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Frohe Festtage und Blogpause

Frohe Weihnachten

Im Verkauf leider nicht erhältlich: Zigarren mit einer frohen Botschaft (Oettinger Davidoff-Group)

Mit diesem sinnigen Zigarrenkistchen, das uns die Firma Oettinger Davidoff zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit geschickt hat, wünschen wir allen Leserinnen und Lesern frohe Festtage und viele rauchige Genusserlebnisse.

Der Cigar Blog macht bis Ende Jahr Pause. Alles Gute und bis bald!

Kostenlose Werbemöglichkeit für Fachhändler

Das Cigar Wiki wächst. Im neuen Fachhandelsverzeichnis können sich Händler mit einer eigenen Wiki-Seite präsentieren - kostenlos! Das Erstellen eines eigenen Beitrags ist ganz einfach:

  • Account erstellen und anmelden.
  • Zu einem bestehenden Eintrag (z.B. Kiosk Riegelhuth) surfen, auf «bearbeiten» klicken und Quelltext in die Zwischenablage kopieren.
  • Im Browser www.cigar-wiki.com/meinunternehmen eingeben (Nachtrag: "meinunternehmen" ist dabei durch den Namen des jeweiligen Unternehmens zu ersetzen).
  • Auf «bearbeiten» klicken, Quelltext des Demoeintrags als Vorlage kopieren und anpassen.

Bei Fragen bietet auch Aficionado seine Hilfe an.

Genussoasen und neue Märkte: Der neue Davidoff-Chef im Cigar Blog-Interview

Andreas Schmid ist der frisch gewählte Verwaltungsrats-Präsident der Oettinger Davidoff-Group. Wir haben den neuen Davidoff-Chef nach seinen Plänen für die weltweit umsatzstärkste Premium-Zigarrenmarke gefragt. Hier seine Antworten.

Herr Schmid, herzliche Gratulation zu Ihrer Wahl zum Verwaltungsratspräsidenten der Oettinger Davidoff Group. Mit welcher Davidoff haben Sie gefeiert?

Besten Dank! Zur Feier des Tages habe ich mich an einer Davidoff Aniversario No. 3 erfreut. Mir gefällt das elegante Toro-Format und der unverwechselbar kräftige und aromatische Geschmack. 

Die Tabakbranche durchlebt im Moment eine turbulente Zeit. Wie wird sich die Gruppe unter Ihrer Führung für das Kulturgut Zigarre einsetzen?

Die Unternehmung hat in den letzten Jahren unter der Führung von CEO Dr. Reto Cina den meiner Meinung nach richtigen Kurs eingeschlagen respektive weitergeführt. Zum einen wurden unsere Marken Davidoff, Zino, Zino Platinum, AVO, Griffin’s und Private Stock kontinuierlich weiterentwickelt und gestärkt. Und zum anderen hat sich die Unternehmung in einem frühen Stadium mit den drohenden Rauchverboten auseinandergesetzt und begonnen sogenannte Genussoasen für Aficionados zu schaffen. Sei es mittels Unterstützung der Gastronomie bei der Entwicklung und Umsetzung von Lounges z.B. Davidoff- und AVO-Lounges oder – jüngstes Beispiel - mit dem Davidoff-Schiff auf dem Zürichsee. Zudem veranstalten wir seit Jahren Gourmet-Soirées für Genussraucher, wo Geniesser das Zusammenspiel von Spitzengastronomie, exklusiven Weinen und erlesenen Cigarren von Davidoff erleben. Diese Abende erfreuen sich einer aussergewöhnlichen Beliebtheit. 

Welche Vision haben Sie persönlich für die Oettinger Davidoff Group, den weltweit grössten Hersteller von Premium-Zigarren? Wo soll sich das Geschäft weiter entwickeln?

