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Ankunft in Kuba

«Dies ist das schönste Land, das menschliche Augen je gesehen haben. Der Strand ist voll von tausenden von Muscheln. Welch reine Luft und ständig eine überwältigende Symphonie von Vogelgesang», soll Kolumbus nach seiner Landung in Kuba ausgerufen haben.

Seit vier Tagen bereisen wir Kuba, bestaunen die karibischen Landschaften, die Architektur und die abenteuerlichen Verkehrsmittel, geniessen die kubanische Gastfreundschaft und das schöne Wetter. Und natürlich die kubanischen Zigarren.


Die erste Cohiba

Viva Fidel

Sonnenuntergang

Nach einem über zehnstündigen Flug hat uns Kuba mit Bucanero, dem feinen kubanischen Bier, und herrlichen Havannas empfangen. Vom Bus aus, der uns am ersten Abend von Varadero nach Havanna brachte, konnten wir ein erstes Mal die märchenhafte Landschaft und den Sonnenuntergang bestaunen.

Besuch in der Casa del Habano Partagas

Havanna

Unser erster Besuch in Havanna galt der Casa del Habano Partagas. Mit einer hauseigenen Zigarre und Cuba Libre stärkten wir uns für die Fahrt nach Pinar del Rio.

Zwei Wochen Kuba

Während die ganze Welt auf Kuba schaut und gespannt die Ereignisse nach dem Rücktritt von Fidel Castro verfolgt, treffe ich zusammen mit weiteren Zigarren-Freunden letzte Reisevorbereitungen. Schon morgen früh setzen wir uns in den Flieger nach Kuba und verbinden den Besuch des X. Habanos Festivals in Havanna mit einer Rundreise durch den Inselstaat.

Unsere erste Station wird das ländliche Pinar del Rio sein, wo wir Tabakfelder und Bauern besuchen werden. Dann reisen wir weiter nach Havanna. Nach den Festivitäten des X. Habanos Festivals setzen wir die Reise Richtung Santiago de Cuba fort. Nach zwei Wochen endet unsere Rundreise in Holguin.

Wenn eine Internetverbindung zustande kommt, werde ich im Blog von unseren Eindrücken berichten. Hasta luego und bis bald!

Das Neuste aus Ricciland

Riegelhuth

Mutter und Sohn Riegelhuth (ZLP Zeitungsring Lokalpresse GmbH)

Die Frankfurter Neue Presse berichtet in der heutigen Ausgabe über das emsige Wirken von unserem Ricci Riegelhuth. Es ist nicht ganz einfach, aus dem Artikel ein Highlight herauszugreifen – von Riccis Kuba-Reiseplänen über das Cigar-Wiki bis zum stolzen Verweis auf die jahrhundertealte Kultur des Tabakgenusses ist alles dabei. Deshalb hier ganz einfach der vollständige Artikel:


Ein Leben für die Zigarre

Klaus „Ricci“ Riegelhuth aus Bad Vilbel entwickelt Internet-Lexikon und fliegt nach Kuba


Bad Vilbel. Nicht nur im Rhein-Main-Gebiet gilt der Kiosk Riegelhuth am Bad Vilbeler Schöllberg als „Riccis magischer Zigarrenkiosk“. Der Inhaber, Klaus „Ricci“ Riegelhuth, ist in der Welt der Tabak- und Zigarren-Genießer (Aficionados) längst zu einer Institution avanciert. „Ricciland“ wird sein Kiosk in der Branche ehrfurchtsvoll genannt. Er gilt spätestens seit dort Alejandro Robaina, der legendäre kubanische Tabakzüchter, zu Besuch war, als „heimliches Kompetenzzentrum für Zigarren“.

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Fidel Castro tritt ab

Fidel Castro tritt von seinem Präsidentenamt zurück und stellt sich nicht mehr zur Wahl. Das meldet Spiegel Online mit Berufung auf die kubanische Zeitung Granma:

Castro schrieb in der «Granma» weiter, er habe die «Ehre» gehabt, viele Jahre lang das Land zu führen. Nach seiner Erkrankung sei es seine Aufgabe gewesen, das Volk «psychologisch und politisch» auf seine Abwesenheit vorzubereiten. Nun zähle das Land sowohl auf Politiker der alten Garde als auch jüngere. «Der Weg wird schwierig sein und es ist eine kluge Anstrengung von allen nötig.»

Der neue Präsident wird von den Mitgliedern des so genannten Staatsrats gewählt, dessen Mitglieder am 24. Februar von der kubanischen Nationalversammlung bestimmt werden. Favorit für das Präsidentenamt ist Fidels Bruder Raúl Castro.

Churchill in Paris

Churchill in Paris

Zigarren-Grüsse eines guten Freundes aus Paris...

Lizenz zum Rauchen

England hat eine neue Idee zur Eindämmung der Raucherplage lanciert: Wer Tabakwaren kaufen möchte, soll in Zukunft eine Lizenz benötigen. Die Lizenz könnte, so der Vorschlag, 10 Pfund pro Jahr kosten, und müsste einmal jährlich erneuert werden.

