Drittel der Kneipen in München haben sich seit Anfang Jahr in einen Raucherclub umgewandelt:

«Ab 1. März wird wieder geraucht!» Trotzig hängt es da, das weissblaue Spruchband neben dem Eingang des «Grosswirt», einer traditionsreichen Gaststätte (Leberkäs mit Spiegelei sieben Euro, die Halbe Helles 3,10 Euro) in München-Neuhausen. «Mei, d'Leit sind halt nicht mehr kumma», sagt der Wirt Christian Härtl, selbst überzeugter Nichtraucher. Er sah seinen Umsatz durch das Bayerische Nichtrauchergesetzt, das strengste in Deutschland, in den Keller gehen. Und zog die Notbremse - wie viele seiner Kollegen. So spriessen mittlerweile die «geschlossenen Gesellschaften» wie Pilze aus dem Boden, ein Drittel der Kneipen und Gaststätten in München mutierte zum «Raucherclub».

Die «Raucher-Anarchisten» habe inzwischen eigene Strukturen entwickelt und sich zum «Verein zum Erhalt der bayerischen Wirtshauskultur» zusammengeschlossen. Die bereits über 10'000 Mitglieder des Vereins haben Zutritt zur vermutlich grössten «geschlossenen Gesellschaft» der Welt..

Neues Rauchzeichen: Liebesentzug für einen Havanna-Star

Das neue Rauchzeichen in der Welt am Sonntag handelt vom Liebesentzug der Kubaner für Don Alejandro:

Wer als Kubaner im Ausland gefeiert wird, darf in seiner Heimat keinen Respekt erwarten. Bestes Beispiel ist der letzte Grandseigneur der Havanna, Alejandro Robaina. Anfang März wurde der bald 90-jährige Tabakpflanzer beim zehnten Festival del Habano für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Doch die Art und Weise der Ehrung war eher beleidigend denn respektvoll. Aficionados aus aller Welt applaudierten, die Bosse der Habanos S.A. indes blieben emotionslos an ihrem Tisch sitzen (..).

Interessant die Spekulationen zum Thema «Single Vega Cigars»:

(..) Eines der Gerüchte mit Substanz vom diesjährigen Festival handelte von «Single Vega Cigars» – Zigarren, die ausschließlich mit Tabaken einer einzigen Plantage gefertigt werden. Eigentlich kommt dafür nur eine Vega infrage, nämlich Robaina.

Zwei Schritte vorwärts, ein Schritt zurück

Der neue kubanische Präsident Raúl Castro legt ein beachtliches Reform-Tempo vor. Nach Einführung von marktwirtschaftlichen Elementen für die Bauern verkündete die kubanische Regierung Anfang Woche die Aufhebung von Beschränkungen für den Verkauf von Fernsehern und Computern.

«Kuba erlaubt Handy-Besitz für Normalbürger» meldet jetzt gerade die Basler Zeitung:

Der Besitz eines Handys soll auf Kuba künftig nicht mehr das Privileg ranghoher Beamter und Mitarbeiter ausländischer Firmen sein. Die Regierung von Präsident Raul Castro hob am Freitag entsprechende Beschränkungen auf und ordnete an, dass jeder Kubaner ein Handy besitzen darf - wenn er es sich leisten kann.

Ebenfalls diese Woche hat die Regierung Kubas aber auch den vielbeachteten kubanischen Blog «Generacion Y» zensuriert. Die Meldung dazu gibt es bei The Inquirer.

Zweiklassendemokratie der EU

Am 19. März hat in Brüssel eine EU-Kommission im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens zum geplanten europaweiten Anti-Rauchergesetz Experten und Interessenvertreter befragt. Ein Bericht des britischen Pro-Raucher-Lobbyisten Simon Clark über den Empfang, der ihm in Brüssel bereitet wurde, wirft ein schales Licht auf das Demokratieverständnis der EU.

Passiert ist Folgendes (Originalbericht in Englisch): Nachdem Simon Clark den Sitzungsraum betreten und sich vorgestellt hatte und das Meeting beginnen sollte, meldeten sich mehrere Teilnehmer. Sollte Clark den Raum nicht verlassen, würden sie an der Sitzung nicht teilnehmen. Mit dem Verweis, dass er mit seiner Organisation mündige Bürger vertrete, welche aus freien Stücken rauchen würden, und diese Bürger ein Recht darauf hätten, in den ordentlichen politischen Prozess mit einbezogen zu werden, weigerte sich Clark, die Sitzung zu verlassen. Schliesslich einigte man sich auf einen Kompromiss: Clark durfte bei der einführenden Präsentation dabei sein. Für die anschliessende moderierte Diskussion musste er den Raum verlassen. Dafür durfte er nach Sitzungsende vor der Kommission den Standpunkt seiner Organisation darlegen.

Als Clark vor der Kommission auf Fragezeichen im Zusammenhang mit der Passivrauch-Diskussion hinwies, wurde er - vielleicht der Höhepunkt der demokratischen Fragwürdigkeiten - von einem der anhörenden Experten aufgefordert, sich zu entschuldigen.