Mit der Premium Marke Davidoff verfügt die Oettinger Davidoff Group über die einzige wirklich weltweit verbreitete Luxusmarke im Cigarrenbereich. Diese starke Marke gilt es weiterhin zu stärken und in sie – wie natürlich auch in die anderen Marken - zu investieren. Mit Davidoff haben wir auch den Markteintritt in den aufstrebenden Schwellenländern China und Indien geschafft. In China sind wir seit fünf Jahren präsent, im Januar werden wir eine Davidoff-Lounge in Peking eröffnen. Im Herbst 2007 konnten wir zudem in Macao mit zwei Davidoff Geschäften Fuss fassen. Und in Indien haben wir im letzten Jahr einen Agenten ausgewählt, der die Marke Davidoff in den wichtigen Handelszentren Mumbai, Delhi und Bangalore entsprechend einführt. Die Oettinger Davidoff Group schaut auf über 130 Jahre Tradition zurück, und ich freue mich auf die Herausforderungen in der Zukunft!

«Elegie auf den Rauch»

Der deutsche Dichter und Büchner-Preisträger Durs Grünbein blickt dem Rauchregime, das in Deutschland im neuen Jahr umgesetzt werden soll, mit Wehmut entgegen. Im Politikmagazin Cicero hat er ein leises Klagelied auf den Tabak angestimmt:

(..) Viele der größten Schriftsteller und Künstler waren Kettenraucher oder hingen an der Zigarre. Die enorme Produktion eines Hemingway ist anders kaum denkbar. Von Brecht aus ging eine ganze Tradition von Zigarrenrauchern bis hin zu Heiner Müller, der gern den Satz zitierte: Wer raucht, sieht kaltblütig aus. Eine gewisse Art des philosophischen Gesprächs, mit langen Denkpausen wie beim Schachspiel, der Körper zurückgelehnt, ist überhaupt nur mit einer Havanna möglich. Es passt ganz ins Bild der neuen Zeitökonomie und der Reglementierung des Freizeitlebens, wenn dieser Luxus der Langsamkeit jetzt ein Ende hat. Als ginge es um die Schließung von Opiumhöhlen, wird aus den Hotels und Nachtbars das Refugium der Afficionados verschwinden. Feinstäube, Autoabgase, die Dauerbeschallung in Fahrstühlen und Flugzeugen, Küchengerüche in Restaurants – alles das bleibt uns erhalten, nur der aromatische Duft einer Zigarre ist plötzlich verpönt.

Es ist Zeit, eine Elegie anzustimmen auf ein Symbol des alten Europa: die dicke Zigarre des sprichwörtlich dicken Kapitalisten. Wieder ist ein Genussmittel öffentlich auf den Index gesetzt, wieder geht ein Moment von Lebensqualität verloren. Aber vielleicht, sagt meine Frau, ist vor den Zigarren ja schon der Mensch verschwunden, der Zigarren noch zu genießen wusste, ein Wesen wie Thomas Mann etwa mit seiner legendären Maria Mancini, ein Zauberer des höheren Dunsts und der gesprächsweisen Ironie. Kinder, hört auf, von Salonkultur zu reden. Bleibt zu Hause und unterhaltet euch mit euren Fernsehgeräten. Es lohnt nicht mehr, in den tiefen Clubsesseln zu versinken. Der Traum von tausendundeiner Nacht der Geselligkeit ist vom ersten Januar 2008 an Asche.

Weiterlesen auf Cicero.de..

Castro denkt an Rücktritt

Der Rücktritt des kubanischen Staatschefs Fidel Castros steht offenbar bevor. In einer Meldung, die im kubanischen Fernsehen verlesen wurde, liess Castro laut Welt Online mitteilen: «Meine natürliche Pflicht ist nicht, an Ämtern festzuhalten – und noch weniger, den Weg jüngerer Menschen zu behindern».

Nachtrag: Financial Times Deutschland hat eine Art vorgezogenen Nachruf auf den Politiker Castro verfasst - mit schönen Bildern.