Der Idee stammt von Julian le Grand, der als Professor an der renommierten London School of Economics lehrt und den Vorsitz von Health England, einer Art Think Tank für Gesundheitsfragen, inne hat. Die Vorzüge seines Vorschlags sieht le Grand gemäss BBC im «Bürokratie-Faktor». Um die Wirkung zu optimieren, solle das Antrags-Formular für die Raucher-Lizenz möglichst kompliziert gestaltet werden.

Anders ausgedrückt: Weil sich die Politik vor klaren Worten und dem Erlass von Verboten scheut, sollen gesundheitspolitische Ziele mit bürokratischen Schikanen erreicht werden. Eine originelle Idee, die allerdings ein sonderbares Staatsverständnis offenbart.

Churchill beerbete Clemenceau

Das neue Cigar Journal von 5th Avenue ist online. Interessant ist der Beitrag, der die Geschichte des Churchill-Formats beleuchtet:

(..) Dieses Format wurde erstmals 1910 in der Manufaktur „Romeo y Julieta“ gefertigt, höchstwahrscheinlich für den damaligen französischen Premierminister Georges Clemenceau. Als Anerkennung seiner Bemühungen auf der Versailler Friedenskonferenz führte man dieses Format unter der Bezeichnung „Clemenceau“ als feste Produktionsbezeichnung ein. Doch auch Sir Winston Churchill entdeckte dieses Format für sich und ließ während des Zweiten Weltkrieges in der Manufaktur eine unlimitierte Auflage von Cigarren speziell für sich fertigen. Seit seinem legendären Besuch 1946 in der Manufaktur „Romeo y Julieta“ hat sich als Formatbezeichnung der Begriff „Churchill“ durchgesetzt.

Unheilige Allianz von Tabakgegnern und Zigarettenindustrie

In Deutschland ist die grosse Stunde der Anti-Tabakaktivisten gekommen. Täglich melden sie sich in der Presse zu Wort, drücken ihre Empörung über die viel zu liberalen Anti-Tabakgesetze aus, vermuten «verharmlosenden Journalisten» und bezeichnen die Bundesregierung als «Sprachrohr der Tabakindustrie».

Eigentlich ist es ein alter Hut: Rauchen ist nicht gesund. Neue Ideen oder Argumente findet man in den aufgebrachten und intoleranten Kommentaren der Gesundheitsjünger eher selten.

In den Nachrichten aus Trier kommentiert jetzt aber ein Vertreter der Organisation «Forum rauchfrei» die Wirren um das Anti-Tabakgesetz von Rheinland-Pfalz. Ein Gericht hatte das neue Rauchverbot für Einraumkneipen wieder aufgehoben. Aufhorchen lassen hier die Forderungen, die «Forum rauchfrei» aufstellt:

Wir fordern ein generelles Tabakwerbeverbot, spitzenmäßige und gleiche Besteuerung aller Tabakprodukte sowie deren ausschließlichen Verkauf in lizenzierten Geschäften, wie es beispielsweise in Frankreich und Spanien der Fall ist. Erst ein Mix aus strukturellen Maßnahmen und der von Ihnen angedeuteten Verhaltensprävention hat wirkliche Erfolgschancen.

Es ist zwar absurd, aber nicht von der Hand zu weisen: Was hier gefordert wird, entspricht ohne Abweichungen der für die Zigarrenbranche brand-gefährlichen Philip Morris-Strategie.

Schweizer Fernsehen berichtet über die Wuhrmann-Übernahme

Gestern wurde bekannt, dass das Aargauer Unternehmen Wuhrmann Cigars seine Produktion einstellt. Villiger übernimmt den traditionsreichen Markennamen und produziert die wichtigsten Wuhrmann-Produkte weiter. Über die Übernahme hat gestern auch die Sendung «Schweiz Aktuell» berichtet.


Wuhrmann

Villiger übernimmt Wuhrmann Cigars

Wuhrmann Cigars


Das traditionsreiche Schweizer Familienunternehmen Wuhrmann Cigars wird von Villiger übernommen. In einer Medienmitteilung schreiben die beiden Unternehmen heute:

Das Familienunternehmen Wuhrmann Cigars AG gibt die Produktion und den Standort in Rheinfelden auf und geht in das Schweizer Traditionsunternehmen Villiger Söhne AG in Pfeffikon über. Der Mehrheit der Mitarbeitenden wird eine neue Anstellung in Pfeffikon angeboten. Die Gewerkschaft Unia Region Nordwestschweiz wurde vorgängig informiert und die Vorgehensweise mit ihr abgestimmt. Thomas Wuhrmann, CEO und VR-Präsident der Wuhrmann Cigars AG, wird zum Leiter Verkauf bei der Villiger Söhne AG ernannt. Mit der Übernahme verschwindet der Name Wuhrmann Cigars AG vom Schweizer Tabakmarkt. Die beiden Produkte, «Haba-na Feu» und «Wuhrillos», werden künftig von Villiger Söhne AG produziert und vertrieben.

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