Die Liste der an der Sitzung vertretenen Organisationen: Pfizer, Novartis, Johnson & Johnson, GlaxoSmithKline, Eurofound (European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), InwatEurope (International Network of Women against Tobacco), International Health and Social Affairs Office, NHS Health Scotland, Business Europe, HOTREC (vertritt die europäische Gastronomie), AESGP (Association of the European Self-Medication Industry), SFP (Smoke-Free Partnership) und das European Heart Network.

Mit bestem Dank für den Hinweis an Philipp Schuster.

AVO Tesoro-Gewinnspiel

Zum Start der neuen AVO Tesoro Limited Edition 2008 führen wir ein Gewinnspiel durch. Teilnahmeschluss ist der 14. April. Viel Glück!

AVO Tesoro Limited Edition 2008

Bescheidenheit und Zigarren..

.. sind das Rezept von Johann Mühleder für ein langes Leben. Der Linzer hat kürzlich seinen 100. Geburtstag gefeiert. Die «Kirchenzeitung Diozäse Linz» schreibt: 

Wieso er trotz allem so alt werden durfte und sich bis heute bester Gesundheit erfreut, dafür hat er selbst keine Erklärung parat: „Es ist mir ein Wunder“, sagt Mühleder, der ab und zu sogar Zigarren raucht. „Er hat nie im Überfluss gelebt“, sieht hingegen seine jüngere Tochter Elisabeth als einen Grund für das hohe Alter ihres Vaters.

Davidoff und die Misterwahlen

Davidoff engagiert sich seit Jahren als Sponsor der Mister Schweiz Wahlen. Auch die Wahl am 5. April begleitet Davidoff als Partner:

Davidoff Cigares und Davidoff Cigarettes sind zum fünften Mal in Folge Partner bei der diesjährigen Mister Schweiz Wahl, die live vom Schweizer Fernsehen übertragen wird. Dieses Jahr findet der Event im Theater 11 in Zürich statt. Die Gäste werden in der Davidoff VIP-Lounge von Hostessen aus dem Hause Davidoff mit feinen Cigarren und Cigarettes verwöhnt.

In der Schweiz sind die Titelträger der Miss- und Misterwahlen gefragte Werbepartner. Wer gewinnt, kann in seinem Amtsjahr dank Sponsoringverträgen hohe sechsstellige Beträge verdienen. Die Mister Schweiz Organisation legt deshalb viel Wert auf einen professionellen Umgang mit den Sponsoren. Als sich vor einem Jahr Mister Schweiz Tim Wielandt in der Schweizer Illustrierten kurz nach seiner Wahl mit dem Worten «ich bin kein Parfum-Typ» zitieren liess, sorgte das beim Parfum-Werbepartner Alrodo und der Mister Schweiz Organisation gleichermassen für rote Köpfe.

Erstaunlich deshalb, dass sich die Mister-Organisation aktuell trotz Davidoff-Sponsoring aktiv an einer Anti-Raucher-Kampagne des Blicks («Ab in den Raucher-Entzug!») beteiligt:

Da qualmen den Paff-Mistern die Socken: Wenn einer der Kippen-Kandidaten Mister Schweiz wird, gehts ab in den Rauch-Entzug! (..) Der Mister-Organisator – er war sofort Feuer und Flamme: «Für eine Behandlung aller Kandidaten ist die Zeit leider zu knapp», sagt er. «Aber wir haben vereinbart, dass wir für 2009 früher zusammensitzen, sollten wir wieder so viele Raucher wie dieses Mal haben.» (..) «Ein Zigi-Mister wäre doch der Horror – ein kurierter Raucher hingegen hätte doppelte Vorbildsfunktion!»

Ob sich Davidoff das bieten lässt? Oder die Gelegenheit beim Schopf packt, und den Zigarren-Genuss in den Vordergrund rückt?

AVO Tesoro Limited Edition 2008

Zur Feier des 75. Geburtstags von Avo Uvezian stellte AVO Cigars vor sieben Jahren zum ersten mal eine Limited Edition vor. Seither lanciert AVO immer im Frühling eine neue limitierte Sonderedition. Das Spezialformat für 2008 heisst «AVO Tesoro» und kommt Mitte April in den Schweizer Fachhandel.

Die Tesoros im Toro-Format sind kopfüber in einer schlichten Holzschachtel verpackt und tragen zusätzlich zur Bauchbinde einen Ring um das Fussende. Die Mischung besteht aus einem Ecuador Special Sun Grown-Deckblatt, einem San Vincente Libero-Umblatt und den Einlagetabaken San Vicente Seco, Piloto Seco, Piloto Ligero (zuständig für die typische Avo-Pfeffer-Würze) und Olor Ligero.

AVO Tesoro Limited Edition 2008

AVO Tesoro Limited Edition 2008 (Oettinger-Davidoff Group)

Zigarrenfreund Zeltner

Wer hätte das gedacht: Thomas Zeltner ist Zigarrengeniesser. Das hat der Vorsteher des Bundesamts für Gesundheit am Sonntag in der Sendung Input («Raucher - die neuen Schmuddelkinder») zu Protokoll gegeben. Ausserdem gesteht Zeltner ein, dass die Anti-Raucher-Stimmung etwas aus dem Ruder gelaufen sei.

  Beiträge 1 - 10 / 32   weiter