Mit 5th Avenue zum Festival del Habano

Der Habanos-Importeur 5th Avenue hat das Programm für das 10. Habanos Festival und die 5th Avenue-Reisegruppe verschickt:

Programm X. Festival del Habano
5th Avenue Reise zum Festival
Anmeldeformular Festival del Habano
Anmeldeformular Zusatzprogramm

Ein Highlight des Rahmenprogramms: Der Tagesausflug im Smoker's Train.

Smokers Train

Smoker's Train auf Kuba (5th Avenue)

Neue Führung für den Basler Oettinger Davidoff-Konzern

Der Basler Oettinger Davidoff-Konzern hat den 50-jährigen Andreas Schmid zum neuen Verwaltungsratspräsidenten gewählt. Das schreibt die Firma in einer Mitteilung.

Der neue Präsident von Davidoff präsidiert auch den Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG. Zudem ist er Aufsichtsratspräsident des deutschen Duft- und Geschmacksstoffkonzerns Symrise, Vizepräsident des Verwaltungsrates des Schokoladenkonzerns Barry Callebaut AG sowie Vizepräsident des Verwaltungsrates des Catering- und Logistikunternehmens Gate Gourmet. 


Andreas Schmid

Neu gewählter Präsident von Oettinger Davidoff: Andreas Schmid (Oettinger Davidoff Group)

Cigar Art - Frank Minow

Big Mam

«Big Mam» von Frank Minow.

Passivrauch: Das Ende der Cervelat?

Professor Beda M. Stadler, der unermüdliche Streiter für mehr gesunden Menschenverstand, hat in der «Schweizer Familie» einen Aufsatz zur Passivrauch-Debatte verfasst:

Grillzeit, Freizeit, Gemütlichkeit - all das findet man an einer der 505 Feuerstellen der Schweizer Familie. Seit 20 Jahren sind Schweizer Familie-Grillplätze bei Gross und Klein beliebt. Dies liest man erfreut auf der Homepage dieser Zeitschrift. Glaubt man den neuesten Studien zur Gefahr des Passivrauchens selbst im Freien, scheint damit das Aus für die Feuerstellen der «Schweizer Familie» programmiert. Rauch ist Rauch! Ob ein Laubhaufen oder ein gemütliches Grillfeuer brennt, Tausende von giftigen Verbindungen, wie sie im Tabakrauch vorkommen, werden rundum eingeatmet. Schliesslich ist dem Rauch der Kampf angesagt, nicht dem Nikotin.

Jeder spürt, so etwas ist Unsinn, die Menschheit wäre sonst vor langer Zeit am Lagerfeuer ausgestorben. Ist Passivrauchen dermassen gefährlich, wie es uns etwa das Bundesamt für Gesundheit weismachen will, müssten die historischen Rauchküchen auf dem Ballenberg verboten werden. Weihrauch wäre eine ernste Gefahr für unsere Kinder! (..)

Weiterlesen auf www.schweizerfamilie.ch ..

10. Habanos Festival

Via Cigar Wiki habe ich das Programm des 10. Habanos Festival entdeckt. Die Havanna-Vertriebsorganisation Habanos SA schreibt auf ihrer Website:

Vom 25. bis zum 29. Februar wird der Austragungsort des Festivals La Habana zum Treffpunkt von Importeuren, Fachleuten und Liebhabern der besten Zigarren der Welt. Das Festival bietet einen einzigartige Rahmen für die Präsentation der Produktneuheiten des kommenden Jahres, welche für eine weiterhin dynamische Entwicklung unseres Marktes sorgen werden.

Am 27. Februar findet die traditionelle «Nacht der Importeure» statt, dieses Jahr ausgerichtet durch die Habanos-Importeure von Deutschland und der Schweiz.

Das Festival kann man auch privat besuchen. Eine geführte Reise bietet - mittlerweile schon zum dritten Mal - Andi Stachl vom Zigarrengeschäft LaCorona an.
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