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Die Zigarre zum Weltnichtrauchertag

Aus Anlass des heutigen Weltnichtrauchertrages der WHO bringt die Netzeitung ein Interview mit Schrifsteller und Aficionado Matthias Keidtel unter dem vielsagenden Titel "Die Beste vor dem Frühstück". Ein kleiner Auszug:
Zigarrenraucher gab es immer, Rauchen ist ein alter kultureller Brauch. Früher gab es exklusive Clubs, wo Zigarren geraucht wurden. Dann konnte sich auch der einfache Arbeiter sonntags eine leisten. In den Neunzigern wurde schließlich der Genuss wieder wichtiger. Vermutlich spielen dabei auch Filme wie «Buena Vista Social Club» oder «Smoke» eine Rolle. Und durch die New Economy war plötzlich Geld da. 25 Euro für eine Cohiba muss man erstmal haben. Es kam wieder in Mode, es wurde wieder chic, Zigarren zu rauchen. Dann brach der Boom zusammen und mit ihm verschwand die Zigarre als Statussymbol. Daran sieht man, wie schwach die Genusskultur in Deutschland ausgeprägt ist.

Aktionen gegen den Havanna-Schmuggel

Ein Bericht der russischen Prawda über den Kampf gegen den Zigarren-Schmuggel in Kuba. Knapp 25'000 Kistchen Zigarren und 335 Kilogramm Siegel und Steuermarken für die Verpackung von gefälschten Habanos wurden im vergangenen Jahr beschlagnahmt.

Cuba fights smuggling of island's famous cigars

Customs officials seized nearly 25,000 boxes of contraband cigars last year as part of an anti-smuggling initiative, Cuban news agency AIN reported Tuesday.

Cigars are one of the island's most important exports, worth about US$340 million (Ђ265 million) annually. But a recent rise in tourism has increased the black market for the product, prompting customs agents to tighten controls.

Some 80 percent of the cigars were seized at Havana's Jose Marti International Airport, often from travelers headed to Panama or Mexico, customs official Col. Pedro Pupo told AIN.

Other airports in Santiago de Cuba, Varadero and Holguin accounted for the rest of the contraband, he said.

AIN reported that customs seized 24,690 boxes of cigars last year, plus 335 kilograms (740 pounds) of false seals and stamps that are used to pass off lower-quality cigars as authentic Habanos.

Travelers are allowed to leave the Caribbean island nation with 23 cigars without restrictions, but for any amount above that they must show receipts from cigar stores approved by Habanos S.A., Cuba's cigar marketing firm, reports AP.

Leichtes Spiel für Tabak-Gegner

Eigentlich unglaublich: Da ziehen die Tabakgegner von Erfolg zu Erfolg und was unternehmen die Verteidiger, insbesondere die Verteidiger des Zigarrengenusses? Nichts. Oder zumindest fast nichts.

Nein, viele Verantwortliche halten nicht einmal die Basics der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. ihre Websites, aktuell. Wenn schon das nicht gemacht wird, wie können da weiterführende PR-Aktionen erwartet werden?

Wer glaubt, dass ich übertreibe, soll sich selber überzeugen. Unter "Aktualität" findet man beim wichtigsten Schweizer Havanna-Importeur, Intertabak, das Programm des längst vergangenen (Ende Februar 2006!) Habanos Festivals. Das deutsche Schwesterunternehmen 5th Avenue ist keinen Deut aktueller. Auch Habanos SA ist völlig veraltet. Absolut ungenügend, genauso wie die ungepflegt vor sich hin existierenden Websites vieler Fachhändler.

Der Fairness halber muss gesagt werden, dass es in allen Bereichen löbliche Ausnahmen gibt.

Impression wider das aktuelle Wetter ...


(Bildquelle: Havana Journal)

Cigar "Art and Fashion"

Turkish Daily News schreibt über die "Art and Fashion"-Show im Museum of Fine Arts in Havanna. Die Veranstaltung war eine Hommage an die kubanische Zigarren-Tradition. Inspiration für die Kreationen waren die Zigarren Labels wie z.B. Cohiba:


(Bildquelle: Yahoo! News)

La Libertad in luftiger Höhe

La Libertad in luftiger Höhe

Zigarren-PR: Schuss übers Ziel

Update: 2. Juni 2006: ... und plötzlich ist besagter Beitrag von Klaus J. Stöhlker stillschweigend (normalerweise mangelt es ihm keinesfalls an Wortgewalt) aus seinem Blog verschwunden. Der Ordnung halber sei das erwähnt ;-)

Den Widerstand gegen die Anti-Tabak-Fanatiker in hohen Ehren, doch dieser Beitrag des PR-Tausendsassas und Villiger-Beraters Klaus J. Stöhlker demontiert sich leider selber:

"Zeltner, der Kommunikations-Profi

Dieser drahtige, aufgeweckte Mann, wie er vor einem Signet sitzt, dessen optischer Knüller eine zerbrochene Zigarrette ist, heisst Thomas Zeltner; er ist Direktor des Bundesamtes für Gesundheit. Er gibt Millionen dafür aus, dass die Menschen nicht mehr rauchen, weil dies der Volkswirtschaft Schäden in Milliardenhöhe bringt. Ich arbeite seit 25 Jahren für das Zigarrenhaus Villiger, zuerst für Kaspar, der dann Bundesrat wurde, seither für Bruder Heinrich und dessen CEO Michael Beck.

Zeltner und sein Team sind absolute Kommunikationsprofis, die mit Steuergeldern unter der Flagge guter Public Affairs eine ganze Branche vernichten. Die Zigarettenbranche, das sind vor allem die Amerikaner, hat sich auch absolut dumm benommen; mehr noch, gemeingefährlich. Aber darf der Staat eine Branche vernichten? Wenn wir mit der gleichen Geschlossenheit gegen die Lieferanten echter Drogen vorgehen würden, wäre mir wohler. Oder ist die Vernichtung der Zigaretten- und Zigarrenindustrie nur ein Instrument, um neuen Drogen den Durchbruch noch einfacher zu erlauben? Warum soll Haschisch weniger gefährlich als eine Zigarre sein? Jeder Profi weiss, dass dies nicht wahr ist, aber die Haschisch-Anbieter (30% der Ware kommt aus Marokko) und die Kokain-Anbieter (50% kommt aus dem von den Amerikanern befreiten Afghanistan), sind eine offensichtlich rentablere Branche.

Ich bin mit Zigarrenrauchern aufgewachsen, habe stunden- und tagelang Rauch eingeatmet (als Journalist und PR-Berater ist man besonders gefährdet), und bin blitzgesund. Irgendetwas kann nicht stimmen. Ernst Schneider, der Inhaber von Weitnauer und Davidoff, bläst munter seinen Zigarrenrauch in die Luft; nicht anders Heinrich Villiger. Beide sehen glänzend aus. Ist das, was Thomas Zeltner macht, eine Art Beamten-Kreuzzug? Trägt er dazu bei, alte “Drogen” durch rentablere neue abzulösen. Gerne wüsste ich mehr."

80-Jahre-Avo-Geburtstags-Zigarre

80-Jahre-Avo-Geburtstags-Zigarre

Cigar Ladies Events

Der von mir so gerne unterstützte Lady Cigar Club gedeiht prächtig. Das nächste Treffen findet heute Abend statt.

Der wegen seiner Innovationskraft mehrfach erwähnte Manuel Fröhlich (Premium Cigars) setzt mit dem Partnerunternehmen ebenfalls auf die weibliche Kundschaft. Er schreibt:
Unser Partner, das Tabakgeschäft LaCorona aus Rapperswil und Uster, macht während der WM drei schöne Events. Die ersten beiden Events sind eine Art "WM-Alternativprogramm" für die vernachlässigten Damen. Mit dabei sind Leslie Wittwer, bekannt von den Premium-News, und Whisky-Spezialistin Angela Bray. Der letzte Anlass nach dem WM Final steht dann unter dem Motto "Versöhnung der Geschlechter".
Ich will ja Niemandem etwas unterstellen, glaube aber die Inspirationsquelle zu erkennen: Fussball Sommer 2006: Unser Alternativprogramm für Frauen.

Gesehen: WM-Griffins (...)

Gesehen: WM-Griffins (...)
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